Mehr guten Journalismus für Bergisch Gladbach!

Wir versorgen Sie zuverlässig mit den relevanten lokalen Nachrichten. Kurz und knapp im Newsletter, ausführlich und opulent bebildert in den Reportagen. Sachlich, unabhängig, konstruktiv.

Das finden Sie gut? Dann unterstützen Sie uns bitte mit einem freiwilligen Beitrag, die Höhe wählen Sie selbst.

Damit werden Sie Mitglied im Freundeskreis und erhalten einige Extras: den Fotokalender, Freitickets, Einladungen zum JazzGLub, etc. Mehr Infos.

Ihr Beitrag ermöglicht es uns, Ihnen einen Weg durch die Informationsflut zu bahnen und Vereinen, Initiativen & Einrichtungen eine Plattform zu bieten.

Wissen, was läuft!

Auch Immobilienfinanzierende mit noch laufender Zinsbindung können sich das jetzt immer noch niedrige Zinsniveau für die zukünftige Anschlussfinanzierung sichern. Welche Möglichkeiten es gibt, erläutert Markus Ebenhoch von der Kreissparkasse Köln in seiner Kolumne. 

Die Zinswende hat lange auf sich warten lassen. Nun aber hat sie den Markt für Immobilienfinanzierungen erreicht: Die Bauzinsen sind innerhalb kurzer Zeit deutlich angezogen. Diesen Trend verdeutlicht auch die Entwicklung des Zinssatzes beim KfW-Wohneigentumsprogramm, einem häufig nachgefragten öffentlichen Förderkredit: 

Lag der Nominalzins im letzten Herbst noch bei 1,16 %, stieg dieser aktuell auf bereits 2,50 %. Zu keinem Zeitpunkt in den vergangenen zehn Jahren sind die Zinsen so schnell und so stark gestiegen wie in jüngster Vergangenheit.

Gerade für Hauseigentümer, bei denen in den kommenden Jahren die Festzinssatzvereinbarung ausläuft, kann das zu einer deutlich höheren Kreditrate führen. Denn mit steigenden Zinsen steigt die künftige monatliche Belastung.

Ein Beispiel: Muss bei einem Kreditbetrag von 300.000 Euro nur 1 Prozent mehr an Zinsen gezahlt werden, macht das pro Monat zusätzliche 250 Euro aus.

Die gute Nachricht ist: Die aktuell immer noch niedrigen Zinsen lassen sich bereits heute für die Zukunft sichern. Das kann über ein sogenanntes Forward-Darlehen oder über ein Bausparkonto erfolgen. Die Merkmale dieser beiden Varianten seien im Folgenden kurz erläutert:

Mit dem Forward-Darlehen lassen sich die aktuellen Zinsen noch während der laufenden Zinsbindung bereits für die künftige Anschlussfinanzierung sichern – und das bis zu fünf Jahre vor dem Zinsauslauf. Welcher Zinsvorteil dadurch möglich ist, lässt sich beispielhaft mit dem Forward-Rechner auf unserer Internetseite skizzieren.

Ein Bausparkonto bietet sich immer dann an, wenn die aktuelle Baufinanzierung gerade erst abgeschlossen wurde oder der Zinsauslauf noch weit in der Zukunft liegt. Bausparkonten sind derzeit besonders nachgefragt und in vielen Fällen sehr sinnvoll, da die Tarife meist noch nicht an das steigende Zinsniveau angepasst wurden. Hier heißt es bei Bedarf zügig zu handeln.

Dabei orientiert sich die Bausparsumme bestenfalls an der Restkredithöhe der aktuellen Baufinanzierung bei Zinsauslauf. Die Zinsen für das künftige Bauspardarlehen werden schon bei Vertragsabschluss fixiert und somit den Bausparenden zugesichert. Einer möglichen weiteren Zinssteigerung können Immobilienfinanzierende dann gelassen entgegensehen. 

Die vereinbarte Bausparsumme steht den Bausparenden zur Verfügung, wenn innerhalb einer vorgesehenen Ansparzeit das Mindestguthaben eingezahlt wurde – in der Regel 40 Prozent der Bausparsumme. Die Einzahlung kann über monatliche Sparraten, aber auch über Einmalzahlungen erfolgen.

