Veröffentlicht inPolitik

„Unter B1 läuft gar nichts“: Lokale Akteure starten Vorbereitungskurs

Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seine Mittel kürzt, beenden immer mehr Zugewanderte ihren Integrationskurs nicht mit dem wichtigen B1-Sprachabschluss, beklagen Anbieter. Der Jugendmigrationsdienst und das Katholische Bildungswerk reagieren nun mit einem freiwilligen Vorbereitungskurs. Doch reicht das, um die entstandene Lücke zu schließen?

Veröffentlicht inPolitik

„Man muss seine Ziele aufgeben, aber es gibt andere Wege“

Husain Husain war Maschinenbauingenieur. Als er mit 58 Jahren in Deutschland ankam, tat er sich schwer mit der Sprache und musste einen ganz anderen Berufsweg einschlagen. Er ist einer von mehr als 1000 Flüchtlingen, die ab 2015 nach Bergisch Gladbach kamen. In Schildgen gründeten damals rund 100 Einheimische eine Willkommens-Initiative, zum Jubiläum erzählen fünf ehemalige Flüchtlinge, wie es ihnen ergangen ist.

Veröffentlicht inAuswahl

„Ich mache viele ehrenamtliche Arbeiten“

Ayad Al-Rubaiee war 18 Jahre alt, als er 2015 nach Deutschland flüchtete. Alleine. Er ist einer von mehr als 1000 Flüchtlingen, die seit diesem prägnanten Jahr nach Bergisch Gladbach kamen. In Schildgen gründeten damals rund 100 Einheimische eine Willkommens-Initiative, die Unglaubliches geleistet hat. Zum 10. Jubiläum erzählen fünf ehemalige Flüchtlinge, wie es ihnen ergangen ist.

Veröffentlicht inPolitik

„Viele sind vor meinen Augen gestorben“

Habte Abrahle durchquerte die Sahara in einem vollen Transporter mit viel zu wenig Wasser und Essen, um nach Deutschland zu gelangen. Er ist einer von mehr als 1000 Flüchtlingen, die ab 2015 nach Bergisch Gladbach kamen. in Schildgen gründeten damals rund 100 Einheimische eine Willkommens-Initiative, die Unglaubliches geleistet hat. Zum 10. Jubiläum erzählen fünf ehemalige Flüchtlinge, wie es ihnen ergangen ist.

Veröffentlicht inPolitik

Willkommen in Schildgen: „Ein Lächeln, offene Arme, offene Herzen“

2015 schrieb Deutschland Geschichte. Die Geschichte der massenhaften Einreise geflüchteter Menschen spielte sich ganz oben in der Bundespolitik ab – und ganz unten in den Städten. In Schildgen gründeten rund 100 Einheimische eine Willkommens-Initiative, die Unglaubliches geleistet hat. Zum Jubiläum erzählen ehemalige Flüchtlinge, was Schildgen mit ihnen gemacht hat.

Veröffentlicht inPolitik

Kommunal, kurz & knapp: Q1, Karneval, Klima und Bezahlkarte im Stadtrat

80 Prozent der Themen im Stadtrat werden ohne Tamtam und einvernehmlich beschlossen – doch bei 20 Prozent drehen einige Beteiligte groß auf. So auch am Dienstag, in der letzten Sitzung vor der Wahl und geprägt von unberechenbaren Mehrheiten. Konsens herrschte in der Frage, dass das Q1 und der Karneval gerettet werden müssen. Laut wurde es beim Klimaschutz und der Flüchtlingspolitik. Zur Bezahlkarte gab es zwei Ergebnisse und immer noch keine Klarheit.

Veröffentlicht inPolitik

Kommunal, kurz & knapp: Älterwerden, Bezahlkarte, Notschlafstelle

Viele Menschen der entsprechenden Altersklasse fühlen sich nicht als Senior:innen, daher heißt das Seniorenbüro ab sofort nicht mehr so. Welchen Namen ein möglicher Platz zur Würdigung von Gastarbeiter:innen auf dem Zanders-Gelände tragen könnte, sollen diejenigen entscheiden, die es betrifft. Wir fassen die wichtigsten Informationen aus dem Sozialausschuss zusammen.

