Wer den Wertstoffhof Kippemühle betritt, sieht schnell: Hinter der glänzenden Konsumwelt beginnt ein komplexer Prozess. Tonnenweise Abfall muss hier sortiert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Für manche Bürgerinnen und Bürger bleibt das undurchsichtig – doch die Fachkräfte vor Ort erklären geduldig, was wohin gehört. Wir haben Niklas Müller und seine Kollegen auf ihrer Schicht begleitet.
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In leuchtend orangener Kleidung kommt Niklas Müller kurz vor der Öffnung um 8:30 Uhr über das Gelände des Wertstoffhofs Kippemühle auf das Eingangstor zu, als er plötzlich stutzt. Er bückt sich und prüft mit dem Finger eine Stelle am Boden. Schließlich öffnet er das Tor und weist die wartenden Autos an, um die betreffende Stelle herum zu fahren.
Die Auffahrt führt zur Eingangskontrolle. Ob Sperrmüll, Restmüll, Schadstoffe, Elektrogeräte oder Bauschutt – auf dem Wertstoffhof können Bergisch Gladbacher Dinge loswerden, die sie nicht mehr brauchen. Allerdings nicht umsonst, auch wenn es ein städtischer Betrieb ist. „Restmüll 100l / 10 Euro“, steht auf einem Schild an der Eingangskontrolle. Und auf dem Schild darunter: „Bitte unaufgefordert Ausweisdokument mit Adresse vorzeigen.“
Ein VW Golf kommt neben dem Wartehäuschen zum Stehen. Der Mitarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung will vom Fahrer wissen, was sich im Kofferraum befindet. „Jetzt muss er das Auto aufmachen. Die meisten lachen da nit so wirklich“, sagt Bernd Höller, der Chef des Wertstoffhofs, während der Fahrer den Kofferraum öffnet. „Da ist Restmüll drin, das kann ich jetzt schon sehen. Das kostet Geld.“
Manche würden nicht verstehen, warum sie hier nochmal bezahlen müssten, wenn sie Restmüll schon zu Hause bezahlten. Aber: Eine größere Mülltonne würde auch mehr kosten. Alternativ gebe es blaue Säcke für 8,40 Euro das Stück, die man neben die Mülltonne stellen könne, wenn es mal mehr Restmüll sei.
Der nächste in der Reihe: ein Volvo SUV mit vollgepacktem Anhänger, an den Seitenwänden klemmen lackierte Holzpaletten. „Die sind zu bezahlen. Vier Euro pro Stück. Und nochmal Sperrmüll in der Mitte. 25 Euro.“, sagt Höller. Kostenlos sei nur die Art und die Menge Sperrmüll, die man bei einem Umzug mitnehmen würde – in Zahlen zwei m3 pro Monat. Das gilt aber nur für Gladbacher Bürger, denn ihre Restmüllgebühren finanzieren den Wertstoffhof mit.

Leute aus Nachbargemeinden dürfen hier umsonst nur Pappe und Papier, reines Metall und Elektrogeräte abgeben. „Papier und reines Metall verkaufen wir weiter, daran verdienen wir Geld“, sagt Höller.
Auf dem Wertstoffhof wird gesammelt und vor allem akribisch sortiert – nicht nur, weil manche Reststoffe Geld bringen, sondern weil jedes Produkt sachgerecht entsorgt werden muss. Je nachdem, was es ist, wird es dann weitertransportiert, in die Verbrennungsanlage in Leverkusen oder Verwertungs- und Recyclingzentren wie die Anlage Bockenberg in Obereschbach.
Dort werden Papier und Pappe weiter sortiert, auch Sperrmüll und Bauschutt. Bei Federkernmatratzen etwa würden Stoff und Metall getrennt, erklärt Höller. Der Wertstoffhof Kippemühle ist also nur eine Station, den unser Müll in dem komplexen System der Abfallwirtschaft passiert.
