Bei einer Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts haben der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und das Katholische Bildungswerk eine besondere Perspektive auf das Leiden der Opfer gewählt: Es ging um den Humor als Waffe der Wehrlosen. Um den Humor, der in manchen Situationen geradezu eine Überlebensnotwendigkeit wurde.
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„Deshalb habe ich immer versucht, nicht richtig hinzusehen“
Bei einem Gedenkvortrag zum internationalen Holocaust-Gedenktag hat sich Roland Vossebrecker mit der Frage beschäftigt, wie „richtiges“ Gedenken geht. Und schlug dabei den Bogen in die heutige Zeit.
„Werde Zweitzeug:in“ – Ausstellung gegen das Vergessen
Zum Holocaust-Gedenktag ist in der Bergisch Gladbacher Filiale der Kreissparkasse die Banner-Ausstellung „Werde Zweitzeug:in“ eröffnet worden. Sie erzählt die Geschichten von vier Holocaust-Überlebenden und richtet einen besonderen Fokus darauf, junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren.
Jüdischer Humor und seine Hintergründe im Antisemitismus
Der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. lädt am Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung ein: Rolf Faymonville und Willy F. Bartz greifen Witze und Karikaturen auf, in denen sich Juden mit Antisemitismus befassen und setzen sie in ihren historischen Kontext.
Wie bleibt die Erinnerung an den Holocaust lebendig?
Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt lädt zu einem Gedenkvortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag ein. Dabei wirft Roland Vossebrecker die Frage auf, was „richtiges“ Erinnern an die Opfer des Holocaust heute bedeutet.
Gymnasium Herkenrath gedenkt Opfer des Holocausts
Das Gymnasium Herkenrath veranstaltete einen Holocaust-Gedenktag. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich einen Tag lang intensiv mit dem Thema der Massenermordung im Nationalsozialismus auseinander. Neben einem Blick zurück ging es auch um die Gegenwart und den zunehmenden Rechtsextremismus.
„Wir alle sind Menschen, wir alle sind jüdisch“
Mit einer Gedenkveranstaltung am Holocaust-Denkmal hat der Ganey-Tikva-Verein mit Schüler:innen der IGP und Bürgermeister Frank Stein der Pogromnacht von 1938 gedacht. Der Vereinsvorsitzender Willy Bartz zog eine Verbindung von der Judenverfolgung durch die Nazis bis zur Hetzjagd auf Juden in der unmittelbaren Gegenwart. Und erinnerte daran, dass alle Menschen gleich sind.
Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938
Der Städtepartnerschaft Ganey Tikva-Bergisch Gladbach e.V. lädt mit Schülerinnen und Schülern der integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) und dem Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt ein, am 9. November am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders innezuhalten und der Novemberpogrome 1938 gegen jüdische Menschen zu gedenken.
Shalom: Kirche trifft Synagoge
Ein außergewöhnliches Konzert bietet die Katholische Gemeinde St. Laurentius an: Zum Gedenken an die Reichspogromnacht lebt die vielfältige Musikkultur, die in vielen Synagogen herrschte, wieder auf. In der Kirche zu den Heiligen Drei Königen in Hebborn.
Viele Denkanstöße zum Tag der Befreiung von Auschwitz
Dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar kommt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu, nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und dem Erstarken des Antisemitismus. Rund um den Gedenktag finden in Bergisch Gladbach ein Konzert, eine Matinee, Vorträge und Ausstellungen statt. Wir geben einen Überblick.
Der vergessenen Holocaust in Transnistrien
Im Rahmen der Aktivitäten rund um den Holocaust-Gedenktag laden der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Katholischen Bildungswerk sowie dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium zu einer besonderen Filmvorführung mit anschließendem Gespräch ins Kreishaus ein.
„Kicker, Kämpfer und Legenden – Juden im Deutschen Fußball“
Auch die Fußball-Welt erinnert Jahr für Jahr an die Befreiung des KZ Auschwitz. Dazu zeigt die gemeinnützige Gesellschaft FAIReinskultur ab Montag eine Wanderausstellung in der VHS, die den Juden im deutschen Fußball gewidmet ist. Eine Reihe von Veranstaltungen folgt, womit FAIReinskultur auch Stellung gegen den aktuelle Antisemitismus bezieht.
„Kein Ja aber!“ Gedenken an Pogrom schlägt Bogen zu Terror und Antisemitismus
Rund 150 Menschen haben am Donnerstag den Opfern und Leidtragenden der Pogromnacht von 1938 am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders gedacht. Lutz Urbach vom Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva und Bürgermeister Frank Stein stellten dabei einen Verbindung zwischen den Novemberpogromen der Nazis zum Terror der Hamas und der neuen Welle an Antisemitismus in Deutschland her.
