Foto: Thomas Merkenich

Nach wie vor versuchen Betrüger, gerade ältere Menschen mit schrecklichen Geschichten so unter Druck zu setzen, dass sie hohe Geldsummen herausgeben. Und immer wieder haben sie Erfolg. Die Kreispolizei schildert jetzt einen aktuellen drastischen Fall – um auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Eine 86-jährige Refratherin hat sich am Mittwoch bei der Polizei gemeldet, weil um mehrere tausend Euro betrogen wurde. Sie habe einen Anruf mit unterdrückter Telefonnummer erhalten, bei dem sich ein Mann als ihren Sohn ausgab, berichtet die Kreispolizei Rhein-Berg. Der Mann habe mit hektischer und weinerlicher Stimme gesagt, er hätte einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Kind verstorben sei.

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Anschließend habe eine unbekannte Frau das Telefonat übernommen, sich als Polizistin der Polizei Bergisch Gladbach ausgegeben und der Refratherin erklärt, dass ihr Sohn aufgrund eines Verkehrsunfalls in Untersuchungshaft sitze. Um eine langjährige Haft zu umgehen, sei eine Kaution von über 20.000 Euro notwendig.

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Betrüger versuchen immer wieder, besonders ältere Menschen mit schrecklichen Geschichten so unter Druck zu setzen, dass diese ihnen viel Geld geben. Oft haben die Betrüger damit Erfolg. Die Polizei will deshalb warnen und erzählt einen neuen Fall.

Eine 86-jährige Frau aus Refrath hat am Mittwoch die Polizei angerufen, weil sie um mehrere tausend Euro betrogen wurde. Sie hatte einen Anruf von einem Mann bekommen, der eine unterdrückte Nummer hatte und sagte, er sei ihr Sohn. Der Mann sprach hektisch und klang traurig. Er behauptete, er habe einen Autounfall verursacht, bei dem ein Kind gestorben sei.

Dann übernahm eine Frau das Gespräch. Sie sagte, sie sei Polizistin aus Bergisch Gladbach. Sie erklärte der älteren Dame, dass ihr Sohn wegen des Unfalls ins Gefängnis müsse, es sei denn, sie zahlt über 20.000 Euro als Kaution (das ist eine Geldsumme, die gezahlt wird, damit jemand aus der Haft kommt).

Die Frau ging tatsächlich zur Bank und holte das Geld ab. Danach kam eine junge Frau zu ihr nach Hause und nahm das Geld mit. Die Betrügerin gab vor, während der Abholung mit der Staatsanwaltschaft zu telefonieren, damit die ältere Dame nicht mit ihr reden konnte.

Die 86-Jährige beschreibt die Abholerin als etwa 25 bis 35 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Sie hatte dunkles, langes Haar, eine braune Handtasche und sprach fließend Deutsch.

Polizei bietet Hilfe an

Die Polizei Rhein-Berg warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Die Betrüger setzen die Menschen stark unter Druck und nutzen den Schockmoment aus. Die Polizei bittet darum, auch Freunde und Verwandte über diese Betrugsfälle zu informieren.

Wer eine kostenlose Beratung möchte, kann die Polizei Rhein-Berg anrufen (Telefonnummer: 02202 205-444) oder eine E-Mail schreiben an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

Dieser Text ist mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion geprüft worden.

Tatsächlich habe sich die Seniorin auf den Weg zu ihrer Bank gemacht und das entsprechende Bargeld abgeholt. Kurz darauf sei eine bei der Refratherin aufgetaucht habe das Geld an sich genommen. Dabei habe sie ein Telefonat mit der Staatsanwaltschaft vorgetäuscht, sodass kein persönliches Gespräch mit der Geschädigten aufgebaut wurde.

Die 86-Jährige schätzte die Abholerin auf circa 25 bis 35 Jahre und ungefähr 1,60 Meter groß. Zum Zeitpunkt der Geldübergabe habe sie dunkle lange Haare und eine braune Handtasche getragen sowie akzentfrei Deutsch gesprochen.

Polizei bietet Beratung an

Die Polizei Rhein-Berg warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche, bei der Betrüger gezielt den Schockmoment ausnutzten und ihr Gegenüber massiv unter Druck setzten. Die Polizei ruft dazu auf, auch die eigenen Angehörigen zu sensibilisieren.

Wer sich kostenlos beraten lassen möchte, kann sich gerne unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de an das zuständige Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz wenden.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Mein Anrufbeantworter geht immer an, ich hebe erst ab, wenn der andere Teilnehmer sich gemeldet hat und aufspricht. So vermeide ich Werbe- und Schockanrufe.