Niklas Müller, 30 Jahre und seit 2017 auf dem Wertstoffhof tätig, ist der Mann vom Eingangstor. Was das denn auf dem Boden gewesen sei, frage ich nach. „Da lag Öl oder irgendein Schmierstoff“, sagt er. Das dürfe nicht durch die Autos auf die Straße getragen werden oder gar ins Grundwasser gelangen. Deshalb habe er ein Ölbindemittel verwendet, das die Flüssigkeit aufsaugt. Später wird das mit Besen oder der Kehrmaschine wegfegen.
Müller ist ausgebildete Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. „Den Beruf kennt keiner. Viele sehen nur das Orange, den Müll, das Eklige“, sagt er. Wenige wüssten, „dass es nicht nur Container und Müllverbrennungsanlage und zack weg ist“, sondern dass die zweieinhalbjährige Berufsausbildung auch Chemiekenntnisse und umwelttechnische Aspekte beinhalte.

„Die größten Bomben sind bei Mutti unter der Waschküche.“ Niklas Müller schmunzelt. „Das hat mein Berufsschullehrer immer gesagt.“
Manche stopften Reinigungsmittel und Lacke zusammen in einen Beutel. „Als Entsorger denkt man: Oh Gott, was ist da alles drin? Pestizide, Säuren, Laugen, Lösemittel?“ sagt Niklas Müller. Sie gehörten in die Schadstoffsammlung – in fest verschlossenen Behältern.
Das gilt für viele Reinigungsmittel wie Rohrreiniger, WC-Reiniger oder Backofensprays und für Spraydosen, die nicht restentleert sind. Werden sie in den Hausmüll geworfen, kann es passieren, dass bei der Müllverbrennung zu viel Rauchgas entsteht, erklärt Müller.



Ein Kunde bringt zwei Gitterkisten voller Büchsen. „Altlacke, alles dasselbe“ sagt Abfallexperte Müller mit prüfendem Blick und kippt die Büchsen in den Metallbehälter für Lacke. Säuren und Laugen gehören wiederum in unterschiedliche Kunststofffässer – es wäre nicht gut, wenn sie miteinander reagierten, so Müller.
Im Container nebenan stapeln sich Farbeimer. „Nur Dispersionsfarbe“ steht auf einer Tafel. Wandfarbe sei vergleichsweise harmlos, erklärt Müller. Weitere Container stehen für Flachglas, Altglas und Altkleider bereit.
Was sie hier nicht machen, ist Aufarbeitung und Recycling. Auch Handys und Laptops würden nicht auf Wiederverwendung geprüft werden, sagt der Wertstoffhof-Chef. Sie seien „eine reine Annahmestation“.
Gegenüber der Schadstoffsammlung befindet sich die sogenannte kleine Remise, die ziemlich groß ist. Unter ihrem Blechdach sind die Container für Pappe und Papier, den grünen Punkt, Sperrmüll und Restmüll aufgereiht. Das Dach schützt auch die Mitarbeitenden des Wertstoffhofs vor Regen und Sonne.
Jeder Container verfügt über eine Presse – vier sind es allein für den Sperrmüll. Sperrmüll sei das, was die Leute am meisten wegwerfen, sagt Höller. Sind die Container voll, rollt Wolfgang Höck an. Er fährt mit seinem 440 PS-starken 26-Tonner jeden Tag die Presscontainer zu den jeweiligen Verwertungs- und Recyclingzentren.



Von den Parkplätzen in der Mitte des Wertstoffhofs liegen die meisten Container etwa gleich weit entfernt. Sobald ein PKW abfährt, parkt schon der nächste ein. Der Wertstoffhof Kippemühle, der seit 2017 besteht, wird gut angenommen. Der Lärmpegel vom mal dumpfen, mal klirrenden Aufprall und dem mahlenden oder knirschenden Geräusch der Pressen reißt nicht ab.
