Symbolbild. Auch die Otto-Hahn-Schulen sind am Donnerstag geöffnet. Foto: Thomas Merkenich

Die Stadt weist darauf hin, dass das Land aufgrund der Sturmwarnungen unterrichtsfrei gegeben hat. Die Schulen bleiben zwar offen, die Lehrer:innen sind vor Ort. Bei der OGS und den Kitas entscheiden die Träger, aber auch hier sollten die Kinder möglichst zuhause bleiben.

Im Falle eines Falles würden Schüler:innen nicht vor der Tür stehen bleiben, aber nicht unterrichtet werden, teilte Kämmerer Thore Eggert im Hauptausschuss nach einer Sitzung des Krisenstabs für Extremwetter mit.

Bei den Kindertagesstätten entscheiden die einzelnen Träger über das Vorgehen. Da die Teilnahme freiwillig ist, obliege es letztendlich den Eltern, die Entscheidung zu treffen, ob sie ihr Kind die Einrichtung besucht oder nicht. Die landesweite Empfehlung laute, die Kinder am Donnerstag zu Hause zu betreuen.

Auch das Jugendamt griff diesen Appell auf und bat die Eltern, ihre Kinder weder in die Kita noch in Schule oder in den Offenen Ganztag zu schicken.

Starke Böen bis hin zu Orkanstärke

Der Deutsche Wetterdienste gehe aktuell nicht von extremen Unwettern im Kölner Raum aus, dennoch sollte die Lage nicht unterschätzt werden, zumal Verschlechterungen jederzeit möglich seien, betonte Eggert.

Die Stadt habe entsprechenden Maßnahmen getroffen und Bereitschaftsdienste eingerichtet. Für städtische Außenanlage gelte ein Betretungsverbot. Angesichts eines in seinen Ausmaßen nicht absehbaren Ereignisses sei die Stadt „maximal vorbereitet”, sagte Eggert.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vor starken Böen bis hin zu Orkanstärke gewarnt. Die Böen können auch am Donnerstagvormittag anhalten, für die folgende Nacht wird ein weiterer Sturm erwartet.

Das Ministerium für Schule und Bildung hat einen landesweiten Unterrichtsausfall für den 17. Februar angeordnet, da das nahende Unwetterereignis eine ernste Gefahr insbesondere für den Schulweg für die Schülerinnen und Schüler darstelle.

Zudem gilt der dringende Appell des NRW-Familienministers Joachim Stamp, dass alle Kinder in Kitas und Kindertagespflege zu Hause betreut und von ihren Eltern nicht in die Kindertagesbetreuung gebracht werden.

Sport- und Bolzplätze geschlossen

Die städtischen Außensportplätze (Stadion, Gustav-Stresemann-Str., IGP) sind am Donnerstag geschlossen, die Hallen bleiben geöffnet. Die Sportverwaltung empfiehlt den Trägern der übrigen Außensporteinrichtungen im Stadtgebiet, ihre Einrichtungen geschlossen zu halten, und allen Sportbegeisterten, den Hallensport am Donnerstag zu unterlassen. 

Auch auf Spiel- und Bolzplätzen können Gefahren durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume entstehen, auch hier bittet die Stadt, auf einen Besuch während der Sturmlage zu verzichten.

Städtische Fachdienste in Bereitschaft

Die Kanalunterhaltung des städtischen Abwasserwerks ist mit erweitertem Personal in Rufbereitschaft, um insbesondere die Rechen der Bachdurchlässe von verwehtem und angeschwemmtem Unrat freizuhalten.

Die Feuerwehreinsatzleitung ist ebenfalls in Bereitschaft, auch StadtGrün hat Sonderkontrollen von Bäumen im Stadtgebiet angeordnet. Die Friedhöfe wurden mit Warnschildern versehen und das Betreten untersagt; Beerdigungen wurden abgesagt.

Der Krisenstab rät dringend davon ab, allgemein städtische Grünflächen oder Waldgebiete zu betreten und sich generell nicht im Freien aufzuhalten. „Der gesunde Menschenverstand sollte jederzeit der Gradmesser sein. Wir hoffen, am Ende einer nicht allzu turbulenten Wetterlage Entwarnung geben zu können,“ sagte Eggert.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Markus
    einfach mal ein klein wenig (wirklich nicht viel) logisch und normal denken, und es gibt weniger Probleme….
    Versuch es mal…..

  2. Klar Frau Ries,
    Sie sind im Nachhinein natürlich die Superschlaue.
    Wäre bei einem sturmbedingten Unglück auch nur einem Kind was passiert, wären Sie mit Sicherheit auch schlau am Quaken…..
    Aber so ist das, nachträglich schlau sein ist einfach…..

  3. Ich bin fassungslos, dass die Regierung, in diesem Fall Landesregierung, wieder meint, zu wissen, was für uns und unsere Kinder gut ist! Und meint, schützen zu müssen, wo ich nicht geschützt werden möchte.
    Unsere Schule ist nicht davongeflogen! Und auch sonst hat der Wind nichts bewegt!
    Meine Kinder sitzen nur grundlos wieder zu Hause.

    1. Ich bin fassungslos über so eine Meinung.
      Wenn nichts veranlasst worden wäre und der Sturm wäre hier jetzt schlimmer gewesen….

  4. Gibt es Informationen des Abfallwirtschaftsvetriebes, ob die Abfuhr geplant statt findet oder wird dieser verschoben?
    (gelbe Säcke am Straßenrand bei Sturm ist eher weniger sinnvoll, halbvolle Tonnen, die durch die Gegend Rollen ebenfalls)
    Danke im voraus

    1. Gute Frage. Bislang gibt es dazu von der Stadt noch keinen Hinweis, wir fragen nach. Aber hier gilt der letzte Satz von Thore Eggert: „Der gesunde Menschenverstand sollte jederzeit der Gradmesser sein.“