Volt will Bergisch Gladbach zur Vorreiterstadt für digitale Bürgernähe machen, mit lebendigen Begegnungsorten und aktiver Teilhabe. Wir hatten unsere Leser:innen gefragt, welche Fragen sie im Vorfeld der Kommunalwahl am 14. September umtreiben. Neun Kernfragen haben wir identifiziert und den Parteien vorgelegt. Hier kommen die Antworten von Volt.
Die paneuropäische Partei Volt tritt bei der Kommunalwahl für den Stadtrat in Bergisch Gladbach sowie für den Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises. Für beide Gremien hat sie Reservelisten aufgestellt. Alexander Becker bewirbt sich für das Amt des Bürgermeisters von Bergisch Gladbach. Der 47-Jährige aus Bensberg führt auch die Reserveliste an. Insgesamt hat Volt eine Reserveliste aus acht Parteimitgliedern für den Stadtrat gewählt. Bislang ist Volt dort nicht vertreten.
Was die Partei sich inhaltlich vorgenommen hat, wird in ihren Antworten auf die neun Fragen unserer Leser:innen deutlich. Los geht’s:
1. Was sind Ihre Ansatzpunkte, die Verkehrsprobleme der Stadt zu lösen?
Die Verkehrsprobleme in Bergisch Gladbach sind unübersehbar: Staus, überfüllte Straßen, schlechte Luft und wenig überzeugende Alternativen zum Auto. Volt will diese Situation entschlossen angehen. Unser Ziel ist ein moderner Mobilitätsmix, der für alle funktioniert – egal ob mit Bus, Bahn, Fahrrad, Auto oder zu Fuß.
Zentral ist die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Busse und Bahnen müssen günstiger, schneller und komfortabler werden, mit verlässlichen Taktungen, modernen Fahrzeugen und einem einfachen, digitalen Tarifsystem. Besonders wichtig ist der zügige Ausbau der S11 mit einem zweiten Gleis für eine leistungsfähige Verbindung nach Köln. Ergänzend wollen wir ein durchgängiges, sicheres Radwegenetz schaffen – um das Rad zu einer wirklichen Alternative zu machen.
Parallel fördern wir Carsharing und Park & Ride Möglichkeiten in allen Stadtteilen. Sharing-Fahrzeuge reduzieren Stellplätze, entlasten den Straßenraum und bieten echte Wahlfreiheit. Wir setzen außerdem auf eine intelligente Verkehrssteuerung mit smarten Ampeln und die Ausweitung von Tempo 30 Zonen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Lärm und Abgase zu reduzieren.
Wir glauben, dass langfristig autonome Fahrzeuge den privaten Pkw-Besitz überflüssig machen werden. Pilotprojekte in diesem Bereich sind entscheidend, um frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und Bergisch Gladbach als Vorreiterin zu positionieren. Flächen, die heute für Parkplätze genutzt werden, können so zu Grünflächen, Spielplätzen oder Begegnungszonen werden.
Insbesondere auch die Entwicklung des Zanders-Geländes, wird zu einer höheren Verkehrsnachfrage vor allem in der Innenstadt führen. Darum setzen wir weiterhin auf eine bessere Anbindung der Stadtmitte an die Autobahn, um den zusätzlichen Verkehr effizient abzuführen.
Unser Anspruch: Mobilität in Bergisch Gladbach soll klimafreundlich, sicher, bezahlbar und praktisch sein – für alle.
Hintergrund: In der Umfrage „Deine Stimme, Deine Themen“ hatten wir gefragt, welche Themen Ihnen bei der Kommunalwahl am 14. September besonders wichtig sind und auf welche Fragen Sie Antworten von der lokalen Politik verlangen. 711 Personen hatten sich beteiligt und mehr als 1000 Fragen eingereicht. Zu den Topthemen haben wir neun Fragen formuliert, die die Kernanliegen der Teilnehmer:innen am besten widerspiegeln – und sie den Parteien vorgelegt, die für den Stadtrat antreten.
