Ruine des Krematoriums II in Ausschwitz-Birkenau. Foto: Privat

Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt lädt zu einem Gedenkvortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag ein. Dabei wirft Roland Vossebrecker die Frage auf, was „richtiges“ Erinnern an die Opfer des Holocaust heute bedeutet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

Am Dienstag, 27. Januar 2026, erinnert der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e. V. im Rahmen eines Vortragsabends an den Internationalen Holocaust-Gedenktag. An diesem Tag wird der über 1,1 Millionen in Auschwitz ermordeten Menschen, der fast sechs Millionen jüdischen und der zahllosen weiteren Opfer des nationalsozialistischen Terrors gedacht. 

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Unter dem Titel „Deshalb habe ich immer versucht, nicht richtig hinzusehen“ hält Roland Vossebrecker einen Gedenkvortrag mit anschließender Diskussion. Dabei geht er der Frage nach, was „richtiges“ Erinnern an die Opfer des Holocaust heute bedeutet – mehr als achtzig Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. 

Doch wie kann Erinnerung lebendig bleiben? Reichen ein oder zwei Gedenktage im Jahr aus, um Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen?

Roland Vossebrecker lädt mit seinem Vortrag dazu ein, nachzudenken, zu fragen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn für ihn steht fest: „Zum Gedenken muss das Lernen kommen.“ 

Die Veranstaltung findet um 27.1. um 19:30 Uhr im Begegnungscafé Himmel un Ääd (Altenberger Domstr. 125, 51467 Bergisch Gladbach) statt. Eine Anmeldung ist hier möglich. Die Plätze sind begrenzt, daher wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen. 

Darüber hinaus informieren am 24. und 31. Januar der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt und die Omas gegen Rechts in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach über den Holocaust-Gedenktag. Mit dem Infostand wollen die Initiatorinnen und Initiatoren der Opfer des Nationalsozialismus gedenken und zugleich den Blick auf aktuelle Erscheinungsformen von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung richten. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, den Infostand zu besuchen, sich zu informieren und mitzudiskutieren. Der Stand ist jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.

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