Gabi Zollfrank, Jurek Görgens, Julien Frechen, Leopold Görgens. Fotos: Hans-Jakob Fischer

Am Himmelfahrtstag wurde Refrath wieder zur Radsport-Hochburg: Die Staubwolke Refrath richtete zum 74. Mal das traditionsreiche Rundstreckenrennen „Rund in Refrath“ aus. 333 Fahrerinnen und Fahrer gingen in zehn verschiedenen Wertungsklassen auf den 1,5 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel an der Frankenforster Straße.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des RSV Staubwolke Refrath

Im Hauptrennen der Elite-Amateure um den Preis des SUBARU Autohaus Baldsiefen triumphierte David Büschler vom Skull Racing Team nach 66 Kilometern in einer Zeit von 1:27:20 Stunden. Zweiter wurde Joshua Asel (Team Möbel Ehrmann), gefolgt vom Vorjahressieger Sven Thurau (Rose Racing Circle).

Auch bei den Frauen setzte sich mit Lydia Ventker (RSV Gütersloh) erneut die Titelverteidigerin durch. Sie verwies Lara Röhricht und Alina Klenner auf die Plätze. Das Amateurrennen der Männer entschied Dominik Ivo (Team Kern-Haus) vor Tobias Müller und Justus Jahn für sich.

Staubwolke Refrath sportlich stark vertreten

Die Staubwolke Refrath war mit zwölf Fahrerinnen und Fahrern vertreten. Jan Madalinski erreichte im Elite-Amateurrennen Platz 27 – nur zehn Sekunden hinter dem Sieger. Julia Kierdorf wurde im Frauen-Amateur-Rennen 16. In der U19-Klasse belegten Felix Stieffenhofer und Lukas Sander die Ränge fünf und neun. Pelle Laufer erreichte in der U15 einen starken sechsten Platz.

Besonders erfreulich aus Sicht der Staubwolke: Julien Frechen gewann das U11-Rennen vor Jurek und Leopold Görgens vom Radtreff Campus Bonn.

Großer Andrang bei den Kinderrennen 

Auch die Jüngsten hatten wieder ihren großen Auftritt. Von den Allerkleinsten auf dem Laufrad bis zu den 10- bis 13-Jährigen, die auf Mountainbikes, Stadträdern und Rennrädern bis zu zwei Runden absolvierten – der Nachwuchs sorgte für Begeisterung entlang der Strecke. 117 Kinder waren bei den Kinderrennen dabei, bisher absoluter Rekord. 

Gabi Zollfrank, Geschäftsführerin der Staubwolke Refrath: „Die Kinderrennen waren wie in den vergangenen Jahren der absolute Hit auf der Strecke und sorgten für viel Begeisterung. Wir freuen uns besonders über die rege Teilnahme, jedes Jahr sind mehr Kinder dabei.“

Und auch ein weiteres Thema sorgte für Entspannung: „Der Zustand des Straßenbelags der Frankenforster Straße beschäftigt uns seit Jahren. In diesem Jahr konnte die Straße vorab vom Bauhof instand gesetzt werden, was bei den Rennfahrern für deutliche Zustimmung sorgte. Dafür ein großer Dank an die Stadt Bergisch Gladbach“, so Gabi Zollfrank. 

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  1. Es war wie jedes Jahr ein wirklich tolles Rennen und es ist eine absolute Bereicherung für Bergisch Gladbach und die Region was Radsport angeht, völlig unabhängig von Rund um Köln.

    Was nicht im Bericht steht, war der erschütternde Vorfall von einem völlig irren Autofahrer, der anscheinend unter Drogeneinfluss stehend, versuchte während des Rennens auf die Strecke zu gelangen und lautstark die Menschen anpöbelte. Die Reaktion der Polizei, die vor Ort war, ebenfalls brandgefährlich. Ein Streifenwagen eilte mit Vollkaracho zur Stelle, jedoch entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der Rennstrecke und nahm anscheinend dabei in Kauf einige Sportler abzuräumen. Zum Glück wurden die Rennradfahrer auf der Strecke noch frühzeitig gewarnt von den Zuschauern. Ich hoffe, dass der Autofreak seinen Führerschein für immer verliert und die Polizei ihr eigenes Vorgehen nachträglich auswertet.

  2. Wie wärs wenn wir das Rennen ab jetzt jedes Jahr woanders veranstalten? Dann ist irgendwann in 250 Jahren Bergisch Gladbach Schlagloch-frei! :)