Bauarbeiter sind in der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand auf Knochen gestoßen, die von Paläontologen als rund 150 Millionen Jahre alter Mittelfuß eines Allosauruses identifiziert wurde. Ein Fund, der nach Einschätzung von Bürgermeister Frank Stein das Interesse an der Region für Wissenschaftler und Touristen erhöhen wird.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

Ein Mittelfußknochen eines Allosauruses ist bei Bauarbeiten in der Franz-Heider-Straße in Bergisch Gladbach-Hand entdeckt worden. Ein bemerkenswerter Fund, stellt er doch eine sensationelle Entdeckung für die Region dar, da ein solcher Knochen bislang in dieser Gegend noch nie aufgefunden wurde.

Die Entdeckung erfolgte bei Bauarbeiten, bei denen plötzlich ein Teil des Knochens an die Oberfläche kam. Experten der Universität Bonn, unter der Leitung von Dr. Bones, einem führenden Paläontologen, konnten die Echtheit des Knochens schnell bestätigen. „Dieser Fund ist für uns von enormer Bedeutung.

Der Allosaurus, ein Theropode aus der späten Jura-Zeit, lebte vor etwa 150 Millionen Jahren und war ein gewaltiger Fleischfresser. Der Knochen, der hier gefunden wurde, ist ein bemerkenswertes Exemplar, das uns neue Erkenntnisse über die damalige Tierwelt und die geologische Geschichte dieser Region liefern wird“, erklärte Dr. Bones in einer ersten Stellungnahme.

Der Mittelfußknochen des Allosauruses ist außergewöhnlich gut erhalten, was diesen Fund besonders wertvoll für die Wissenschaft macht. Dies könnte den Weg für weitere archäologische Ausgrabungen in der Region ebnen, da er ein einzigartiges Fenster in die Urzeit öffnet und Forscher auf neue Entdeckungen hoffen lassen könnte.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Bergisch Gladbach nun ein bedeutender Standort für paläontologische Forschung geworden ist“, so Bürgermeister Frank Stein. „Dieser Fund stärkt nicht nur unser kulturelles Erbe, sondern wird auch das Interesse an der Region für Wissenschaftler und Touristen gleichermaßen erhöhen.“

Die Stadt Bergisch Gladbach plant, in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und weiteren Experten, eine Ausstellung über diesen historischen Fund zu organisieren, um das öffentliche Interesse zu wecken und gleichzeitig den Schutz und die Erforschung dieses einzigartigen Entdeckungsstücks zu gewährleisten.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Das ist doch mal ein Beitrag mit Hand und Fuß(Knochen)! Der Knochen sieht exakt so aus wie der (natürlich regional eingekaufte!!), den mein Hund Müsli letztens im Großraum Hand verloren hat!
    Wünscht sich der Entdecker Finderlohn, z.B. in Gestalt eines weiteren Kauknochens?
    : ))

    1. Archäologie beschäftigt sich mit menschlichen Hinterlassenschaften, die Paläontologie beschäftigt sich mit vergangenem tierischem Leben.

      1. Auch wenn das klugsch**ßerisch wirken mag: Genau genommen ist es die Paläozoologie, die sich mit Tierfossilien befasst. Die Paläontologie umfasst außerdem noch die Paläobotanik (Pflanzenfossilien) und die Palichnologie (fossile Lebensspuren wie Fußabdrücke etc.).

      2. Das ist alles zu engstirnig. Die Wissenschaft beschäftigt sich mit vergangenem tierischen Leben und Tierfossilien.

      3. Also vielleicht mal besser zurück zu den Fakten: Es geht hier natürlich um Anthropologie, denn es handelt sich ganz klar nicht um einen Saurierknochen. Der Fachmann erkennt ja wohl sofort einen Mittelfußknochen von Bigfoot (weitläufig verwandt mit den bekannten Yetis), wenn er ihn sieht. Und das eigentlich Spannende ist die Frage nach der Landbrücke zwischen den USA und Bergisch Gladbach.

  2. April April!
    Der Genitiv des Allosaurus lautet nicht Allosauruses! Aber schöner Versuch!