Mykhailo Mykhaylichenko. Foto: Best Gym Bergisch Gladbach

Mit 14 Jahren musste Mykhailo Mykhaylichenko mit seiner Mutter vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. In Bergisch Gladbach fanden die beiden Zuflucht. Der Jugendliche besuchte die Schule, lernte Deutsch und begann damit, Kampfsport zu betreiben. Inzwischen hat er einige Wettkämpfe gewonnen. Ein Beispiel dafür, welchen Beitrag Sport zur Integration leisten kann.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Sportschule Best Gym Bergisch Gladbach

Als der Krieg in der Ukraine sein bisheriges Leben zerstörte, musste der damals 14-jährige Mykhailo Mykhaylichenko seine Heimat unter dem Eindruck anhaltender Raketenangriffe verlassen. Gemeinsam mit seiner Mutter floh er nach Deutschland, während sein Vater in der frontnahen Region zurückblieb. Für den Jugendlichen bedeutete diese Flucht einen tiefgreifenden Einschnitt – und zugleich den Beginn eines völlig neuen Lebensabschnitts.

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In Bergisch Gladbach fand Mykhailo Sicherheit, Stabilität und neue Perspektiven. Er besuchte regelmäßig die Schule, erlernte in bemerkenswert kurzer Zeit die deutsche Sprache und fand rasch Anschluss im schulischen wie auch im gesellschaftlichen Alltag. Eine zentrale Rolle in diesem Integrationsprozess spielte der organisierte Sport – insbesondere der Kampfsport.

Im Best Gym Bergisch Gladbach begann Mykhailo mit dem Kickboxtraining unter der Leitung von Trainer Vladislav Suslov, einem erfahrenen und engagierten Ausbilder im Leistungs- und Nachwuchssport. Bereits in den ersten Trainingseinheiten erkannte der Trainer nicht nur das sportliche Talent des Jugendlichen, sondern auch dessen außergewöhnliche Disziplin und mentale Stärke.

Titel im Kickboxen und Thaiboxen

Die Förderung beschränkte sich dabei nicht allein auf Technik und Wettkampfvorbereitung. Vielmehr bot der Trainer dem jungen Athleten auch persönliche Unterstützung, Orientierung und klare Strukturen – Faktoren, die für Jugendliche mit Fluchterfahrung von besonderer Bedeutung sind.

„Mykhailo hat von Anfang an nicht nur sportlichen Ehrgeiz gezeigt, sondern auch eine außergewöhnliche Disziplin und Lernbereitschaft“, betont Trainer Vladislav Suslov. „Gerade junge Menschen, die schwierige Erfahrungen gemacht haben, profitieren von klaren Strukturen, Verlässlichkeit und einem Umfeld, das sie unterstützt.“

Mykhailo (links) mit seinem Trainer Vladislav Suslov. Foto: Best Gym GL

Das Best Gym Bergisch Gladbach wurde für Michail schnell mehr als nur ein Trainingsort. Die Sportschule entwickelte sich zu einem sozialen Ankerpunkt, an dem er Freundschaften schloss, Vertrauen aufbaute und Teil einer starken Gemeinschaft wurde. Unter der kontinuierlichen Anleitung seines Trainers und durch konsequentes, intensives Training reifte der junge Mann sportlich wie persönlich.

Die Ergebnisse dieser Arbeit ließen nicht lange auf sich warten. Bereits im Jahr 2025 entwickelte sich Mykhailo zu einem Ausnahmetalent im Kickboxen und Thaiboxen und errang auf deutschen und europäischen Amateurwettkämpfen insgesamt sechs Titel. Mit seinen Erfolgen vertritt der inzwischen 16-Jährige nicht nur das Best Gym, sondern auch die Stadt Bergisch Gladbach, die für ihn zur neuen Heimat geworden ist.

Die Geschichte des jungen Talents zeigt eindrucksvoll, wie Sport, engagierte Trainerarbeit und funktionierende Vereinsstrukturen einen nachhaltigen Beitrag zur Integration leisten können. Sie steht exemplarisch für das Potenzial junger Menschen – und für eine Stadt, die diesen Potenzialen Raum zur Entfaltung gibt.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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    1. Für eine Pressemitteilung nicht ungewöhnlich. Dort allerdings als eigener Beitrag ausgezeichnet.