Mit der Wohnungsbauprämie unterstützt der Staat die Zinssicherung – je nach Einkommen – mit jährlich bis zu 700 Euro je Bausparerin oder Bausparer. Verheiratete können sich entsprechend jährlich 1.400 Euro Zuschuss sichern. Ein weiterer Vorteil dieser Zinssicherungsvariante liegt in der Flexibilität des Bausparkontos. 

So findet sich letztlich für alle Immobilienfinanzierenden eine optimale Zinssicherungslösung. Auch eine Kombination aus Forward-Darlehen und Bausparvertrag ist möglich. Wenn Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne weiter. Sprechen Sie uns einfach in einer unserer Filialen an oder nehmen auf einem anderen gewünschten Weg Kontakt zu uns auf.

Ihr

Markus Ebenhoch

Kontakt


Regional-Filiale Bergisch Gladbach 
Hauptstr. 208-210
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 0221 227-7311
Mail: info@ksk-koeln.de
Website

Sie finden uns auch auf Facebook, Twitter, Instagram, Xing, Linkedin und Youtube

Weitere Beiträge der Kreissparkasse:

Wie Handwerksbetriebe passende Bezahlverfahren finden

Auch wo man es auf den ersten Blick nicht vermutet, können mobile Zahlterminals, Banking-Software oder Online-Bezahlverfahren sinnvoll eingesetzt werden. Experte Stefan Huesmann von der Kreissparkasse Köln stellt einige Anwendungsbeispiele vor. (Bezahlter Beitrag)

Stiftungen der Kreissparkasse unterstützen Vereine in Rhein-Berg

Die Sozialstiftung und die Sportstiftung der Kreissparkasse Köln haben 52.400 Euro an Vereine im Rheinisch-Bergischen Kreis ausgezahlt. Der Schwerpunkt liegt auf der Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Familien in Krisensituationen. Bei Forum „Vernetzung stiften“ trafen sich alle Fördermittelempfängern zum Austausch in Kürten.

Die Sparkassenfiliale „mit ins Ausland nehmen“

Sie bevorzugen die persönliche Beratung in der Sparkassenfiliale, sind aber gerade beruflich oder studienbedingt fern der Heimat? Wie Sie trotzdem ihre vertraute Ansprechperson aus der Filiale vis-a-vis erreichen können, schildert Robin Buchner von der Kreissparkasse Köln in seiner Kolumne. (Bezahlter Beitrag)

Sparen, gewinnen und die Region fördern

Seit Jahrzehnten engagieren sich die Sparkassen vielfältig in ihrer Region. So generieren sie etwa mit dem Verkauf von PS-Losen Fördermittel für Vereine. Doch auch aus Sicht der PS-Los-Sparenden ist die Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ eine Win-Win-Win-Situation, findet Sabrina Bormann von der Kreissparkasse Köln, wie sie in ihrer Kolumne erläutert.  (Bezahlter Beitrag)

Wohin mit meinem Geld?

Die Deutschen sind so reich wie nie: Über 7,7 Billionen Euro Geldvermögen haben sie inzwischen angespart. Warum trotzdem viele einen realen Wertverlust verzeichnen und was sich dagegen tun lässt, thematisiert Vermögensberaterin Jacqueline Hans von der Kreissparkasse Köln in ihrer Kolumne. (Bezahlter Beitrag)

Mehr vom Chef für die Altersvorsorge

Zum 1.1.2022 wird die betriebliche Altersvorsorge weiter gestärkt. Karim Dahmani und Marc von der Neyen von der Kreissparkasse Köln in Bergisch Gladbach erklären, was das konkret für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet. (Bezahlter Beitrag)

Lade…

Something went wrong. Please refresh the page and/or try again.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Kreissparkasse Köln

Die KSK betreut in ihrem Geschäftsgebiet – dem Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberbergischen Kreis – rund 1 Millionen Menschen in allen Fragen rund ums Geld. Sie bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot für Jedermann – für Schüler und Studierende,...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.