In Fahrradstraßen haben Radfahrer:innen Vorrang, Autos sind aber weiterhin zugelassen. Foto: Wikimedia

Sechs Verkehrs- und Klimaverbünde wenden sich in einem Appell an die Politik in Bergisch Gladbach, die Siegenstraße in Refrath zügig in eine Fahrradstraße umzuwandeln und sich vom Widerstand einiger Anwohner nicht beirren zu lassen. Diese Straße, so die Argumentation, sei das ideale Pilotprojekt, und werde für alle sicherer, ruhiger und lebenswerter.

Wir veröffentlichen eine gemeinsame Stellungnahme von ADFC, Kidical Mass, Klimafreunde, Initiative Klimagerecht Leben, Pro Velo und VCD
 
Anfang 2024 wurde ein städtisches Radverkehrsnetz beschlossen, das den Ausbau von 19 Radrouten vorsieht. Diese „Hauptstraßen für den Radverkehr” beruhen auf einer Bürgerbefragung im Frühjahr 2023 und sollen dazu beitragen, dass Fahrradfahren im Stadtgebiet spürbar komfortabler und sicherer wird. Innerhalb des Netzes sollen Fahrradstraßen eingerichtet werden, auf denen Radfahrende Vorrang haben – wobei Autos (insbes. der Anwohnerschaft) die Straßen weiterhin nutzen dürfen.

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Doch die geplante Umwidmung der Siegenstraße in Refrath zur Fahrradstraße mit Verlagerung der Parkplätze auf den Seitenstreifen stößt auf Widerstand: Einige Anwohnende sehen keinen Mehrwert und fürchten Einschränkungen für Fußverkehr, Familien sowie Besuchs- und Lieferverkehr. Doch diese Bedenken sind unbegründet. 

Die Siegenstraße wird bereits stark vom Radverkehr genutzt, und die Einrichtung einer Fahrradstraße schafft klare Regeln: Hier gilt grundsätzlich Tempo 30, jedoch haben Radfahrende Vorrang vor dem KFZ-Verkehr. Der Autoverkehr wird zu besonderer Rücksicht verpflichtet. Durch die Verringerung des Durchgangsverkehrs wird die Straße sicherer, ruhiger und lebenswerter – für alle.

Es wäre fatal, wenn Politik und Verwaltung schon beim ersten Schritt zur Umsetzung des
Radverkehrsnetzes einknicken und das öffentliche Interesse an einer Stärkung der
Fahrrad-Mobilität dem Interesse Einzelner unterordnen würden.

Zumal die Siegenstraße das ideale Pilotprojekt ist: Die Kosten der Umgestaltung zur Fahrradstraße und die Einschränkungen für den motorisierten Verkehr sind gering. Gleichzeitig ist die Straße (ebenso wie der Hasenweg in Frankenforst) wichtiger Teil der Radroute F2 von Bensberg über Refrath nach Köln. 

Anderswo bewährt, in Bergisch Gladbach “Neuland”

Fahrradstraßen sind eine bewährte Führungsform für den Radverkehr – und eine Alternative zu Radfahrstreifen und eigenständigen Radwegen, für die der Platz oft nicht ausreicht. Als kleinere, autoarme Straßen sind sie gerade für jene Radfahrende attraktiv, die sich auf stark befahrenen Hauptstraßen nicht sicher fühlen.

Straßen werden von der Allgemeinheit finanziert und dienen als Verkehrswege allen Verkehrsteilnehmern. In der Praxis sind sie jedoch fast ausschließlich auf Kraftfahrzeuge zugeschnitten; Radfahrende sind bestenfalls geduldete Gäste.

Das hat Folgen: Viele Menschen fahren zwar in der Freizeit auf Waldwegen gerne Fahrrad, trauen sich das jedoch im Alltag des Stadtverkehrs nicht. Beim ‘Fahrradklimatest’ des ADFC landet Bergisch Gladbach regelmäßig auf einem der letzten Plätze.

