Foto: Thomas Merkenich

Die CDU Bergisch Gladbach markiert ihre Wahlkampfhöhepunkte mit prominenten Gästen: Ministerpräsident Hendrik Wüst kommt, ein Livekonzert der „Paveier“ inklusive. Wolfgang Bosbach und Wolfgang Kubicki treffen sich zum Politiktalk.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der CDU Bergisch Gladbach

Mit gleich zwei herausragenden Veranstaltungen leitet die CDU die heiße Phase im Werben um die Wählerstimmen zur Kommunalwahlen 2025 ein.

Am Sonntag, 31. August 2025, kommt der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst MdL nach Bergisch Gladbach. Ab 17.00 Uhr ist er auf dem Konrad-Adenauer-Platz im Herzen der City, zusammen mit Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, sowie Arne von Bötticher, den die CDU als Landratskandidaten ins Rennen schickt, zu Gast.

Zu großer und lokaler Politik gesellen sich anschließend rheinischer Frohsinn und herausragende Unterhaltungskultur: Nach der Rede von Wüst spielen die legendären „Paveier“ zum Konzert auf: kölsche Heimat pur auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Zwei politische Schlachtrösser der Extraklasse

Einen Wahlkampfhöhepunkt ganz anderer Art markiert der Talk, zu dem sich zwei politische Schlachtrösser der Extraklasse treffen: Am Dienstag, 02. September, kommen Wolfgang Bosbach, langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter, und FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki um 19.00 Uhr in den großen Saal des Brauhauses „Am Bock“.

Bosbach und Kubicki kennen sich nicht nur aus Jahrzehnten politischer Arbeit, sie sind auch miteinander befreundet – aber längst nicht immer einer Meinung. Und weil beide politisch nie ein Blatt vor den Mund genommen haben, verspricht der Abend eine mehr als unterhaltsame Tour durch die Höhen und auch Niederungen der großen Politik.

Außerdem unterstreicht die Talkshow im Brauhaus die enge Verbindung von Christdemokraten und Liberalen, die sich gemeinsam für Alexander Felsch als Bürgermeister für Bergisch Gladbach stark machen.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos und es werden keine Eintrittskarten benötigt.

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  1. Wolfgang Bosbach und Wolfgang Kubicki als Schlachtrösser zu bezeichnen, ist vielleicht schon etwas zuviel der Ehre… um die Sprache des Sportes zu verwenden, wäre beide wohl eher die Rechtsaußen und Träger des schwarzen Gürtels in Populismus und Scharfzüngigkeit… zumindest dürfte der Abend rechts unterhaltsam werden, wenn rauchende Worthülsen dem interessierten Publikum zur Freude gereichend hingeworfen werden…

  2. Wenn Politik zur Showveranstaltung im Wahlkampf einlädt, kommt ein solches Format heraus. Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, allerdings wird dem CDU-Kandidaten damit der Raum genommen, sich selber eindrucksvoll und nachhaltig zu positionieren. Das Bad in der Menge können Herr Bosbach und Herr Kibicki genießen, während Herr Felsch im Schattendasein darauf hoffen darf etwas Glanz von der Show abzubekommen.

    Bei Waldorf & Staller war die Showeinlage in der Muppet Show unpolitisch und amüsant. Aber so verändert sich politische Kultur und lenkt immer mehr im Kern und Zeck von Politik ab. Wie im alten Rom, Brot & Spiele fürs Volk. Na dann, ein fröhliches Weiter in der CDU-Bubble.

    1. Treffend analysiert, ich gehe auch von einer Showveranstaltung aus. Die für mich interessanten Fragen werden dort voraussichtlich nicht beantwortet werden. Hat sich Herr Felsch die Unterstützung selbst ausgesucht? Hält Herr Felsch NIUS für ein seriöses Medium? Wie beurteilt es Herr Felsch, wenn Mandatsträger (ehemalige und derzeitige) bei NIUS auftreten? Es könnte passieren, dass Herr Felsch zum Bürgermeister gewählt wird und sich dann mit schwierigen Mehrheitsverhältnissen auseinandersetzen müsste. Wie würde er dann mit der AfD umgehen?

      1. Bei Herrn Felsch fehlt bislang eine belastbare Leistungsbilanz. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften war er überwiegend in verbandspolitischen Strukturen tätig. Seine beruflichen Stationen – als wissenschaftlicher Referent der CDU-Landtagsfraktion, als Ratsmitglied in Solingen sowie in seiner heutigen Funktion als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer nrw – sind eindeutig dem Bereich der politischen Interessenvertretung zuzuordnen.

        Damit bringt Herr Felsch Erfahrung als Lobbyist und Verbandsvertreter mit. Fraglich ist jedoch, ob diese Erfahrungen ausreichen, um die vielfältigen und praxisnahen Anforderungen des Bürgermeisteramtes zu erfüllen. Vieles bleibt bislang auf der Ebene theoretischer Positionierungen innerhalb politischer Strukturen. Im Wahlkampf lassen sich leicht Ankündigungen formulieren, entscheidend sind jedoch realistische und umsetzbare Konzepte. Gerade hier zeigt sich derzeit ein Defizit, das kritisch zu bewerten ist.

  3. PS …und bitte gelegentlich die Antwort von MdB R. Stegner mitteilen! Der hat auch Nius schon ein Interview gegeben!
    Danke für die Mühe!

    1. Für Herrn Dr. Stegner erkenne ich keinen Bezug zum Kommunalwahlkampf in Bergisch Gladbach. Und um diesen geht es ja hier.

  4. Sehr gut, Regina!
    Nicht irgendwo herumschwafeln, einfach direkt fragen.
    Am besten alle drei gleichzeitig, dann gibt es auch garantiert die passenden Antworten!

    1. Es ist ja nicht „irgendwo“, sondern im unter anderem auch von der CDU genutzten Bürgerportal. Das hat bekanntermaßen eine Kommentarfunktion. Ob bestimmte Kommentare im Bürgerportal Geschwafel sind ist letztendlich Ansichtssache.

  5. Herr Kubicki und Herr Bosbach haben gemeinsam, dass beide bei NIUS aufgetreten sind. Ich frage mich, was Herr Felsch über NIUS im Allgemeinen und die Auftritte der beiden genannten Herren dort im Speziellen denkt.

    1. Um es mal mit einer Formulierung aus den 1970er-Jahren auszudrücken: Er wird sich denken, „der Wayne-Train fährt zum Mount Whateverest …“

    2. Warum fragen Sie ihn nicht direkt, wenn die Veranstaltung stattfindet? Ihn stellen uns sehen, wie er reagiert und was er dazu zu sagen hat. Distanziert er sich nicht, wissen wir welcher Wind im Rathaus wehen wird, sollte er die Wahl gewinnen.

    3. Sehr richtig, die beiden sind längst aufgesprungen auf den Zug der rechten Populisten – stets an der Grenze zur Volksverhetzung.