Die Auswertung
Verkehr und mehr: Bergisch Gladbachs WahlAgenda
Nicht die Parteien geben die Themen in diesem Wahlkampf vor, sondern die Wählerinnen und Wähler selbst: In der Umfrage „Deine Stimme, Deine Themen“ hatten wir gefragt, welche Themen Ihnen bei der Kommunalwahl am 14. September besonders wichtig sind und auf welche Fragen sie Antworten von der lokalen Politik verlangen. Daraus ergibt sich diese WahlAgenda für Bergisch Gladbach.
2. Wie wollen Sie die Leistung der Verwaltung als bürgernahe Dienstleisterin stärken?
In unserer Stadt erleben viele Menschen im Kontakt mit der Verwaltung Wartezeiten, Papierflut und komplizierte Abläufe. Volt will die Verwaltung deshalb digital, effizient und bürgernah gestalten. Wir fordern ein digitales Bürgerportal, über das die wichtigsten Anliegen wie Anmeldungen, Urkunden oder Anträge online erledigt werden können – einfach, barrierefrei und mehrsprachig.
Wir fordern außerdem spezielle Ressourcen und Ansprechpersonen für die Unternehmen der Stadt, vor allem bei Unternehmensneugründungen. Die Verwaltung soll die Wirtschaft effizienter und schneller unterstützen und dennoch ihre Aufsichtsfunktion nicht vernachlässigen.
Gleichzeitig darf niemand ausgeschlossen werden: Wer keinen digitalen Zugang hat oder diesen nicht nutzen möchte, muss auch weiterhin persönlich und spontan in allen 3 Zentren unserer Stadt zur Verwaltung gehen können – ohne Hürde, ohne lange Wartezeiten.
Zentral ist für uns auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden: Sie brauchen moderne Tools, digitale Schulungen und Sicherheitstrainings, damit die Verwaltung nicht nur effizienter, sondern auch sicher vor Cyberangriffen wird. So wird Verwaltung zu einem echten Service für die Menschen – kompetent, bürgernah und zukunftsfähig.
3. Was tun Sie zur Aufwertung des Stadtbildes, gegen Vermüllung und Leerstand?
Volt will eine saubere, lebendige Stadt. Dafür setzen wir auf eine konsequente Sauberkeitsoffensive mit mehr Abfallbehältern und einer digital gesteuerten Stadtreinigung. Ergänzend wollen wir Patenschaften für öffentliche Flächen einführen und mit einer Melde-App schnelle Reaktionen auf Verschmutzungen ermöglichen. Repair-Cafés und Tauschboxen helfen, Müll von Anfang an zu vermeiden. Mehr Präsenz von Ordnungsamt, Polizei und Streetworkerinnen und Streetworkern erhöht die Sicherheit und stärkt das Miteinander im öffentlichen Raum.
Leerstand bekämpfen wir mit einer professionellen Zwischennutzungsagentur, die Pop-up-Märkte, Künstlerateliers, Start-ups und Co-Working-Spaces koordiniert. Günstige Mieten für Kreative und soziale Projekte hauchen leeren Gebäuden neues Leben ein. Ein digitales Leerstandskataster sorgt für Transparenz. Sanierungszuschüsse für denkmalgeschützte Häuser und Bürgergenossenschaften beim Kauf sichern langfristige Nutzung. Ehemalige Büroflächen können in bezahlbaren Wohnraum oder Begegnungszentren umgewandelt werden.
Das Stadtbild werten wir gezielt durch Grün und Kultur auf. Fassadenbegrünung, Dachgärten und Essbare Stadt-Projekte mit Obstbäumen und Blühflächen verbessern das Mikroklima. Street Art auf legalen Flächen, Skulpturen und ein durchdachtes Beleuchtungskonzept machen Plätze attraktiver.
Bürgerbeteiligung ist uns dabei besonders wichtig: Stadtteilfonds ermöglichen direkte Projekte vor Ort, Gestaltungswettbewerbe aktivieren kreatives Potenzial und Nachbarschaftsfeste stärken die Identifikation mit dem eigenen Viertel. So entsteht eine Stadt, die sauber, sicher, lebendig und attraktiv ist – für uns alle.

