Die Umwandlung der alten Stadthäuser könnten das Leuchtturmprojekt der Bürgergenossenschaft für Wohnraumschaffung werden. Foto: Thomas Merkenich

Die geplante Bürgergenossenschaft für Wohnraumschaffung Bergisch Gladbach benötigt nicht nur einen Aufsichtsrat, sondern auch einen Vorstand für die operative Arbeit. Daher lädt Initiator Johannes Ditsche jetzt Interessierte zu einem Gespräch über eine Beteiligung an der Vorstandsarbeit ein.

Zur Erinnerung: Mit der geplanten Bürgergenossenschaft für Wohnraumschaffung Bergisch Gladbach (BGL-GfW) soll ein dauerhaftes, gemeinwohlorientiertes Modell entstehen, mit dem bezahlbarer, generationenübergreifender Wohnraum gesichert und stabile Nachbarschaften gefördert werden. Als Leuchtturmprojekt steht dabei die Umnutzung der Alten Stadthäuser im Mittelpunkt.

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Nach der Vorstellung der begleitenden und kontrollierenden Verantwortung im Aufsichtsrat richtet sich der Blick nun auf die operative Ebene. Der Vorstand trägt die Verantwortung dafür, dass die gemeinsamen Ziele umgesetzt, Strukturen aufgebaut und Projekte verlässlich gesteuert werden.

Gerade weil diese Rolle anspruchsvoll ist, soll offen benannt werden, was sie bedeutet – und wer sich grundsätzlich vorstellen kann, darüber ins Gespräch zu kommen.


Worum geht es konkret?

Perspektivisch werden bis zu 5 Personen gesucht, die sich grundsätzlich eine Mitarbeit im Vorstand vorstellen können. Der Vorstand

  • führt die laufenden Geschäfte,
  • setzt Beschlüsse um,
  • koordiniert Projekte,
  • ist Ansprechpartner für Verwaltung, Banken und Partner,
  • sorgt für Struktur, Verlässlichkeit und Umsetzung.

Zeitlicher Aufwand

  • Aufbauphase: mehrere Stunden pro Woche
  • späterer Betrieb: geringer, aber regelmäßig
  • keine Vollzeit, aber verbindliche Präsenz

Diese Rolle ist nicht geeignet für gelegentliche Mitarbeit, sondern für Menschen mit Zeit, Struktur und Verantwortungsbereitschaft.

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So schnell lässt Johannes Ditsche nicht locker: Seine Ideen für eine neue Nutzung der alten Stadthäuser stoßen in der Politik noch auf wenig Resonanz, seine Vision treibt er dennoch weiter voran. In Vorfeld der Ratssitzung hat er jetzt den Fraktionen ein Konzept unter neuem Namen geschickt, „für eine schnelle, bezahlbare und nachhaltige Umsetzung – und für eine Stadtentwicklung, die spürbare Verbesserungen für die Gemeinschaft schafft“.

Wen sprechen wir an?

  • Menschen mit Organisations- und Entscheidungsfähigkeit
  • Erfahrung aus Wirtschaft, Verwaltung, Technik, Projektarbeit oder Ehrenamt
  • ausdrücklich auch Menschen im Ruhestand oder Übergang in den Ruhestand

Fachliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung – Bereitschaft zur Einarbeitung dagegen schon.


Wichtig

Dies ist

  • keine Bewerbung
  • keine öffentliche Auswahl
  • keine automatische Funktion

Es handelt sich um eine vertrauliche Interessenbekundung. Sie haben Interesse? Eine kurze Nachricht genügt, per Mail an BGL-GfW@t-online.de.

Alles Weitere klärt sich nicht öffentlich, sondern im persönlichen Gespräch.

ist in der Versorgungstechnik tätig und verfügt über mehr als 40 Jahre Berufserfahrung in der Planung größerer Bauprojekte, insbesondere im Krankenhausbau sowie im kommunalen und Wohnungsbau. Dabei hat er mit rund 60 bis 70 Architektinnen und Architekten zusammengearbeitet. Er befasst sich intensiv...

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