Fotos: Annika Gohrbandt

Die eigene Aula steht noch nicht wieder zur Verfügung, daher wurde das Weihnachtskonzert des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums erneut ein Auswärtsspiel: Der Altenberger Dom bildete eine gute Kulisse für einen stimmungsvollen Abschied in die Ferien. Die jüngeren Akteure zauberten sogar etwas Disneyfeeling in den Dom.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des NCG, geschrieben von Franziska Königshofen, Fotos von Annika Gohrbandt

„Laute Nacht, heilige Nacht“ so oder so ähnlich geht doch das berühmte Weihnachtslied….zumindest war es beim diesjährigen Weihnachtskonzert des NCGs so.

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Am 16. Dezember öffneten sich seit Jahren einmal nicht die Pforten des Bergischen Löwen – und auch noch nicht ganz die der neuen Aula – sondern des Altenberger Doms. Für die heilige Nacht war also durch den Ort gesorgt, die Stille wurde von den Akteur*innen gemeinsam durch Musik und Gesang ersetzt.

Um 19 Uhr begann das Konzert mit dem Auftakt des Sinfonischen Blasorchesters mit dem Theme von „Jurassic Parc“. Herr Schmitter, der danach die Bühne betrat, musste glücklicherweise keine Dinosaurier dressieren, sondern das neugierige Publikum willkommen heißen und ein paar Regeln des Abends erklären.

Die beiden 6. Klässlerinnen Elise Meier (6d) und Amel Sieberns (6c) stimmten die Zuhörer*innen erfolgreich auf den Abend ein. Einmal mit einem Klavierspiel von „Rudolph the red-nosed Reindeer“ und einem selbstgeschriebenen Gedicht „Weihnachtsliebe“, welches uns darauf aufmerksam machte, worum es beim Fest der Liebe eigentlich geht und für wen wir an diesem Abend anwesend sind.

Die folgende Bläser-AG der 6. Klassen stellte mit „Gloria“ und „Pirates of the Carribean“  die gelungene Harmonie zwischen kirchlichen Lieder und modernen Hits, welche uns den ganzen Abend über begleitete.

Der Chor der 5. und 6. Klassen beeindruckte nicht nur durch seine Größe in diesem Jahr, sondern auch durch das gelungene Singen im Kanon und der Vorstellung eines englischen Liedes („Let’s sing a song of Christmas“)

Auch der Mittel- und Oberstufenchor lieferte eine großartige Vorstellung verschiedener Lieder ab, welche von „Hark! The herald angels sing“  über „Jingle Bells“ bis „That’s what christmas means to me“ reichten und eine weihnachtliche Vielfalt boten.

Wie jedes Jahr gab es zahlreiche Solist*innen; im ersten Teil viele aus den unteren Stufen.

Zu den beginnenden Sechstklässlerinnen stießen in der ersten Stunde noch Johanna Kölle (6c) mit dem Klavierstück „Christmas Lights“ und Jakob Brodka (7c), welcher auf seinem Kontrabass „Te Deum“ spielte, hinzu. Sie alle trugen Maßgeblich zu der gemütlichen Atmosphäre im Dom bei.

Ein Trio war ebenfalls dabei; Martha Burow (5a), Rebecca Burow (7d) und Lina Mehne (7d) sangen, auf der Gitarre begleitet von Herrn Marschner, das Lied „Merry, was weiß ich schon“. In diesem wird der Stress vor Weihnachten angesprochen, was vermutlich viele der Anwesenden nachvollziehen konnten. Umso schöner war es, durch das Konzert die Gelegenheit zur Entspannung und Besinnung auf den Moment zu erhalten.

Verstärkt wurde dieses Gefühl durch das gemeinsame Singen von „Tochter Zion“ und „Vom Himmel hoch“, welche das Sinfonische Blasorchester spielte. Im Orchester saß wie immer eine bunte Mischung an Personen, die von Siebtklässler*innen über Ehemalige bis zu Lehrkräften und Eltern reichte.

Ausgleichend zur besinnlichen Weihnachtsmusik spielten die Solist*innen Sydney Schöbel (Q1) und Benjamin Brodka (Q1) die Filmstücke „Interstellar:Main Theme“ und „Lalaland Medley“, womit sie die Zuhörer*innen begeisterten.

Donnernden Applaus erhielt auch Sude Bayar (EF), bei deren Lied „Mary did you know“ sowohl das Publikum, als auch die Marienstatue des Domes, ihr gebannt zuhörten, sowie Zisan Düzgün und Antonia Häuser (9a), welche gemeinsam mit „Zeige dich“ aus dem Film „Die Eiskönigin 2“ auftraten. Zur Weihnachtsstimmung kam also noch ein echtes „Disneyfeeling“ dazu, welches vor allem die Jüngeren bezauberte.

Die Band „Jaegers Jünger“ schloss sich mit „Tears in Heaven“ diesen fantastischen Auftritten an, wobei Sängerin Selma Stricker (10b) mit ihrem Soloauftritt „No surprises“ ihr Können schon zu Anfang unter Beweis gestellt hatte.

Der Abend, welcher so viele Talente zur Geltung brachte, wurde nach dem letzten Lied „The First Noel“, gemeinsam von allen Chören und dem Blasorchester vorgetragen, mit tosendem Applaus und einer Standing Ovation belohnt. Ein großes und verdientes Lob für alle Künstler*innen nach Wochen voller Proben und Vorbereitungen.

Wir  bedanken ums daher ganz herzlich bei allen, die dieses Konzert ermöglicht haben. Besonders die Technik-AG, welche die Vor-und Nachbreitungen des Ortes übernommen hat und den ganzen Abend alle technischen Aspekte geregelt hat, die katholische Kirchengemeinde und den Küster, welche uns den Altenberger Dom zur Verfügung stellten, die organisierenden Lehrkräfte, welche über Wochen im Hintergrund arbeiteten und natürlich die über 200 Akteur*innen möchten wir dabei hervorheben.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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