Unsere Forderungen an die Politik

Der Umstieg auf nachhaltige Mobilität mit all seinen gesundheitlichen, ökologischen und finanziellen Vorteilen beginnt mit kleinen, pragmatischen Schritten. Ebnen Sie einer zügigen Umgestaltung der Siegenstraße den Weg, statt sie zum Stolperstein werden zu lassen!
 
Ziel sollte eine echte Gleichberechtigung der Verkehrsmittel sein: Alle Menschen müssen (angst-)frei wählen können, ob sie Fuß und Fahrrad, ÖPNV oder Auto nutzen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Autos etwa zehnmal soviel Fläche benötigen. Wenn Bergisch Gladbach trotz wachsender Bevölkerung nicht im Stau ersticken will, muss der Anteil der „sanften Verkehre” zunehmen. 
 
Andere Städte sind viel weiter – worauf warten wir noch?
 
-> Nehmen Sie die Interessen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden ernst. Gerade Kinder und ältere Menschen wollen radfahren und sich dabei sicher und unbeschwert fühlen!

-> Einladende Fahrrad-Infrastruktur für Alle – statt Radwege “nur für Mutige”!
 
-> Sichere Radwege zu allen Schulen!
 
-> Zügiger Ausbau des beschlossenen Radverkehrsnetzes inklusive Fahrradstraßen!

Die „Klimafreunde Rhein-Berg“, 2019 als Bürgerinitiative ins Leben gerufen, sind seit 2021 ein gemeinnütziger Verein. Gemäß dem Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ wollen die Mitglieder vor Ort möglichst viele Menschen für das drängende Thema Klimaschutz sensibilisieren und fürs...

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  1. Die Stadt Köln muss eine Fahrradstraße zurückbauen. Das wird für die meisten Fahrradstraßen zutreffen. U.a., weil “: …..Außerdem habe die Stadt Köln Verkehrsdaten nur unzureichend erhoben. So wurden nur je einmalige Verkehrszählungen für den fließenden und ruhenden Verkehr durchgeführt. Daraus ließe sich nicht ableiten, wie sich Verkehrsströme bei einer Umwandlung ändern würden. Gleiches gilt für die Frage, ob die Reduzierung der Parkflächen angemessen ist”, so das Gericht. https://koeln.t-online.de/region/koeln/id_101056544/koeln-fahrradstrasse-rechtswidrig-anwohner-klagen-erfolgreich.html Viele Möglichkeiten für die Anwohner, diesen Unsinn anzugehen.

      1. Das denke ich schon. Soviel ich weiß wurden keine erforderlichen Verkehrsuntersuchungen durchgeführt, sondern einfach dem Wunsch/ der Ideologie der Politik nach vielen Fahrradstraßen gefolgt. Läßt sich aber leicht klären, indem man bei der Stadtverwaltung über “Frag den Staat” nachfragt und um Informationen und Einblick/ Kopien der Unterlagen bittet. Warum allerdings unnötiger Weise immer auf beiden Straßenseiten an den Ein- und Ausfahrten die teuren Schilderkombinationen aufgestellt wurden (was zusätzlich viele tausend Euros gekostet haben dürfte – ja, Drucker, steile These…), trotz knappster Kasse, ist überhaupt nicht nachvollziehbar.

      2. Ich streite nicht ab, dass das für weitere Fahrradstraßen gelten könnte, aber dass es für„die meisten“ Fahrradstraßen zutrifft, ist eine so weitgehende Behauptung, dass sie ohne Belege nicht haltbar ist.

      3. Doch. Mitarbeiter des Fahrradbeauftragten J. Möllers sagen das so! Sie werden das, als verantwortliche Planer und Umsetzer der Maßnahmen Fahrradstraßen, vielleicht eine kleine Idee besser wissen als Drucker…

        Und das dürfte wohl, so eine Vermutung, auch für GL gelten. Der Landrat wird es sicherlich prüfen lassen.