Ali Özdemir ist 47 Jahre. Er sei noch „Original Ver- und Entsorger“, sagt er. So hieß der Beruf früher. Er trägt einen Lärmschutz-Kopfhörer über der Wollmütze. „Sonst hast du nachher, wenn du nach Hause kommst, einen dicken Kopf“, sagt er. Außerdem hat er sich beheizte Handschuhe besorgt. „Ich hab jetzt die mittlere Stufe eingeschaltet, die sollen sechs Stunden halten.“ Beheizte Socken will er sich auch noch bestellen.

Bernd Höller nimmt das freundlich lächelnd zur Kenntnis. Er weiß um die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter. Für das Dach über der Eingangskontrolle hätten sie kämpfen müssen. „Als Schutz gegen Regen, aber auch gegen die Sonne. Bei 35 Grad ohne Schatten gehen Sie ein. Das vergessen die Leute, die im Büro sitzen.“
Um sich gegen die Kälte zu schützen, trägt Özdemir an diesem frostigen Tag fünf Lagen Kleidung am Körper. „Sonst hält man das nicht aus. Wir stehen hier den ganzen Tag, da kühlen der Körper und die Muskeln aus.“
Sie müssten den Kunden beim Schleppen nicht helfen. Das sei von oben abgesegnet, sagt Niklas Müller. Klar, bei älteren oder gebrechlichen Menschen machten sie eine Ausnahme. Aber dreihundertmal am Tag ginge das nicht, sagt Özdemir.
„Wo kommen Schuhe hin?“, wendet sich ein junger Mann an den Abfallexperten. „Brauchbar?“ fragt Özdemir. „Wenn es brauchbar ist, in die Altkleidersammlung. Wenn nicht, in die Restmülltonne rein.“ Kurz darauf steht der Mann wieder vor ihm und zeigt ihm den kleinen Pappkarton voller Schuhe.
Özdemir mustert die braunen Wildlederherrenschuhe, die ganz oben liegen. „Die sind noch gut, das geht in die Altkleidersammlung.“ Der junge Mann weist auf die abgetragenen Absätze an, aber Ali Özdemir lässt das nicht gelten. Das ist auch im Einklang mit einer neuen EU-Richtlinie. Erst wenn die Schuhe „so richtig ekelhaft sind“, gehörten sie in den Restmüll. Der wird verbrannt, während die Altkleider weiterverarbeitet werden.
Für Elektrosachen stehen vier kleinere Metallcontainer bereit. „Das ist der gefährlichste Container“, sagt Bernd Höller und zeigt auf das Schild „Elektrogeräte MIT Batterie“. Die Batterien könnten anfangen zu brennen. „Deshalb: Sortieren! Wir gucken, dass die Leute es einigermaßen richtig machen.“

Immer wieder komme es vor, dass Leute ihre Handys und Notebooks verbögen und zerstörten, um ihre Daten zu schützen, ergänzt Niklas Müller. Das sei aber gefährlich, weil dadurch die Lithiumbatterien, sprich die Akkus, beschädigt werden könnten. Besser sei es, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Der Bereich hinter den Containern für Elektrogeräte ist für Kunden gesperrt. Ausgemusterte Kühlschränke werden mit dem Gabelstapler in Container gefahren, die so groß sind wie ein Linienbus. Sobald der Wertstoffhof-Chef anruft, holt die Firma Reloga sie ab. „Wir arbeiten alle zusammen, städtische und private Betriebe“, sagt Höller.
„Herd?“ fragt Mitarbeiter Eduard Isaak einen Kunden, der ein Metallteil Richtung Elektrosachen trägt. „Abzugshaube“, lautet die Antwort. „Dann in den Metallcontainer.“ Barhocker mit Chromstangen und Kunststoffbezug landen ebenfalls dort, während ein Schafsfell für Babys, ein unbenutzter Toilettensitz aus Kunststoff, fleckige Matratzen und immer wieder Möbelteile aus Spanplatten im Sperrmüll landen.