4. Wie kann man den Klimaschutz schneller vorantreiben?
Klimaschutz ist die große Aufgabe unserer Zeit – und er beginnt vor Ort. Volt will Bergisch Gladbach bis spätestens 2035 klimaneutral machen. Dafür brauchen wir einen klaren Maßnahmenplan und die Bereitschaft, jede Entscheidung konsequent an diesem Ziel zu messen.
Ein zentraler Baustein ist die Energiewende. Wir wollen Photovoltaikanlagen auf allen öffentlichen Gebäuden installieren und die Stadt so zu einem Vorbild machen. Neubauten und Sanierungen müssen Energieeffizienzstandards entsprechen. Gleichzeitig treiben wir den Aufbau einer grünen Wärmeversorgung voran, die fossile Energien schnell ablöst und die Versorgung mit erneuerbarer Energie sicherstellt. Dabei sollen die Menschen unserer Stadt aktiv eingebunden werden, etwa über kommunale Energieprojekte und Energiegenossenschaften.
Auch im Verkehr gilt: Klimafreundliche Alternativen müssen günstiger, schneller und attraktiver sein. Darum fördern wir den Ausbau eines leistungsfähigen ÖPNV, sichere Radwege und Smart-City-Technologien zur Verkehrssteuerung. So können Emissionen gesenkt und die Lebensqualität gesteigert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die klimaorientierte Stadtentwicklung. Die Starkregenereignisse der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass Bergisch Gladbach zu viele versiegelte Flächen hat. Mit dem Schwammstadt-Konzept wollen wir Flächen entsiegeln, Wasser besser speichern und grüne Oasen schaffen, die Hitzeschutz bieten. Jede Sanierung und jede neue Baumaßnahme muss künftig auf Hitzeschutz, Starkregenschutz und Nachhaltigkeit geprüft werden. Mehr Grünflächen, klimaresiliente Bäume und Dach- oder Fassadenbegrünungen verbessern das Stadtklima dauerhaft.
Klimaschutz ist für uns keine Belastung, sondern eine Chance: für mehr Lebensqualität, gesündere Städte, neue Arbeitsplätze und innovative Unternehmen. Mit einem verbindlichen Monitoring stellen wir sicher, dass Bergisch Gladbach Kurs auf Klimaneutralität hält – und so Vorreiter im lokalen Klimaschutz wird.
5. Wie wollen Sie Sanierung und Ausbau von Kita, OGS und Schulen beschleunigen?
Die Situation an Kitas, Offenen Ganztagsschulen und allgemeinbildenden Schulen in Bergisch Gladbach ist angespannt: Es fehlen Betreuungsplätze die Sanierungen dauern zu lange, und der Fachkräftemangel verschärft die Lage zusätzlich. Volt will, dass Bildung Vorrang bekommt. Dafür fordern wir einen kommunalen Masterplan mit klaren Zeit- und Budgetplänen, die transparent veröffentlicht und konsequent eingehalten werden. Nur so können Eltern, Kinder und Fachkräfte verlässlich planen.
Um Bauvorhaben schneller umzusetzen, setzen wir auf eine Stärkung der städtischen Schulbau GmbH sowie auf eine digitale Projektsteuerung. So lassen sich Fortschritte transparent nachverfolgen und Engpässe frühzeitig beheben. Für kurzfristige Entlastung sollen modulare Bauten und Containerlösungen genutzt werden, die sich später flexibel erweitern lassen. Gleichzeitig ist uns wichtig, freie Träger stärker einzubeziehen, um die Angebotsvielfalt zu sichern und mehr Dynamik in den Ausbauprozess zu bringen.
Bildung braucht aber nicht nur Räume, sondern vor allem Menschen. Deshalb wollen wir einen städtischen Pool an pädagogischen Fachkräften und qualifizierten Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern aufbauen, der bei temporären Personalengpässen flexibel eingesetzt werden kann. Ergänzend setzen wir auf attraktive Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen, um Fachkräfte langfristig zu gewinnen und zu halten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung. Jede Schule braucht moderne IT-Ausstattung, schnelles Internet und gut geschultes Personal, das digitale Werkzeuge sinnvoll einsetzen kann.
Für Volt ist klar: Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Stadt. Deshalb müssen hier Tempo, Qualität und Transparenz oberste Priorität haben – damit jedes Kind und jede Familie in Bergisch Gladbach faire Chancen auf gute Bildung und Betreuung erhält.