      4. Die können bestenfalls Aussagen über Köln treffen. Darüber hinaus ist alles – wie Sie selbst sagen – eine Vermutung.

      5. Nö, Drucker. Ein Verwaltungsgericht spricht ein Urteil über einen Fall in seinem Bezirk. Zudem zählt aber auch Bergisch Gladbach. Und man kann fest davon ausgehen, dass solche Urteile auch von den höheren Instanzen bestätigt werden und bundesweit gelten.

    1. Eine nachhaltige Änderung des Verkehrsaufkommens bzw. des ‘modal split’ gibt es nicht durch einzelne Straßen-Umwidmungen, sondern nur mit einem stadtweiten Netz sicherer Radwege bzw. -routen. Erst wenn dieses existiert, ergibt eine erneute Verkehrszählung mit “vorher-nachher-Vergleich” Sinn. Vielleicht hätte das Gericht mal eine:n Verkehrsexpert:in zu Rate ziehen sollen…?

    2. Nächste Instanz wäre Oberverwaltungsgericht Münster. Das Ding ist noch überhaupt nicht durch.

      Und nebenbei. Wer Gerichte gegen die notwendige Verkehrswende so einsetzt und beschäftigt, der hat Probleme, die niemand haben will. Wir sind so weit weg von verkehrsfreundlichen Städten. Sie werden diese auch in ihrem Leben nicht mehr flächendeckend miterleben. Das sind alles Dienste für die jetzigen Kinder, die auf den wenigen Fahrradstraßen in GL sicher zur Schule fahren können. Um mal ein Beispiel zu nennen.

    3. Lesen sie das Urteil genau und stellen dann das Feiern. Grundlage war, dass die Bezirksregierung das nicht allein, sondern der Stadtrat das hätte beschließen müssen. Mit den anderen Kritikpunkten, die sie feiern, ist der Richter übers Ziel hinaus geschossen. Mit der VWV-StVo lässt sich das nicht begründen. Vielleicht ist der Richter auch so ein Diesel-Dieter. Fakt ist, dass Städte über die Verwendung des öffentlichen Raumes entscheiden können. Ein Recht auf Parkplatz existiert nicht. Ein Wegerecht jedoch, aber wird durch Fahrradstrassen nicht eingeschränkt.

      1. Da haben Sie ganz ganz wenig Ahnung, Rolf C. Es sind in den letzten Jahren schon Bewohnerparkgebiete wieder stillgelegt worden, weil die Städte keine ausreichenden Verkehrsuntersuchungen durchgeführt haben. Heißt Sie haben nicht ausreichend belegt, dass die Maßnahmen im Verhälltnis stehen und erforderlich sind! Ähnlich verhält sich das in Marienburg. Ihr genannter Punkt Bezirksregierung ist schon mal falsch. Die Bezirksvetretung! hat das entschieden, der Rat hätte dies aber machen müssen. Und dazu der noch bedeutendere Punkt Verekehrsuntersuchungen. Und es ist auch nicht Fakt, dass Städte über die Verwendung enstcheiden können. So ist es z.B. nicht möglich, einfach und ohne sachlichen Gründe Haltverbote anzuordnen etc.. Sie haben wenig Ahnung, was Sie hier von sich geben sind einfach nur Floskeln.

      2. Sorry, natürlich Bezirksvertretung sie Schlaumeier. Aber da sie soviel Ahnung haben und ich keine, erledigt sich hier jede weitere Diskussion.

        Ich vermute zwar einen Fall des Dunning-Kruger-Effekts, womit es keinen Sinn ergibt, dass ich ihnen das Studium der Verwaltungsvorschriften, bezüglich Anordnung einer Fahrradstraße, empfehle.

        Frohes, neues Jahr.

