12Feb19:00Debatte über Klimagerechtigkeitmit Bundestagskandidaten
Termindetails
Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. lädt gemeinsam mit dem Unverpackt-Laden „BÜGGEL – bergisch unverpackt“ zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Klimagerechtigkeit ein. Da der
Termindetails
Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. lädt gemeinsam mit dem Unverpackt-Laden „BÜGGEL – bergisch unverpackt“ zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Klimagerechtigkeit ein.
Da der Klimawandel und die Klimagerechtigkeit im aktuellen Wahlkampf nur nachrangig behandelt werden, möchten wir diesem wichtigen Thema mit dem Politik-Talk am Mittwoch Raum geben.
Hierzu haben wir die Bundestagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und VOLT eingeladen. Zugesagt haben:
– Maik Außendorf (Bündnis 90/Die Grünen)
– Hinrich Schipper (SPD)
– Alexander Becker (VOLT)
Caroline Bosbach (CDU) ist leider terminlich verhindert. Eine Vertretung von der Kreistagsfraktion wurde bislang nicht benannt.
Die Diskussion wird von Michael Schubek moderiert. Gäste haben die Möglichkeit, ihre Fragen über Moderationskarten in die Diskussion einzubringen. Die Veranstaltung findet im BÜGGEL, Nussbaumer Str. 7, Paffrath, statt.
Sollte unser Laden gefüllt sein, gibt es die Möglichkeit, der Diskussion von außen über Lautsprecher zu folgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten darum, rechtzeitig einzutreffen.
Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. setzt sich für die Stärkung demokratischer Werte und kultureller Vielfalt in der Stadtgemeinschaft ein.
Weitere Informationen zum Verein und seinen Aktivitäten finden Interessierte auf der Website des Vereins (www.gl-devi.de) oder auf Instagram unter @gl.de.vi.
Zeit
12. Februar 2025 19:00(GMT+00:00)
Veranstalter
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3
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Liebe Kommentatoren,
Die kleine Sache sollte nicht unnötig eskalieren, denn ich betonen, dass ich nicht „ausgeladen“ wurde, sondern erst gar keine Einladung zu der Veranstaltung erhalten habe – ein deutlicher Unterschied. Ich verweise darauf, dass die Entscheidung, mit wem der Verein diskutiert, zum „Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung“ gehört, und kann nachvollziehen, dass nicht alle Akteure und Veranstalter*innen (z. B. die Kreishandwerkerschaft) die Partei *Die Linke* in solche Veranstaltungen einbeziehen. Das will der „Verein Demokratie & Vielfallt Bergisch Gladbach e.V. – DeVI“ offenkundig auch nicht.
Ich unterstreiche die offenkundig politische Parteilichkeit des Vereins „Demokratie & Vielfalt Bergisch Gladbach e.V. – DeVi“ als legitim und notwendig und verteidige auch deren gutes Recht, „keine Dialoge mit anderen Kräften“ führen zu wollen. Wenn das ausdrücklich nicht gewünscht ist, ist es in einer Demokratie immer auch akzeptabel, Veranstaltungen bewusst harmonisch und ohne kritische Stimmen der Opposition nur unter sich und für sich zu gestalten.
Mein Fazit: „Demokratie & Vielfalt“ bedeute auch, selbst zu entscheiden, mit wem wir diskutierten – und dies gelassen zu akzeptieren.
Solidarische & radikaldemokratische Grüße,
Tomás M. Santillán
Wer sich dieses Panel im „BÜGGEL – bergisch unverpackt“ genauer anschaut, dem stockt der Atem: Hier laden die Hauptverantwortlichen des klimapolitischen Offenbarungseids zur Schadensbegrenzung ein – eine Farce! Während Die Linke wohl als Störenfriede aussortiert wurden, dürfen sich Atomkraftbefürworter wie VOLT (nur 1,5% und noch unschuldig an dieser Misere) und die Brandstifter der Ampel- und CDU-Grünen-Koalitionen (Bund und NRW) gegenseitig Lorbeeren fürs Nichtstun oder Wenigtun in der Klimafrage teilen.
Drei Regierungspolitiker (SPD, GRÜNE, CDU – Bund und Land) in kaum sichtbarer Tonierung – aber keine Spur von Opposition! Wo bleibt Die Linke, die als Einzige den Mut hat, das grün lackierte Weiter-so und unzureichende Klimapolitik der beiden Regierungen (NRW und Bund) anzugreifen? Statt kritischer Stimmen: ein klimapolitisches Schlafmittel-Trio, das die Proteste der Straße elegant ausblendet.
Da wundert’s nicht, dass selbst eingefleischte Diskussionsfans wie Frau Bosbach CDU) die Flucht ergreifen. Wer will sich schon den Sonntagsreden von Profi-Ausrednern aussetzen, wenn anderswo echte Debatten toben? Dieser Event beweist: Man diskutiert hier nicht über Klimagerechtigkeit – man beschließt sie schon vorher per Konsens andere auszuschließen, die sie nicht hören wollen.
Ein Lehrstück politischer Selbstbeweihräucherung, bei dem die eigentlichen Lösungen demonstrativ draußen bleiben müssen. Da lobe ich mir jeden, der diesen Elitentratsch zugunsten echter Stimmenfangplätze boykottiert! Ich komme jedenfalls nicht und gehe stattdessen am Freitag zum Klimastreik auf die Straße. Da gibt es eine Diskussion zur Klimagerechtigkeit!
:-(
Warum wurde DIE LINKE ausgeladen?
Es verwundert mich, dass der Bundestagskandidat Tomás Marcelo Santillán von DIE LINKE nicht eingeladen wurde, während Parteien unter 2% dabei sind. Dabei hat diese Partei DIE LINKE nicht nur den Begriff der „Klimagerechtigkeit“ historisch geprägt, sondern ist seit jeher – sowohl in der außerparlamentarischen Bewegung als auch auf parlamentarischer Ebene – ein elementarer Teil der Klimabewegung.
Wenn der Verein „Demokratie und Vielfalt“ einen überparteilichen Anspruch formuliert, muss dies bedeuten, dass zumindest alle demokratischen und vielfältigen Kräfte eingebunden werden. Gerade bei einer Veranstaltung, die sich explizit mit Politik und Parteien auseinandersetzt, ist die Auslassung einer etablierten demokratischen Partei nicht nachvollziehbar.
Meine konkrete Frage an die Organisator*innen aus dem Verein und dem Unverpackt-Laden:
Warum fehlt DIE LINKE in der Debatte, obwohl ihre Expertise in Klimafragen und ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit maßgeblich zur demokratischen Vielfalt beitragen?
Eine Veranstaltung unter dem Label „Demokratie“ sollte Ausschlussmechanismen vermeiden – sonst wirkt der Anspruch der Überparteilichkeit hohl.