Zunächst viel Regen, dann Windstille und Kälte – das sind die Bedingungen, unter denen sich Haareis bilden kann. Unser Leser Simon-Sebastian Flosbach ist dem Phänomen schon länger auf der Spur, dieses Mal war er mit Kamera und LED-Strahler gut vorbereitet.

Haareis ist ein Naturphänomen, das wahrscheinlich auf einen Baumpilz beruht, der im Totholz vorkommt. Wenn es zunächst viel regnet, dann Windstille und Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen, dann können aus den Gasen der Pilze bizarre Eisformationen entstehen, erläutert unser Leser Simon-Sebastian Flosbach. Es dürfe auch nicht zu kalt werden, dann sonst erfriert der Prozess bereits im Holz selbst.  

Vor einigen Tagen jedoch passten die Wetterbedingungen. An einem kalten Morgen knapp um den Gefrierpunkt spürte Flosbach das Haareis im Königsforst Bensberg in der Nähe des Forsthauses Steinhaus auf. In diesem Jahr hatte er sogar einen bunten LED Strahler dabei, um die feinen Strukturen noch besser darstellen zu können.

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Redaktion

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2 Kommentare

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  1. Vielen Dank für diese eindrucksvollen Fotos.
    Ein willkommener Kontrast zur augenblicklichen Stimmungslage …..

  2. Tolle Bilder einer sehr faszinierenden und leider auch sehr flüchtigen Erscheinung!