  2. Mein Gott Leute, warum wollt ihr unbedingt eine Änderung für die Siegenstraße? Es funktioniert doch auch so. Müsst ihr immer nur rum nörgeln, ich habe noch nie ein Problem damit gehabt auf dieser Straße, fasst euch mal an eure eigene Nase ob ihr immer alles richtig gemacht habt im Bezug auf’s Fahrradfahren. Da sind nämlich eine Menge Leute dabei die sich nicht an die Regeln halten, weil sie meinen mir gehört jetzt die Straße, ich habe jetzt das Sagen und nicht die Kraftfahrzeuge und übrigen Verkehrsteilnehmer. Einfach mal die Hand benutzen beim Abbiegen, das bewirkt man glaube es nicht Wunder. Und der Verkehr lässt sich nicht so einfach wegradieren, daß Gegenteil ist der Fall, es sind so viele Fahrzeuge auf der Straße wie nie zuvor. Ich bin übrigens ein ambitionierter Fahrradfahrer.

    1. An der Ecke Siegenstraße/ Sandberg gibt es permanent Probleme, da dort (bisher) rechts-vor-links gilt und die Sichtverhältnisse sehr schlecht sind. Gut, dass diese gefährliche Ecke jetzt umgebaut und dadurch sicherer wird!

  3. Ist denn wenigstens festgelegt, das diejenigen die es am meisten betreffen wird, nämlich sämtliche Anwohner der Straße, nicht für die etwaigen Umbau- und Instandsetzungsarbeiten mit zur Kasse gebeten werden ?

  4. Ihre Aussage Herr Maus: “Wie wäre es, wenn Sie zunächst einmal googeln und hier Fakten in die Diskussion einbringen?” ist schon sehr unsachlich.

    Googeln statt denken?, solche Aussagen bereiten mir Sorge. Wissen satt googeln sollte es sein, um mit Fakten zu agieren. Ihre Aussage ist pauschal und wird der Sache nicht gerecht. Festzuhalten ist, dass es sich um die Nutzung öffentlichen Raums handelt und nicht um Privilegienerhalt von Autofahrern. Der öffentliche Raum ist im Umbruch, weil die einstmals geschaffenen Infrastrukturen zerfallen, nicht mehr zeitgerecht sind und auch nicht zukunftsorientiert gedacht werden. Spaltung ist exakt das, was Sie hier betreiben. Solche Themen sind wirklich zu ernst, um das Forum hier für Wahlwerbung zu nutzen.

  5. Ich halte eine ausgewiesene Fahrradroute von Köln nach Bensberg für sehr sinnvoll.
    Das die Siegenstrasse dafür als Fahrradstraße * umgebaut * werden muss erschließt sich mir nicht wirklich, zumal es aktuell keinen sicheren Anschluss in die Straße Wickenpfädchen gibt. Eine sichere Überquerung steht noch in weiter Ferne ( siehe Pläne KVB)
    Hier wird meiner nach ohne Not etwas vorangetrieben. Aktuell funktioniert das Zusammenspiel von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrer ( Anlieger) sehr gut. Ich selbst befahre diese Straße mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad. Weil es aufgrund der Verkehrsdichte Dolmanstrasse/ Vürfelser Kaule aber keine sichere Querung gibt, benutzen viele Fahradfahrende die Straße Vürfels( Ampelanlage ) mit dem Anschluss Siebenmorgen und Kippekausen in Richtung Bensberg.
    Es gibt also noch viele ? bezüglich der Sinnhaftigkeit dort jetzt eine Fahrradstraße zu etablieren .
    Die Argumente der Anwohner sind schlüssig.

    1. Eine Fahrradstraße als Teil einer Verbindung Bensberg – Köln macht sehr viel Sinn. Da diese nicht auf einmal realisiert werden kann, muss (möglichst bald) irgendwo angefangen werden. Warum nicht in der Siegenstraße?

      Die Vürfelser Kaule soll in den nächsten Jahren mit zwei Verkehrsinseln versehen werden. Warum damit auf den Umbau der Haltestelle Refrath gewartet werden soll, ist unklar – die KVB-Arbeiten finden weiter östlich statt und berühren die Straße nicht.

      Das ‘Zusammenspiel’ funktioniert…meistens. Die Ecke Siegenstraße/ Sandberg ist nicht einsehbar und daher gefährlich, und aufgrund parkender Autos und Lieferwagen ist die westliche Siegenstraße oft ziemlich eng. Die Einrichtung einer Fahrradstraße soll mit der Anlage von Parkbuchten einhergehen, so dass mehr Straßenraum für Fuß- und Radverkehr zur Verfügung steht (=> weniger Konflikte).

