Mehr Gewerbesteuer, mehr Gestaltungsspielraum: Bürgermeister-Kandidat Alexander Felsch (CDU/FDP) will die Wirtschaft in Bergisch Gladbach ankurbeln. Im Wahlkampf besucht er Unternehmen, sucht aber auch den Dialog mit den Bürgern – und nimmt sich Zeit für jedes Anliegen.
Gleich am Morgen auf dem Marktplatz in Refrath wird Alexander Felsch in eine kontroverse Debatte zum Thema Bürgergeld verwickelt. Jeder könne etwas machen, seinen Fähigkeiten entsprechend, findet die Verkäuferin am Stand der Mühlenbäckerei. Der CDU-Bürgermeister-Kandidat signalisiert Verständnis: „Sie stehen jeden morgen früh auf und sind fleißig.“ Er sei sehr gespannt, worauf sich die Bundespolitik einigen werde.
Auf den ersten Blick ähnelt Felsch seinem Konkurrenten Marcel Kreutz von der SPD – er ist ebenfalls groß, hat kurze braune Haare und pflegt mit den dunkelblauen Jeans und dem aufgeknöpften hellblauen Hemd einen eher legeren Kleidungsstil. Zwar trägt er Brille und normale Lederschuhe, der Altersunterschied von fünf Jahren zwischen den beiden fällt aber kaum ins Gewicht.
Bei der Marktmetzgerei dreht sich das Gespräch um die Schlaglöcher auf Gladbacher Straßen. Inhaber Jörg Wedermann lädt den CDU-Kandidaten zu einer Autofahrt ein: „Wir können auch am Abend fahren, ich finde die Schlaglöcher auch im Dunkeln.“ Felsch kennt das Problem. Er sei kürzlich mit dem Bus zum Rathaus gefahren. „Das rumpelt, rumpelt, rumpelt.“

Vor dem Winter müssten die Schlaglöcher repariert werden, verspricht Felsch im Falle seiner Wahl und verweist er auf sein 100-Tage-Sofortprogramm. „Daran können Sie mich messen.“ Das wird er im Laufe dieses Wahlkampftages noch öfter sagen.
100-Tage-Programm: Felsch legt die eigene Messlatte hoch
Das Vertrauen in die Politik, reale Probleme anzufassen und zu lösen, ist beschädigt – damit werden auch die Kandidaten im lokalen Wahlkampf konfrontiert. Alexander Felsch, der für CDU und FDP als Bürgermeister-Kandidat antritt, hält mit einem 100-Tage-Programm dagegen: 17 Maßnahmen will er bis Anfang Februar umsetzen – und sich der Prüfung stellen, ob er hält, was er versprochen hat.
„Wie läuft es im Marktgeschäft?“ fragt Felsch den Obsthändler Mario Winkler. „Sehr gut. Und Bensberg wird jetzt wieder. Ab nächster Woche sind wir auf unserem alten, angestammten Platz.“ Sorge bereiten dem Markthändler jedoch die wenigen Parkplätze in der frisch sanierten Schlossstraße: „Die Bürger können und wollen nicht schleppen.“
Die Topografie in Bensberg sei herausfordernd, greift Felsch das Anliegen auf. Das Publikum sei lebenserfahren und anders beweglich als man selber. Das müsse man ernst nehmen. Und fügt an: „Wir brauchen einen lebendigen Handel.“



Zusammen mit der Refrather CDU-Direktkandidatin Bibi Opiela dreht Felsch eine Runde über den Refrather Wochenmarkt. Fotos: Thomas Merkenich
Eine ältere Dame im gelben Kleid stellt sich vor. „Weil mir Ihr Gesicht als sehr sympathisch überall entgegenleuchtet, dachte ich: Der kriegt meine Stimme.“ Alexander Felsch bedankt sich dafür. Ob sie ein Anliegen habe?
Seit drei Jahren stünde die frühere Grillhütte am Markt schon leer, sagt Jutta Krenzin aus Refrath. Warum sich die Stadt als Besitzerin nicht darum kümmere, dass es weitergeht? Viele Handwerker hätten da ihre Mittagspause eingelegt. Felsch nickt: „Es wäre schön, wenn wir das wieder hätten.“ Er verspricht, sich zu kümmern, wenn es so weit sei.
Unternehmer klagt über „Bambusleitungen“
Mit dem E-Bike geht es nun zur Firma AGS nach Herkenrath. Das inhabergeführte Unternehmen stellt Greifsysteme für Industrieroboter nach einem Baukastensystem her. 32 Mitarbeitende sind hier beschäftigt. Automatisierte Greifer werden überall da benötigt, wo etwas montiert oder von nach A nach B bewegt werden muss. Zu den Kunden zählen Automobilzulieferer, Pharma-Unternehmen, Gartengeräte- und sogar Zahnbürstenhersteller.