33. Mahnwache gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Die traditionelle Mahnwache des DGB im Gedenken an die Reichspogromnacht stellt sich wie jedes Jahr gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus – und für Toleranz und soziale Gerechtigkeit. In diesem Jahr wollen die Veranstalter die Flagge gegen Antisemitismus, Hass und Hetze besonders hoch halten und stellen sich klar an die Seite Israels.
„Das Leid der Kinder“
Zum 85. Jahrestag der Reichspogromnacht organisiert Roman Salyutov mit einer überregionalen Gruppe von Vereinen und Institutionen ein Konzert, eine Ausstellung und ein Podiumsgespräch im Bergischen Löwen. Erinnert wird an Janusz Korczak, den Leiter des jüdischen Waisenhauses in Warschau. Und es wird eine Verbindung nach Israel hergestellt – per Videoschalte in den Kibbuz Nir Oz
Das Leid der Juden: Beim Gedenken an Pogromnacht geht es auch um Israel
Im November wird in Deutschland der Opfer und Leidtragenden der Pogrome gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger im Jahr 1938 gedacht. Dazu hat der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach zwei Veranstaltungen in Kooperation mit der IGP bzw. dem Himmel un Ääd vorbereitet. In diesem Jahr geht es aber auch um den Terrorangriff der Hamas auf Israel.
Der Holocaust fand nicht nur in Auschwitz statt
Auschwitz steht als Symbol für die Ermordung der Juden Europas durch die Nationalsozialisten. Aber Auschwitz war nicht das einzige Vernichtungslager. Der Bergisch Gladbacher Musiker Roland Vossebrecker hat sich intensiv mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beschäftigt und lädt zu einem Vortrag in der VHS ein.
Ein Holocaust-Überlebender und sein Enkel berichten
Zwi Eshed hatte die Nazis und den Holocaust in Holland überlebt, heute wohnt er in Bergisch Gladbachs israelischer Partnerstadt Ganey Tikva. Zum Holocaust-Gedenktag kam er mit seinem Enkel Asif Chen nach Bergisch Gladbach, beide berichteten in einer bewegenden Veranstaltung im Kreishaus von ihren Erfahrungen. Der Fotograf Dieter Röseler hat die Ansprachen der beiden dokumentiert.
Versteckt in Holland, ausgewandert nach Israel
Zwi Esheds Geschichte ist eine zutiefst traurige und gleichzeitig schöne Geschichte. Nur wenige Menschen, die den Holocaust überlebt haben, können eine solche Geschichte erzählen, und nur wenige sind bereit, dafür nach Deutschland zu reisen, dem Land, das seinerzeit für das unerträgliche Leid von Millionen Jüdinnen und Juden verantwortlich war. Genau das macht Zwi Eshed, der jetzt in Ganey Tikva wohnt, zum Holocaust-Gedenktag in Bergisch Gladbach.
Wanderausstellung „Die Klabers“ zu Gast in Bergisch Gladbach
Als Projekt der Gedenkstätte und NS-Dokumentations-Zentrum Bonn ist die Ausstellung „Die Klabers“ entstanden. Zum Gedenktag zur Befreiung des KZ Auschwitz zeigt das Kulturamt diese „Geschichte einer jüdischen Familie aus dem Rheinland“ jetzt im Kreishaus.
„Es ist seine Stimme“: Geige eines Holocaust-Opfers erklingt nach 80 Jahren
Roman Salyutov hat ein besonderes Erbe angetreten: Der Pianist und Kulturmanager hat die Geige eines jüdischen Musikers erworben, der aus Russland floh und im Holocaust ermordet wurde. Nach Jahrzehnten der Stille soll das Instrument jetzt wieder in der Öffentlichkeit erklingen – unter anderem bei einer Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag im Bergischen Löwen.
Pogromnacht: „Was hätte ich tun sollen?“
In einer Gedenkveranstaltung am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders wurde am Mittwochabend an die Opfer der Reichspogromnacht 1938 gedacht. Michael Zalfen vom Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva und Bürgermeister Frank Stein setzten Zeichen gegen das Vergessen. Schülerinnen und Schülern der IGP stellten eine entscheidende Frage – und lieferten eine Antwort.
Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht
In der Reichspogromnacht wurden 1938 mehr als 1000 Synagogen und zahllose jüdische Geschäfte geplündert und zerstört. Auch Friedhöfe wurden geschändet. Zum Gedenken an die Opfer lädt der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva auch in diesem Jahr zu einer Feier am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders ein.
Gegen das Vergessen: Ehrennadel für Frank Beer
Berichte aus erster Hand über die Gräueltaten des Naziregimes sind nach wie vor unverzichtbare Zeugnisse für die nachfolgenden Generationen. Der Refrather Chemiker Frank Beer hat dafür gesorgt, dass solche Berichte aus den ersten Monaten nach Kriegsende übersetzt und veröffentlicht wurden. Für sein Engagement wurde er jetzt mit der Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet.