6. Welche Wege sehen Sie, Angebote für Senior:innen und die Jugend zu sichern?
Eine lebenswerte Stadt funktioniert nur, wenn alle Generationen ihren Platz haben. Für Seniorinnen und Senioren bedeutet das barrierefreie Infrastruktur, wohnortnahe Begegnungsstätten, digitale Schulungsangebote und eine verlässliche Pflegeversorgung.
Bestehende Angebote müssen gestärkt und finanziell dauerhaft gesichert werden. Zukünftig werden auch Maßnahmen gegen Einsamkeit immer wichtiger: Nachbarschaftstreffs, Ansprechpersonen und niedrigschwellige Unterstützungsangebote geben Halt und schaffen Nähe.
Für Kinder und Jugendliche braucht es sichere und attraktive Räume, in denen sie sich ausprobieren, wachsen und ihre Persönlichkeit entfalten können. Dazu gehören Jugendzentren und Vereine mit zeitgemäßen Programmen, Sport- und Kulturförderung, jugendgerechte Freiräume mit kostenlosem WLAN sowie saubere, intakte Aktionsflächen. Wichtig ist, dass diese Orte niedrigschwellig erreichbar sind – auch mit einem guten ÖPNV, der gerade für junge und ältere Menschen unverzichtbar ist.
Volt will außerdem beide Perspektiven verbinden: Intergenerationelle Projekte, in denen Jung und Alt voneinander lernen, schaffen soziale Nähe und Verständnis. Begegnungsorte – von Seniorentreffs bis Jugendzentren – sollen gezielt gefördert werden, um den Dialog der Generationen zu stärken.
Darüber hinaus setzen wir auf digitale Teilhabe: Schulungen für Senior:innen, offene Medienprojekte für Jugendliche und der Ausbau digitaler Infrastruktur machen beide Gruppen fit für die Zukunft. Die Stadt muss hier als Partnerin auftreten und Fördermittel aktiv nutzen, um gute Ideen schnell umzusetzen.
Unser Ziel ist klar: Niemand darf in Bergisch Gladbach vergessen werden. Mit sicheren Freiräumen, lebendigen Begegnungsorten und aktiver Teilhabe bleibt unsere Stadt eine Heimat für alle Generationen.
das sagen die anderen parteien
7. Wie wollen Sie dafür sorgen, dass Wohnen für alle Menschen bezahlbar ist?
Die Mieten in Bergisch Gladbach steigen stetig, während viele Menschen bezahlbaren Wohnraum suchen. Für Volt ist klar: Die Stadt muss aktiver werden.
Zuerst müssen bestehende Flächen besser genutzt werden. Leerstehende Gebäude sollen durch Umnutzung in Wohnungen verwandelt werden. Um dieses Potenzial zu heben, wollen wir ein digitales Leerstandsmanagement bei der Stadt etablieren, das ungenutzte Immobilien systematisch erfasst, Eigentümerinnen und Eigentümer berät und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt. Auch die Umwandlung von Gewerbeflächen in Wohnraum muss einfacher werden.
Zweitens setzen wir auf alternative Modelle: Genossenschaften, die RBS und Mehrgenerationenprojekte sollen stärker gefördert werden. Sie schaffen nicht nur bezahlbaren, sondern auch gemeinschaftlich getragenen Wohnraum.
Drittens wollen wir beschleunigte und digitale Baugenehmigungen, um dringend benötigten Wohnraum, egal ob Sanierung, Umwidmung oder Neubau, schneller bereitzustellen.
Bei großen Neubauprojekten wie dem Zanders-Gelände, fordern wir zudem mindestens 20 % geförderten Wohnraum sowie eine ökologische, soziale und innovative Bauweise. Ergänzend fordern wir die Wiedereinführung einer fairen Fehlbelegungsabgabe, damit geförderter Wohnraum auch wirklich denen zugutekommt, die ihn benötigen.
Volt versteht bezahlbares Wohnen als eine der größten sozialen Fragen unserer Zeit. Durch Neubau, Nachverdichtung, Umnutzung und Förderung gemeinschaftlicher Modelle stellen wir sicher, dass Bergisch Gladbach eine Stadt bleibt, in der alle Menschen ein Zuhause finden können.
