Foto: Gymnasium Herkenrath

Das Gymnasium Herkenrath setzte mit einer Infoveranstaltung zum Thema Stammzellenspende ein starkes Zeichen für Engagement und Solidarität. Oberstufenschüler informierten sich über die lebensrettende Bedeutung der Spende, und viele ließen sich direkt typisieren, um potenzielle Lebensretter zu werden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag von Sarah Binder (Gymnasium Herkenrath). 

Eine bewegende Informationsveranstaltung zum Thema Stammzellenspende hat am Gymnasium Herkenrath statt. Rund 350 Schüler*innen der Oberstufe versammelten sich in der Aula, um mehr über die lebensrettende Möglichkeit der Stammzellenspende zu erfahren.

Die Veranstaltung, initiiert und organisiert von der Schülervertretung, wurde von der Knochenmarkspenderzentrale der Uniklinik Düsseldorf (KMSZ) geleitet. Die KMSZ unterstützt nicht nur Aufklärung und Engagement, sondern war im vergangenen Jahr auch verantwortlich für über 100 durchgeführte Stammzelltransplantationen.

Zu Beginn stellte das KMSZ-Team die Arbeit der Organisation vor und gab einen Einblick in das Leben von Menschen, die durch eine Stammzellspende eine zweite Chance erhalten haben. Der Vortrag, geleitet von Yannik Widenmann, einem registrierten Spender und KMSZ-Mitarbeiter, brachte den Schülerinnen und Schülern das Thema Blutkrebs und die Bedeutung der Knochenmarkspende auf eindrucksvolle Weise näher.

Besonders interessant war die Information, dass Stammzellenspender manchmal die Möglichkeit haben, die Person kennenzulernen, deren Leben sie gerettet haben. „Es war wirklich beeindruckend, zu hören, wie jeder Einzelne von uns eine echte Veränderung bewirken kann“, äußerte eine Schülerin im Anschluss an die Veranstaltung.

Im Anschluss an den Vortrag konnten sich Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren – Einverständniserklärung der Eltern vorausgesetzt – direkt kostenlos typisieren lassen. Mithilfe von Wangenstäbchen und Aufnahmeformularen nutzten viele die Gelegenheit, sich als potenzielle Stammzellenspenderinnen registrieren zu lassen. 

Die Veranstaltung fand auch bei der SV-Lehrerin Frau Brumbter, Mitorganisatorin der Veranstaltung, großen Zuspruch: „Es ist toll zu sehen, wie viele Schülerinnen und Schüler sich mit diesem wichtigen Thema auseinandergesetzt haben und nun bereit sind, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Dieses Engagement zeigt, wie sehr unsere Schule füreinander und für die Gesellschaft einsteht.“

Das Gymnasium Herkenrath dankt der KMSZ für ihre eindrucksvolle Arbeit und dafür, dass durch ihre Bemühungen das Bewusstsein für Blutkrebs wächst – und mit ihm die Chance, Leben zu retten.

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