Ein jeckes Jubiläum feiert die Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums am Sonntag – mit der Sitzung für behinderte und nicht behinderte Menschen – die 1981 zum ersten Mal stattfand und nach wie vor im Bergischen Löwen gefeiert wird.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums

Die erste Sitzung für behinderte und nicht behinderte Menschen fand im Januar 1981 statt, im „internationalen Jahr der Behinderten“. Peter Hillebrand war damals Behindertenbeauftrager des Kreises und hatte die Idee für eine solche Karnevalssitzung.

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 Franz Heinrich Krey (leitete auch viele Jahre als Präsident die Sitzung bis ihn Wolfgang Bosbach) war damals Präsident der Großen Gladbacher Karnevalsgesellschaft und konnte den Literaten der Großen Gladbacher, Max Sam, dafür gewinnen, das Programm zu erstellen. 

Der Ausschuss Behindertenhilfe des Rheinisch Bergischen Kreises wurde mit der Vorbereitung der Sitzung beauftragt. Dieser Ausschuss mit vielen Helfern aus den Karnevalsvereinen konnte dann zur ersten Sitzung im Januar 1981 einladen.

Fritz I (Thomas), der in der 1. Sitzung mit seinem Dreigestirn auftrat, hatte dann unter anderem im Vorfeld die Idee, dass der Elferrat für diese Sitzung auch in Zukunft aus den Präsidenten der Bergisch Gladbacher Karnevalsgesellschaften bestehen soll. Das funktionierte auch und Dank der vielen Helfer war die erste Sitzung gleich ein voller Erfolg.

44. Sitzung gemeinsam mit behinderten und nichtbehinderten Menschen
Sonntag, 18. Januar, 13:40 Uhr
Bürgerhaus Bergischer Löwe

Um der Sitzung für die Dauer eine Zukunft zu geben, wurde zwischen der Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe Rheinisch Bergischer Kreis und der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege des heimatlichen Brauchtums ein Vertrag für die Weiterführung der Sitzung geschlossen.

Eine Organisationsgruppe des Vereins (Janine Günther, Michael Dörstel, Peter Hillebrand, Rudi Schröder als Literat) sorgt seitdem in Absprache mit dem Vorsitzenden der Vereinigung Alex Pfister dafür, dass die Sitzung jedes Jahr durchgeführt wird.

Der Preis von 10 Euro für die Eintrittskarte kann auch in Zukunft bestehen bleiben, wenn weiterhin Spenden eingehen und auch der vor 44 Jahren zugesagte Zuschuss des Kreises weiterhin gewährt wird, um die nicht unerheblichen Ausgaben zu finanzieren.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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