      1. Das ist ja aus mehreren Gründen nicht gerade optimal.

        Zum einen ist es ziemlich schwach, eine PM abzutippen und dann als eigenen Beitrag zu verkaufen – mein erster Chefredakteur meinte damals, die wörtliche Übernahme einer Pressemitteilung als eigenen redaktionellen Beitrag sei aus seiner Sicht ein Kündigungsgrund.

        Zum anderen ist heute jede Tageszeitung im Internet präsent. Treten wortgleiche Texte an mehreren Stellen auf, werten die Suchmaschinen das als „duplicate content“ und strafen die entsprechenden Beiträge mit geringerer Sichtbarkeit ab.

        Eine Umformulierung im eigenen Stil mit eigenem Schwerpunkt (die jeder Redakteur noch im Halbschlaf beherrschen sollte) sowie die Verifikation der wesentlichen Fakten sollte das Mindeste sein, um einen Artikel als eigene Leistung verkaufen zu können.

      2. @Drucker: Ich glaube, dass der Erfolg des Bürgerportals nicht zuletzt auf solche Praktiken des Stadtanzeigers zurückzuführen ist. Übrigens sind auch die Polizeiberichte eine dankbare Quelle für das Füllen von Seiten. Bei den Unfallberichten des KStA schien (zumindest zu der Zeit, als ich den Stadtanzeiger noch gelesen habe) das “Beamtendeutsch” immer recht deutlich durch.

  1. Erstmal herzlichen Glückwunsch an Mykhailo Mykhaylichenko!! Toll, was Du geschafft hast! Alles Gute für die Zukunft!

  2. Zunächst mal ist das eine sehr schöne Geschichte. Die Titel sprechen für sich.

    Der Artikel erscheint mir aber KI-generiert und ist aus meiner Sicht auch eher ein Werbetext für das “Best Gym”.

    Zunächst ist auch nicht klar, wer den Artikel geschrieben hat. Erstellt wurde er von der Redaktion. Aber weiter unten steht das : “Wir veröffentlichen einen Beitrag der Sportschule Best Gym Bergisch Gladbach”

    1. “Wir veröffentlichen einen Beitrag der Sportschule Best Gym Bergisch Gladbach” steht nicht weiter unten, sondern über dem Text – und damit ist klargestellt, wer der Verfasser dieses Beitrags ist.

      Das Bürgerportal ist eine klassische Lokalzeitung in digitaler Form UND eine Bühne für alle Akteure der Stadtgesellschaft. Das sind Vereine und Initiativen, die Stadtverwaltung und Parteien – und gerne auch eine Sportschule wie Best Gym. Solange es sich nicht um reine Werbung handelt; das ist her nicht der Fall.

      1. Liebe Redaktion, normalerweise steht es aber dann oben verlinkt. Etwa “von Pressestelle Stadt BGL” o.ä.
        Das hat mich nur irritiert… Ist ja keine großartige Kritik.

        Was ich aber hauptsächlich anmerken wollte, nämlich ob der Text KI-generiert ist, da würde mich mal ihre Meinung interessieren.
        Ich denke, dass KI für den Journalismus mittelfristig ein echtes Problem darstellen kann. Und ehrlich gesagt will ich sowas auch nicht lesen, bzw. würde ich mir wünschen, wenn es dann entsprechend vermerkt wird, dass “KI unterstützend” geschrieben wurde.

        Es ändert alles nichts daran, dass ich mich sehr für den jungen Mann freue, der ganz offensichtlich hier in unserer Stadt gut angekommen ist. Und natürlich hat der Sportverein einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Das steht ja außer Frage! Tolle Geschichte, ganz klar.

      2. Für Institutionen, die regelmäßig Beiträge liefern, legen wir eigene Autoren-Namen an, für einzelne Texte wie in diesem Fall wäre das zu aufwendig, läuft also unter „Redaktion“ – die dann aber nur über Überschrift und Vorspann zuständig ist. Und, wie immer, für alles verantwortlich.

        Ob Best Gymn KI eingesetzt hat, können wir nicht beurteilen. Wenn wir selbst KI einsetzen, zum Beispiel bei knappen Zusammenfassungen von langen Fremd-Texten, kennzeichnen wir das immer.