Veröffentlicht inPolitik

171 Wohnungen an Geflüchtete vermittelt

Seit 2022 vermittelt Habitat for Humanity Deutschland erfolgreich Wohnraum an Geflüchtete im Rheinisch-Bergischen Kreis. 537 Personen konnten bislang in eigene Wohnungen ziehen, 171 Mietverträge wurden abgeschlossen. Das Projekt fördert Integration und entlastet die Kommunen – weiterhin werden Vermieterinnen und Vermieter gesucht.

Veröffentlicht inPolitik

Stein zieht Plan für Unterkunft am Stadion zurück – und schlägt Alternative vor

Angesichts der Vorbehalte der CDU und des Sports sowie eines neuen Angebots kassiert Bürgermeister Frank Stein den Plan für eine große Flüchtlingsunterkunft auf dem Ascheplatz ein – um eine Spaltung der Stadtgesellschaft und eine Eskalation der Debatte zu verhindern. Stattdessen will die Stadt ein leerstehendes Mietshaus an der oberen Hauptstraße anmieten und für Geflüchtete umbauen.

Veröffentlicht inAuswahl, Politik

CDU fordert Pause bei Unterkunft am Stadion

Auf die Mitteilung der Stadt, offenen Fragen zur geplanten großen Unterkunft auf dem ehemaligen Ascheplatz an der Paffrather Straße geklärt zu haben, reagiert die CDU mit Widerspruch: Zum einen sei der Bedarf zur Zeit gar nicht absehbar, zum anderen gebe es durchaus noch Alternativen. Daher plädiert die CDU für eine Vertagung der anstehenden Entscheidung.

Veröffentlicht inPolitik

Kommunal, kurz & knapp: Keine Alternative für Unterkunft auf Ascheplatz

Die Stadt hat letzte Einwände gegen den Bau einer großen Unterkunft für Geflüchtete an der Paffrather Straße geprüft und die Ergebnisse jetzt im Sozialausschuss vorgestellt. Da der Bund einen alternativen Standort auf dem BASt-Gelände ablehnt soll das Gebäude auf dem Aschenplatz gebaut werden. Für den Sport gibt es eine ganze Reihe von Zugeständnissen.

Veröffentlicht inAuswahl, Kultur

Arabisch-deutsche Theatergruppe „Die Gesichter“ feiert 10. Geburtstag

Der Syrer Houssam Alden Kaka ist vor knapp elf Jahren nach Bergisch Gladbach gekommen und hat noch in der Geflüchtetenunterkunft eine Theater-Gruppe gegründet. Daraus entsteht das Ensemble „Die Gesichter“, das nach und nach fünf eigene Inszenzierungen auf die Bühne des Theas bringt. Zum Jubiläum steht jetzt eine schwarze Komödie „Die beiden Einwanderer“ auf dem Programm.

Veröffentlicht inAuswahl

Wie die Flüchtlinge in den Hermann-Löns-Hallen leben

Sie wohnen zu viert in 18-Quadratmeter-Kabinen aus dünnen Spanplatten. Die Abteile sind nach oben offen, laute Heizgebläse pusten warme Luft hinein. Der Speise- und Aufenthaltsraum ist mit nackten Bierzeltgarnituren ausgestattet – der Brandschutz bremst jeden Versuch aus, die Flüchtlingsunterkunft in den Hermann-Löns-Hallen wohnlicher zu gestalten. Und dennoch sind viele der Menschen froh, eine Zuflucht gefunden zu haben. Wie geht es ihnen dort?