„Mit zwei kleinen Kindern durch Auschwitz“
Frank Beer ist Chemiker und arbeitet bei einer Behörde, doch seit mehr als zehn Jahren veröffentlicht er immer wieder Bücher über Zeitzeugenberichte aus dem Holocaust. Dafür wird der Bergisch Gladbacher jetzt ausgezeichnet – und trägt einen Zeugenbericht vor.
Die Geschichte von Herman, der den Holocaust überlebte und nun Zwi heißt
Dank einer Video-Schaltung konnten u.a. das Otto-Hahn-Gymnasium und der Bürgermeister an einer Gedenkveranstaltung zum Holocaust in der Partnerstadt Ganey Tikva teilnehmen. Im Mittelpunkt standen ein Zeitzeuge und die bewegende Geschichte einer Zuflucht.
Holocaust: Gymnasium Herkenrath setzt Zeichen gegen das Vergessen
„Ihr tragt keine Schuld für das, was passiert ist, aber ihr macht euch schuldig, wenn es euch nicht interessiert.“ Mit diesem Zitat der deutsch-jüdischen Überlebenden des KZ Ausschwitz-Birkenau Esther Bejarano eröffnete die Schülervertretung den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Gymnasium Herkenrath.
Holocaust-Gedenken: „Das ging unter die Haut“
Mit einer Lesung gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gedachte der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. den Opfern des Holocaust. Dabei boten Redner, Rezitator:innen und Musiker eine Fülle von tief und berührenden Eindrücken – die noch lange nachhallen.
Holocaust-Gedenken: Kompositionen über dem Abgrund
Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert Roman Salyutov in einem Vortrag an deutsch-jüdische Musiker und Intellektuelle. Angesichts der Massenmorde der Nazis fanden viele Assimilierte zurück zu ihren jüdischen Wurzeln. Wie der Komponist Viktor Ullmann, der im KZ Theresienstadt Werke zu jüdischen Texten und Musiken komponierte. Bevor er in Auschwitz ermordet wurde. Einige seiner Werke erklangen jetzt im Albertus-Magnus-Gymnasium.
Feier zum Gedenken an die Opfer des Holocaust
Die Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. lädt zur traditionellen Gedenkfeier an die Opfer des Holocaust in die Kirche zum Heilsbrunnen ein. Heinz-D.Haun und Claudia Timpner lesen Texte gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Gleichzeitig wird eine Ausstellung mit Fotos aus dem jüdischen Leben in Deutschland eröffnet.
Zum Holocaust-Gedenktag: Deutsch-jüdische Söhne des musikalischen Abendlandes
Roman Salyutov lädt zu einer Veranstaltung zum Gedenken an den Holocaust in die Volkshochschule ein. Mit einem Vortrag erinnert er an das Geschehen und spricht über den auch in der Neuzeit noch vorhandenen Antisemitismus und Israelhass. Im Anschluss spielen Solisten des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach Werke des Komponisten Viktor Ullmann.
Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland
Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust eröffnet der Partnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach die Fotoausstellung „Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland“ in der Kirche zum Heilsbrunnen.
Pogromnacht: Erinnerung durch Schaffen
Mit einer Sonderausstellung erinnern Schüler:innen der Bergischen Kunstschule an die Synagogen, die in der Reichpogromnacht 1938 zerstört wurden. Nach der Präsentation diskutiert Roman Salyutov mit einem Experten über das Thema „Antisemitismus in Schulen“.
„Der 9. November ist auch eine Mahnung für die Gegenwart“
Schon zum 31. Mal erinnern der DGB und der Verband der Nazi-Verfolgten in Bergisch Gladbach mit einer Mahnwache an die Reichspogromnacht: am Samstag, 13. November, auf dem Gelände der Kirche St. Joseph in der Nähe des ehemaligen Stellawerks.
Gemeinsam gegen Rassismus und Fremdenhass stehen
Am kommenden Dienstag gedenken der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und Schüler:innen der IGP der Novemberpogrome gegen jüdische Menschen. Alle Bürger:innen sind zu der Veranstaltung am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders eingeladen.
„Wenn wir hassen, verlieren wir. Wenn wir lieben, werden wir reich.“
In einer ergreifenden Feierstunde ist Philomena Franz die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bergisch Gladbach verliehen worden. Bürgermeister Frank Stein zeigte in seiner Laudatio auf, warum die Auschwitz-Überlebende und lebenslange Verfechterin von Liebe und Aussönhung, diese Auszeichnung mehr als verdient hat. Eine besonderes Kompliment erhielt die 99-Jährige jedoch von zwei anderen Ehrenbürgern.
