Bei der Zine-Börse gab es selbstgemachte, kreative Hefte zum Mitnehmen. Fotos: Helga Niekammer

Vielfalt feiern, Kulturen verbinden und ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen: Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wurde das LOKI-Familienzentrum ZAK im Wohnpark Bensberg zu einem Ort voller Musik, Tanz, Geschichten und Begegnung.

Was für ein Tag im Wohnpark Bensberg! Am Samstag, den 21. März, verwandelte sich das LOKI-Familienzentrum ZAK in einen lebendigen Ort der Begegnung. Unter dem Motto „Afrika verbindet – Vielfalt feiern“ setzte das Fest im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ein starkes Zeichen für ein Miteinander ohne Vorurteile.

Schon beim Eintreten stellten die Besucher:innen fest: Hier ist richtig was los! Bei freiem Eintritt gab es für alle – egal ob jung oder alt – jede Menge zu entdecken. Ein echter Hingucker war der Stand von AJ Kitenge: Die farbenfrohen afrikanischen Outfits und Accessoires zogen besonders die modebegeisterten Gäste an.

Langeweile? Fehlanzeige! Das Programm war vollgepackt mit Highlights. Musiker Batila sorgte mit seiner Performance für Gänsehaut-Momente und Live-Action. Dessa Ganda nahm die Gäste mit auf eine Reise in die Welt der poetischen Fabeln Afrikas. Während Bahana die Menge mit Afro-Dance in Bewegung brachte, boten Dana und Paula im Workshop „Vielfalt Afrika“ spannende Einblicke in den Kontinent. Eine liebevolle Kinderbetreuung sorgte dafür, dass auch die jüngsten Besucher auf ihre Kosten kamen.

Was wäre ein Fest ohne gutes Essen? Ein gemeinsames Mahl brachte alle an einen Tisch. Hier wurde gelacht, diskutiert und die Eindrücke des Tages geteilt.

Leseratten fanden am Bücherstand der TWM-Bibliothek eine tolle Auswahl zur afrikanischen Geschichte und afro-deutschen Erfahrungen. Besonders bewegend: Die Memoiren von Theodor Michael („Deutsch sein und schwarz dazu“), der eindrucksvoll von seinem Leben als Afro-Deutscher im 20. Jahrhundert erzählte.

Kreativität zum Mitnehmen

Ein cooles Extra war die „Solidarische Zine-Börse“. Zines sind kleine, selbstgemachte Hefte voller Texte, Collagen und Comics. Ob Skaten, coole Sprüche für die nächste Demo oder die Tücken von Social Media – die Themen waren so vielfältig wie das Fest selbst. Das Beste: Wer möchte, kann seine eigenen Werke als PDF oder Bild einreichen und so Teil einer wachsenden Online-Community werden.

Ein lautes Finale

Bevor der Tag langsam ausklang, gab es noch einmal ordentlich Applaus für eine energiegeladene Live-Performance mit fettem Sound. Johannes (J-JD) da Costa vom Projekt-Management zog am Ende ein begeistertes Fazit: „Wir haben es gemeinsam geschafft, ein echtes Zeichen für Vielfalt und kulturellen Austausch zu setzen – und das lautstark gegen Rassismus!“

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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