Veröffentlicht inAuswahl

CDU begrüßt Prüfung alternativer Standorte für Flüchtlinge

Die CDU drängt darauf, die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen und ein attraktives Sportangebot unter einen Hut zu bringen – und hatte gefordert, die Entscheidung über eine Unterkunft auf dem Ascheplatz an der Paffrather Straße zurückzustellen. Nachdem der Bürgermeister dem gefolgt war, sieht die CDU nun die Chance, das Gelände der BASt und andere mögliche Standorte noch einmal umfassend zu prüfen.

Veröffentlicht inAuswahl

Stadtrat: Lange Debatten, keine Entscheidungen

In der letzten Sitzung des Jahres hatte der Stadtrat viele offene Themen auf der Tagesordnung. Bei unklaren Verhältnissen und wechselnden Mehrheiten blieb trotz vierstündiger Beratung einiges ungeklärt, und es gab einige Überraschungen. Es ging um die Flüchtlingsunterkunft am Stadion, um die Grundsteuer, den Wärmeplan, die Altenberger-Dom-Straße, den Haushalt und um die Brötchentaste. Wir fassen das Wichtigste zusammen.

Veröffentlicht inAuswahl

Zentralküche der Stadt zieht im „Belmondo“ ein

Nichts wird in Bergisch Gladbach so hart gesucht wie gut erschlossene Grundstücke – für den Bau von Kitas, Schulen, OGS oder Flüchtlingsheimen. Eine solche Fläche in sehr zentraler Lage hat die Stadt jetzt an der Ecke Jakobstraße / Am Stadion gekauft. Bislang war es Standort des Gastronomiebetriebs Belmondo, künftig soll dort die Großküche der Stadt untergebracht werden, die viele Schulen versorgt.

Veröffentlicht inAuswahl, Politik

Ascheplatz: Vereine kämpfen um Sport- und Parkfläche

Der Widerstand gegen die Pläne der Stadt für den ehemaligen Sportplatz an der Paffrather Straße wächst: Nach dem Stadtsportverband melden sich jetzt auch der Rheinische Turnerbund, der Kreissportbund und mehr oder weniger direkt betroffene Vereine zu Wort. Sie kritisieren, von der Stadt nicht eingebunden zu werden und tragen weitere Argumente gegen den Bau eines Flüchtlingsheims vor.

Veröffentlicht inAuswahl

Flüchtlinge: Stein appelliert an Verantwortung des Landes

Mit einer ganzen Reihe von Projekten versucht die Stadt Bergisch Gladbach, der steigenden Zahl von Flüchtlingen gerecht zu werden. Gleichzeitig appelliert Bürgermeister Frank Stein an die Landesregierung, selbst die Unterbringung der Menschen zu organisieren und zu bezahlen. Eine zentrale Einrichtung des Landes könnte auf dem Gelände der BASt in Bensberg gebaut werden, sagt Stein. Aber nur unter einer Bedingung.

Veröffentlicht inPolitik

Stadt macht sich mit Nachdruck für Flüchtlingsheim am Stadion stark

Die Stadtverwaltung stellt sich auf die Zuweisung vieler weiterer Flüchtlinge ein und will die Unterkünfte an mehreren Stellen ausbauen. Das Projekt auf dem Ascheplatz ist dabei das mit Abstand größte – und heftig umstritten. Nach Abwägung der Alternativen hält die Stadt dennoch daran fest. Dafür will Bürgermeister Frank Stein jetzt Mittel in den Nachtragshaushalt einstellen, um einen bösen Eindruck zu vermeiden.

Veröffentlicht inPolitik

FWG protestiert gegen Umleitung von Schulbau-Geld

Die Stadt hält am Bau einer großen Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Ascheplatz an der Paffrather Straße fest. Nach einer Sanierung der Altlasten sollen 14 Millionen Euro investiert werden – aus Mitteln, die für den Schulbau vorgesehen sind, aber noch nicht abgerufen werden. Dagegen protestiert die FWG energisch. Sie fordert mehr Geld vom Land und mehr Spardisziplin bei „Leuchtturmprojekten“.

Gift this article