Ali Özdemir schüttelt den Kopf. Ich folge seinem Blick. Eine Frau streicht sorgsam eine cremefarbene Decke in ihrem Kofferraum glatt. Zuvor habe sie die über dem Boden ausgeschüttelt, sagt Özdemir. „Hauptsache mein Müll ist weg.“
Das Schwierigste hier sei nicht die Kälte oder der Lärm, findet er. „Es sind die Menschen.“ Vor allem, wenn es ums Bezahlen gehe. Zwar seien die meisten freundlich, schränkt er ein. Aber mehrere Mitarbeiter berichten mir, dass sie die Unzufriedenheit in der Bevölkerung sehr stark spürten.
Die kleinen Tricksereien kennen sie nur allzu gut. Da wird Restmüll unter der Pappe versteckt, um Gebühren zu sparen. Da steigen Bekannte vor der Toreinfahrt als Beifahrer zu und zeigen dann ihren Personalausweis mit Wohnsitz Bergisch Gladbach vor. Da behauptet jemand felsenfest, die zehn Schreibtische mitsamt Stühlen auf seinem Anhänger seien privat, nicht gewerblich. Denn für gewerblichen Abfall gelten andere Sätze.
Sperrmüll für Bergisch Gladbacher aus Haushaltungen bis 2 m³ pro Monat: kostenfrei/30,00€ je weiterer m³
Mischabfall je 100 l: 10,00€
Holz, je Kubikmeter: 50,00€/Kofferraumladung: 10,00€
A4-Holz (Holz Außenbereich / imprägniert) je Kubikmeter: 150,00€ Kofferraumladung 30,00€
Altöl: 0,75€ je l
PKW-Altreifen (mit/ohne Felge): 4,00€ je Stück
Schadstoffe aus Haushalten ( z.B. Batterien/ Dispersionsfarben): kostenfrei
Elektroaltgeräte, Metalle: kostenfrei
Altkleider, Alttexttilien, Schuhe, Papier / Bücher: kostenfrei
CD / DVD / Blu-Ray (ohne Hüllen), Korken, Plastik-Flaschenverschlüsse: kostenfrei
Bauabfälle
Bauschutt (z.B. Fliesen, sortenrein, Kantenlänge bis 0,5 m), max. 1 m³, Kofferraumladdung: 10,00€, bis 1 Kubikmeter: 50,00€; Kleinteile (z.B. Keramikwaschbecken, -toilette): 2,00€ pro Stück
Baumischabfälle (z.B. Leichtbaumaterialien, Gips etc.) bis 2 m³, je Kubikmeter: 100,00€ Ausweispflicht! Abrechnungsgrundlage ist jede angefangene Einheit
Wertstoffhof Kippemühle Öffnungszeiten:
Der Einlass endet jeweils 15 Minuten vor Betriebsschluss
Zur Sache: Das kostet die Müllentsorgung
Bauteile (z.B. Fenster ohne Glas, Türen) je m²: 4,00€
Flachglas (einschl. Isolierglas, Verbundglas) je m²: 4,00€
Isoliermaterial mineralisch, verpackt, bis 2 m³ je 100 L: 5,00€
Asbesthaltige Materialien, verpackt, bis 1 m³ je 100 L: 20,00€
Zur Sache: Öffnungszeiten und Adresse
Refrather Weg 34
51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 14 3366
Wirklich ausrichten könnten sie dagegen aber nichts, räumt Niklas Müller ein. „Uns sind die Hände gebunden.“ Just in dem Moment rollt ein Auto fast demonstrativ langsam durch die Einlasskontrolle. „Stopp!“ ruft Müller. Und noch einmal „Stopp!“ Da hält der Wagen an. „Was haben Sie dabei? Nur Elektro und Kleinkram oder auch Hausmüll?“ Dass er hier kontrolliere, sei im Sinne der Stadt, findet Niklas Müller. „Oder wollen Sie, dass Kürten, Burscheid oder Odenthal hier auf Ihre Kosten entsorgen?“
Das Thema der Abfallwirtschaft sei eigentlich Abfallvermeidung, erklärt Müller. Er frage sich schon manchmal, ob es nötig sei, alle zwei Jahre das Sofa zu wechseln, „weil mir die Farbe nicht mehr gefällt.“ Oder sich einen neuen Fernseher anzuschaffen, wenn wieder Black Week sei? Da seien Sachen, die nicht auf dem Müll zu landen brauchten, findet der Abfallexperte.