  6. Erstaunlicher Weise haben sich Vereine, die sich inGL ausführlich zu Wort melden dürfen und behaupten im “öffentlichen Interesse ” zu handeln, den ökonomischen und politischen “Knall” noch nicht gehört. Geradezu rücksichtslos ist es, sich über die Interessen der Anwohner hinweg setzen zu wollen.

    Warum?
    Weil die angeblichen “geringen” – aber erkennbar keinesfalls nutzbringenden Kosten besser dem miserablen Zustand unserer Kindesr für Schulen zufließen würden.
    Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass die Stadt für solche Unnötigkeiten Personalkapazitäten “übrig” hat.

    Wissen die Klima-Besorgten denn auch in der Verwaltung nicht, dass je Sachbearbeiter etwa 7 Tonnen/a CO2 zu ertragen ist? Dabei muss auch noch die benutzte Infrastruktur sowie die Vorgesetzen anteilig hinzu gerechnet werden.

    Und wenn die Befürworter der Fahrradstraße immer noch behaupten, Fahrradfahren sei perse klimafreundlich, so ist das eine Behauptung, die es als CO2 Bilanzierung “Cradle to Cradle” erst einmal zu beweisen gilt!

    1. Der Kommenar von Wolfgang Maus enthält zwei unhaltbare Aussagen.
      Zum einen wäre da die Aussage mit dem Sacharbeiter und den 7 Tonnen CO2 pro Jahr.
      Hinzu kommt die Behauptung, die Klimafreundlichkeit von Fahrradfahren sei unbewiesen.

      1. An @Christian-Andreas,
        Wie wäre es, wenn Sie zunächst einmal googeln und hier Fakten in die Diskussion einbringen?

        Ein Hinweis dazu:
        Nehmen Sie den CO2 Ausstoß einer Person, die z.B. eine bestimmte BIP-relevante Aufgabe wahrnimmt.
        Sie können durchaus nach Gutdünken soviel CO2 Fußabdrücke abziehen, bis Sie auf dem Nettobeitrag der Verwaltungsaufgabe anbelangt sind.
        Warum nicht? Aber ohne weitere Lebens-erhaltende CO2 Fußabdrücke könnte auch keine Arbeit verrichtet werden.

      2. @Wolfgang Maus: Focus, ein links-grüner Umtriebe eher unverdächtiges Medium, schreibt: “Laut einer Analyse der Vrije-Universität Brüssel aus dem Jahr 2020 liegt bei E-Bikes die CO2-Bilanz bei circa sieben bis acht Gramm pro Kilometer – die Produktion miteinberechnet. Ein Auto mit Verbrennungsmotor stoße in der Regel 20 mal mehr CO2 aus.” (https://focus-mobility.de/magazin/e-bikes-und-die-co2-bilanz). Wieviel CO2 bei der Produktion heißer Luft für Online-Kommentare anfällt, konnte leider nicht eruiert werden.

    2. Wolfgang Maus, sachunkundiger Autofahrer der CDU.
      so einen Schmarrn wie diesen Kommentar habe ich ja lange nicht mehr lesen müssen.
      aber da wundert man sich wieder ein bisschen weniger darüber, dass GL so erbärmlich da steht in Sachen Verkehrssicherheit und Verkehrswende:
      Tempo 30-Zonen bekommt man nur, wenn man sie als Geschäftsmann mit CDU -Parteibuch beantragt (Sand), ansonsten werden Anträge nicht einmal beantwortet – selbst ein simpler Spiegel für die Sicherheit an einer kritischen Kreuzung wird aufwändig abgelehnt.
      und an Straßen ohne Bürgersteige, auf denen die so umsorgten Anwohner gerne mit 40 oder 50 bei max. 1m Abstand an den Schulkindern vorbei zischen, haben wir uns fast schon abgefunden – NICHTS tut sich!