Foto: KG Fidele Böschjonge

Es wurde getanzt, gewibbelt, gesungen und gelacht: Bei ihrem doppelten Sitzungswochenende stellte die KG Fidele Böschjonge ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Nach der Großen Kostümsitzung für die Erwachsenen am Samstag stand am Sonntag der karnevalistische Nachwuchs bei der Kindersitzung im Mittelpunkt.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der KG Fidele Böschjonge

Ein außergewöhnliches Sitzungswochenende erlebten die Mitglieder und Gäste der KG Fidele Böschjonge Bärbroich 1928 e. V., als am vergangenen Wochenende die ehemalige Industriehalle Zentralwerkstatt Zanders in eine brodelnde Karnevalshochburg verwandelt wurde.

Gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach sowie drei weiteren Karnevalsgesellschaften gelang es den Fidelen Böschjonge, einen organisatorischen Kraftakt zu meistern und ein Sitzungsambiente zu schaffen, das bei allen Beteiligten für Begeisterung sorgte.

Große Kostümsitzung

Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer aus den eigenen Reihen präsentierte sich die Zentralwerkstatt im festlichen Glanz: Moderne Lichttechnik und stilvolle Dekorationselemente ließen den industriellen Charme der Halle eindrucksvoll wirken. Schon beim Betreten war die besondere Atmosphäre spürbar.

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Jecke übernehmen auf Zanders das Zepter

Mit einer kurzen Zeremonie und einem potenziellen Karnevalshit hat die Stadt die Alte Zentralwerkstatt auf dem Zanders-Areal für vier Wochen an fünf Karnevalsgesellschaften übergeben. Damit sei nicht nur die Durchführung der Sitzungen gesichert, sondern auch das Überleben der Vereine, bedankten sich die Karnevalisten.

Die Moderatoren Christian Heinemann (1. Vorsitzender) und Oliver Benz (Literat) eröffneten die „Große Kostümsitzung“ gestützt durch die Klänge von James Bond und Paulchen Panther

Gleich der erste Programmpunkt setzte ein Ausrufezeichen: Das Funkencorps ruut-wieß vom Karnevalistenzirkel Lohmar brachte nicht nur Schwung in den Saal, sondern stellte Oliver Benz vor eine akrobatische Herausforderung – die er mit Bravour und viel Einsatz meisterte.

Musikalisch ging es weiter mit „Heimatjeföhl“, die das Publikum mit kölschen Tönen in Feierlaune versetzten, bevor die vereinseigene Tanzsportgruppe Wibbelstätzje ihre energiegeladene Performance zeigte. 

Bürgermeister Marcel Kreutz sparte im anschließenden Wibbelinterview nicht mit Lob: Die Wibbel haben „die Bühne abgerockt“.

Tipps gegen Langeweile

Mit Witz und Charme gab die „Erdnuss“ alltagspraktische Tipps gegen Langeweile – „Wenn Du nicht mehr weißt, wat sollste machen, probier doch mal zu lachen“ – bevor Martin Schopps mit seinen Erfahrungen aus Schule und Jugend das Publikum begeisterte.

Torben Klein heizte im Anschluss die Stimmung weiter an, ehe die Band Druckluft endgültig den „Partykäfig“ öffnete. Die Karnevalsmäuse hatten endgültig freien Lauf und sorgten dafür, dass die Halle „völlig losgelöst“ buchstäblich abhob. 

Drummerholics. Foto: KG Fidele Böschjonge

Den fulminanten Abschluss setzten die Drummerholics, deren beeindruckende Performance den Saal bis Mitternacht in Hochstimmung hielt.

Um 0:00 Uhr war klar: Die Fidelen Böschjonge hatten das Unmögliche möglich gemacht – aus einer Industriehalle wurde eine Karnevalshochburg, die Gästen wie Veranstaltern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Große Kindersitzung

Am Sonntag folgte der karnevalistische Nachwuchs. Punkt 12:11 Uhr zog die TSA Wibbelstätzje unter Applaus in die Halle ein und begeisterte mit ihren Tänzen besonders die kleinsten Gäste. Durch den Nachmittag führten die beiden jungen Vereinsmitglieder Fabien und Fiona, die zum zweiten Mal die Moderation der Kindersitzung übernahmen. 

Ein farbenfrohes, kindgerechtes Programm hielt die kleinen Jecken in Atem: Die Pia-Nino-Band verwandelte die Halle in einen karnevalistischen Zug, während Clown tiftof mit Zaubertricks für staunende Gesichter sorgte. Und auch die kleinen Jecken durften bei Mitmach-Tänzen auf die Bühne.

Der Nachmittag war laut, bunt und voller fröhlicher Momente. Als die Familien die Halle mit strahlenden Gesichtern verließen, war die Erleichterung und Freude der Organisatoren deutlich spürbar.

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„Mit Blick auf die Location, die Umstände und den vollzogenen Kraftakt war es für alle ein Überraschungsei. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Umso stolzer sind wir, zwei solche Veranstaltungen erfolgreich auf die Beine gestellt zu haben“, resümierte Hartmut Büteführ, 2. Vorsitzender der Fidelen Böschjonge, am Ende des Wochenendes.

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