Manchmal retten sie etwas – mitnehmen dürfen sie es nicht. Wie die zwei kitschigen Hündchen aus Gips, die so freundlich blicken, dass es fast aussieht, als würden sie mit dem Schwanz wedeln. Demnächst werden sie durch irgendeine Weihnachtsdeko ersetzt, sagt Bernd Höller.

Die Gartenbank am Eingang steht allerdings schon länger da und verbreitet so etwas wie Gemütlichkeit. Hellbraun lackiert, ohne einen einzigen Kratzer, mit einem hübschen buntem Sitzpolster. Warum sie bloß weggeschmissen wurde? Fast scheint es, als fragte sie sich das auch selbst – eine Art Mahnmal für verantwortungsvollen Konsum.
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Ich wünsche mir, dass man am Kippemühlenweg auch Grünschnitt / Bioabfall entsorgen kann. So ein Angebot fehlt hier wirklich . Ansonsten Top .
Arnim Gustorff aus Gronau
Ich bin Stammkunde beim Wertstoffhof. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Freundliche Mitarbeiter, Kosten angemessen und mit Augenmaß eingeschätzt.
Schön, dass die Arbeit mit diesem Artikel positiv gewürdigt wird.
Ein wirklich schöner Bericht für eine Berufssparte, die im „Abseits“ steht. Bei der Räumung des großen Einfamilienhauses meines Vaters war ich „Stammkundin“ dort und habe immer erzählt, „ich fahr mal eben zu meinen Freunden“ . Ich habe tatsächlich nur freundliche und hilfsbereite Menschen dort erlebt – vielen Dank für die Arbeit, die sie leisten !!!! Und es ist allemal gerechtfertigt, ein paar Euro zu verlangen!!
Lauter nette Leute, die man ansonsten überhaupt nicht wahrnimmt. Danke dafür!
Ich weis zwar nicht genau, ob das hierher gehört, aber es gibt ist ein Portal der “Abfallwirtschaftsbetrieb Bergisch Gladbach”, wo man gute, gebrauchte Möbel anbieten kann, BEVOR man sie endgültig der Vernichtung zuführt.
https://www.gladbacher-verschenkmarkt.de/
Ulla – Das kannte ich noch gar nicht, gute Sache, Danke für den Tipp!
Diese ganze Serie ist wirklich toll – informativ, gut geschrieben, schön bebildert! Man erfährt eine Menge über die Personen und ihre Berufe und lernt nebenbei Aspekte der Stadt kennen, die sonst nicht im Fokus stehen. Vielen Dank an die Menschen, die sich für diese Berichte zur Verfügung stellen!
Meine bisherigen Lieblingsfolgen sind “Zina Maba: In meinem Bus bin ich die Chefin” und diese aktuelle Folge über den Wertstoffhof. Ich bin schon gespannt auf alles, was noch kommt!
Danke für Ihre freundliche Rückmeldung! Wir arbeiten an weiteren Beiträgen, die allerdings sehr aufwendig sind. Wenn Sie Vorschläge haben, welche Berufe / Menschen wir vorstellen sollen, melden Sie sich gerne hier oder bei der redaktion@in-gl.de
Früher landete alles, egal was, auf der Kippe. Sehr gut, dass die Menschen auf dem Wertstoffhof so gute Arbeit leisten! Der beste Müll ist der, der nicht entsteht, der zweitbeste der, der als Sekundärrohstoff wieder genutzt wird. Vielen DANK allen, die Menge an Restmüll verringern helfen.
Vielen Dank an die netten Mitarbeiter auf dem Wertstoffhof.