Foto: Archiv

Die Stadt hat die Sicherheitsvorkehrungen für den Straßenkarneval überprüft und nachgeschärft. Unter anderem wird es zusätzliche Fahrzeugsperren entlang der Zugwege geben. Der Stadtordnungsdienst und die Polizei werden verstärkt, Besucher:innen müssen im Zweifel mit Durchsuchungen rechnen. Eine konkrete Gefährdungslage gebe es aber nicht.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

In Abstimmung mit der Kreispolizeibehörde hat die Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach die Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge festgelegt. So können sich alle Jecken auf ausgelassene Feiern freuen. Eine konkrete Gefährdungslage gibt es nicht.

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Bereits seit dem Jahr 2017 werden zu den Karnevalsumzügen in Bensberg, Refrath und der Stadtmitte verstärkte Sicherheitsmaßnahmen getroffen. So werden z.B. die großen Zufahrtsstraßen mit Großfahrzeugen gesondert gesichert. Die Sicherheitsmaßnahmen werden in jedem Jahr der aktuellen Lage angepasst.

Hinweis der Redaktion: Alle Termine der Session 2024/2025 finden Sie in unserem großen Karnevalsportal.

In diesem Jahr wurde das Sicherheitskonzept nochmals nachgeschärft. Weitere Zufahrtsstraßen werden durch Fahrzeugsperren abgesichert. Alle Fahrzeuge sind mit Fahrern besetzt, so dass sichergestellt ist, dass sie bei einem Rettungseinsatz sofort zur Seite gefahren werden können.

Engmaschige Kontrollen der Einsatzkräfte

Bei allen Umzügen sind Mitarbeitende des Stadtordnungsdienstes, die durch zahlreiche Sicherheitskräfte eines Sicherheitsdienstes unterstützt werden, im Einsatz. Von Seiten der Polizei werden sich ausreichend Einsatzkräfte im jeweiligen Einsatzraum befinden. Bei den Umzügen sind zusätzlich Kräfte der Einsatzhundertschaft im Dienst.

In bewährter enger Zusammenarbeit von Ordnungsbehörde und Polizei werden engmaschige Kontrollen vorgenommen.

Verdächtige Personen werden mit Hilfe der Polizei anlassbezogen nach gefährlichen Gegenständen und Waffen durchsucht. Funde werden sofort sichergestellt. Gleiches gilt für BTM, Pyrotechnik und sonstige, ähnliche Gegenstände.

Kräfte der Polizei sind hinsichtlich möglicher Gefahren von Gewaltdelikten mit Messern sensibilisiert und werden auch anlasslose Kontrollen im Bereich der Züge durchführen.

Stark auffällige Störer erhalten sofort einen Platzverweis.

Sollte sich die Sicherheitslage ändern, wird in Absprache zwischen den Sicherheitsbehörden das Sicherheitskonzept der veränderten Lage angepasst. Derzeit gibt es keine konkrete Gefährdungslage, so dass von einem ungestörten Ablauf der Veranstaltungen ausgegangen werden kann.

Glasverbot gilt weiterhin

Seit 2018 gilt zu den großen Umzügen im Stadtgebiet ein Verbot, Glasflaschen und Trinkgläser mit zum Zugweg zu bringen, um der Verletzungsgefahr durch Glasscherben vorzubeugen. Links und rechts der Karnevalszüge in der Stadtmitte (Sonntag), in Bensberg und in Refrath (jeweils Samstag) ist laut Ratsbeschluss von 8 bis 21 Uhr eine 20-Meter-Zone glasfrei zu halten.

Mit einbezogen in die Verbotszone sind darüber hinaus der gesamte Konrad-Adenauer-Platz, die Maria-Zanders-Anlage und der Forum-Park. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Kontrollen von Jugendlichen nach dem Jugendschutzgesetz hinsichtlich des Alkoholverzehrs gelegt.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Wie schön war es noch, als das ganze noch nicht nötig war und die Polizisten noch mitfeiern konnten…

  2. Gut, dass es die Messerkontrollen und Fahrzeugsperren gegen Angriffe von rechts geben wird! Da kann man dann sicher Karneval feiern!