Das Familienzentrum der Guten Hand. Foto: Thomas Merkenich

Im September 1996 eröffnete die Stiftung Die Gute Hand in Kürten-Biesfeld eine integrative Kindertagesstätte. Heute finden Kinder und Familien im „Familienzentrum NRW Die Gute Hand“ in sechs Gruppen Platz zum gemeinsamen Wachsen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stiftung Die Gute Hand

Als „Meilenstein“ feierte die Stiftung Die Gute Hand im Winter 1995 den Spatenstich für die neue Kindertagesstätte. Auf dem Gelände in Biesfeld entstand eine neue Einrichtung mit einer Regelkindergartengruppe und zwei integrativen Tagesgruppen. Die Stiftung betrat damit Neuland. Zahlreiche Voranmeldungen lange vor Eröffnung zeigten deutlich den Bedarf der Familien. Im September 1996 eröffnete die Stiftung ihre neue Kita – mit 55 Kindern.

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Genau 30 Jahre später feierte die Einrichtung nun ihren runden Geburtstag mit einem bunten Sommerfest: „30 Jahre Kita – das bedeutet für uns vor allem 30 Jahre voller Kinder, Familien, Begegnungen und Geschichten“, sagt Einrichtungsleiterin Judith Engelmann. Der Kita-Alltag habe sich seit damals wesentlich verändert. „Es ist wichtig, als Familienzentrum nicht stehen zu bleiben, sondern sich gemeinsam weiterzuentwickeln“, betont Judith Engelmann.

„Demokratie, Vielfalt und Diversität gehören zu unserem täglichen Miteinander.“Judith Engelmann

Längst finden auch unter Dreijährige einen Platz in der Kita, 2007 zertifizierte das Land NRW die Einrichtung als Familienzentrum. Damit wurde das Programm um umfassende Eltern-Kind-Angebote ergänzt.

Ein Jahr später übernahm die Stiftung das „Montessori Kinderhaus“ Im Binsenfeld von der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien. Dort eingebunden ist das Angebot des „Kinderhäuschens“. Heute hat das Familienzentrum sechs Gruppen – und eine klare Haltung.

Beim Sommerfest feierten Kita-Leiterin Judith Engelmann (r.) und Ellen Peters-Gonska, Leiterin des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld, gemeinsam mit vielen Kindern und Eltern. Foto: Stiftung Die Gute Hand

„Demokratie, Vielfalt und Diversität sind für uns keine Schlagworte, sondern gehören zu unserem täglichen Miteinander“, sagt Judith Engelmann, „jedes Kind und jede Familie soll bei uns das Gefühl haben: Ich darf so sein, wie ich bin. Ich werde gesehen, angenommen und ernst genommen.“ Diese Haltung werde auch nach 30 Jahren bewahrt und weitergetragen. „Das finden wir besonders wertvoll“, betont die Einrichtungsleiterin.

Mit einem kleinen Gottesdienst feierte das Familienzentrum im September – gemeinsam mit Kaplan Dr. Christian Ikpeamaeze, Kita-Leiterin Judith Engelmann und ihrer Stellvertreterin Natalie Dietrich. Foto: Die Gute Hand

Für die Zukunft hat das Team des Familienzentrums vor allem einen Wunsch: „Dass unser Familienzentrum ein besonderer Ort bleibt, an dem sich jedes Kind wohlfühlt und wo es gerne hinkommt. Ein Ort, an dem Unterschiede nicht als etwas Trennendes gesehen werden, sondern als Bereicherung. An dem Kinder lernen, dass jeder Mensch anders sein darf, dass die eigene Meinung zählt, aber auch die Meinung anderer respektiert wird“, sagt Engelmann.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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