8. Wie wollen Sie Migration und Integration so gestalten, dass unser Gemeinwesen nicht überfordert wird?
Volt sieht Migration als Chance und Notwendigkeit. Die Menschen die zu uns kommen, bringen Potenziale mit die vor allem unsere Wirtschaft dringend benötigt. Doch Integration gelingt nur, wenn wir sie aktiv gestalten. Volt setzt dabei auf konkrete Maßnahmen, die das Gemeinwesen entlasten und zugleich Teilhabe ermöglichen.
Sprachkurse müssen sofort beginnen, nicht erst nach Monaten. Kinder sollen frühzeitig verpflichtend Kitas und Schulen besuchen, um Deutsch zu lernen und soziale Kontakte zu knüpfen. In Schulen braucht es gezielte Sprachförderprogramme und eine enge Begleitung.
Auch im Arbeitsmarkt wollen wir Hürden abbauen. Bürokratie darf nicht verhindern, dass Geflüchtete schnell arbeiten können. Anerkennungsverfahren müssen praxisnah gestaltet werden, etwa durch Prüfungen bei der IHK. Praktika und Jobs in der lokalen Wirtschaft sind wichtige Brücken in den Arbeitsmarkt und zur Integration in die Gesellschaft.
Integration lebt von Teilhabe – deshalb wollen wir lokale Initiativen, die Begegnung und Zusammenarbeit fördern, gezielt unterstützen. Menschen in Not brauchen darüber hinaus saubere und sichere Wohnbedingungen und gegebenenfalls psychologische Hilfe.
Wir schlagen vor, Bestandsgebäude wie Teile des Zanders-Geländes befristet zu nutzen, um Unterkünfte zu schaffen.
Die Einführung einer Bezahlkarte lehnen wir ab, weil sie Verwaltungsaufwand und Bürokratie erhöht, ohne echte Ziele zu erreichen. Stattdessen fordern wir ein Basiskonto für alle Geflüchteten. Zugleich erwarten wir, dass der Bund deutlich mehr Kosten übernimmt, damit Städte wie Bergisch Gladbach ihren Gestaltungsspielraum nicht verlieren.
Volt sieht Migration nicht als Belastung, sondern als Chance für Vielfalt, Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit – wenn wir Integration entschlossen und menschenwürdig gestalten.
9. Was ist Ihr Leuchtturmprojekt für die nächsten fünf Jahre?
Volt will Bergisch Gladbach zur Vorreiterstadt für digitale Bürgernähe machen. Unser Leuchtturmprojekt ist ein zentrales digitales Bürgerportal, das alle wichtigen Verwaltungsleistungen vereint: Anmeldungen, Anträge, Urkunden – alles online, barrierefrei und mehrsprachig.
Wir wollen dies mit Smart-City-Technologien kombinieren, die das Leben vor Ort verbessern: Intelligente Verkehrssteuerung reduziert Staus, digitale Parkplatzsysteme verringern Wartezeiten und Emissionen, energiesparende Straßenbeleuchtung und smarte Müllentsorgung machen die Stadt nachhaltiger. Dazu kommt ein Open-Data-Portal, das Entscheidungen und Finanzen transparent macht und den Menschen in unserer Stadt echte Mitsprache ermöglicht. Dieses Projekt vereint Digitalisierung, Klimaschutz und Bürgernähe – und zeigt, was moderne Kommunalpolitik leisten kann. Unser Ziel: Bergisch Gladbach wird Modellkommune für ganz NRW.
Weitere Informationen:
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Wahlprogramm
Das Wahlprogramm in einfacher Sprache
Unser Chatbot zur Wahl in GL: Wir haben eine Künstliche Intelligenz mit den vollständigen Programmen der Parteien in Bergisch Gladbach gefüttert. Nun können Sie in einem Chat Ihre Fragen stellen. Probieren Sie es aus, fragen Sie nach Übereinstimmungen mit eigenen Präferenzen, lassen Sie die Aussagen der Parteien zu bestimmten Themen vergleichen, …