Bei einer kurzen Einführung bei Kaffee und Mineralwasser berichten Inhaber Marc Schwope und sein Sohn René von den „Bambusleitungen in Herkenrath“. Gemeint sind Internetleitungen. Das Thema steht im 100 Tage Sofortprogramm nicht drin, räumt Felsch ein. Er will aber herausfinden, ob es in Bergisch Gladbach ein sogenanntes Breitband-Kataster gibt wie in anderen Kommunen auch. „Wenn nicht, bräuchten wir den.“
Die Firma wünscht sich zudem, dass die Stadt Genehmigungsverfahren beschleunigt und Sicherheitsvorschriften verschlankt. „Wir sind ja hier nicht am Flughafen, wo Tausende am Tag rein- und rausgehen. Aber wir werden wie ein Flughafen behandelt“, bemängelt der Firmenchef.
Hinweis der Redaktion: Wir haben die beiden Favoriten für das Amt des Bürgermeisters, Marcel Kreutz und Alexander Felsch, im Wahlkampf begleitet. Alle Bürgermeister-Kandidat:innen können Sie am Montagabend beim Kandidaten-Karussell in der Redaktion kennenlernen, in der Reihe „Pizza & Politics“.
Alexander Felsch ist daran gelegen, bessere Rahmenbedingungen für die mittelständischen Unternehmen in Bergisch Gladbach zu schaffen – „Hidden Champions“ nennt sie der studierte Ökonom. Sie seien die wirtschaftliche Grundlage für das, was die Stadt im sozialen Bereich, im Sport oder bei der Sanierung von Schulen mache. „Dazu brauchen wir die Einnahmen aus der Gewerbesteuer“, sagt Felsch.
„Expedition in die Welt der Greifteile“
Wir gehen hinunter in die Fertigungshalle. „Expedition in die Welt der Greifteile“ nennt René Schwope den sogenannten Cobot mit dem Roboterarm und einer Palette unterschiedlicher Greifer. Cobot für kollaborativer Roboter. Das Gerät wird programmiert, so dass es die Abläufe eigenständig wiederholen kann.
Das von der Firma proklamierte „Lego- oder Fischerprinzip für die Industrie“ wird an diesem Messe-Objekt auf einfache Art verständlich. „Welche Messe ist das?“ erkundigt sich Felsch und nickt, als er die Antwort hört. Die K-Messe findet in Düsseldorf, dort, wo Felsch bislang gelebt hat.

Während wir Fertigungsmaschinen und das Lager besichtigen, erfahren wir, dass die Konkurrenz aus Asien für die Firma „ein Riesenthema“ ist. Auch wenn manche über „America First“ lachten, Marc Schwope findet die Idee im Grundsatz und auf Deutschland bezogen, nicht falsch.
Der Bürgermeister-Kandidat sieht aufgrund der starken Konkurrenz weltweit die Verpflichtung, die Unternehmen aus Bergisch Gladbach wettbewerbsfähig zu machen, „sodass sie eine Chance haben, mit Bewerbern in den wesentlichen Märkten – Europa, Nordamerika und Asien – mitzuhalten. Weil da Arbeitsplätze dranhängen.“




Der nächste Termin findet in Moitzfeld statt: ein Social Media Dreh auf dem Spielplatz am Rotdornweg. Gemeinsam mit Ratskandidat Lutz Schade will Felsch der Community das neue Spielgerät, ein Feuerwehrauto, zeigen, für das sich (auch) die CDU-Fraktion sarkt gemacht hatte.
Gute Chance für neues großes Spielgerät in Moitzfeld
Die CDU läuft mit ihrem Antrag, für die „aufgebrauchte“ Lokomotive auf dem Spielplatz am Rotdornweg rasch Ersatz zu schaffen, offene Türen ein. Die Verwaltung ist bereits auf der Suche nach einem adäquaten Objekt und sieht auch in der kurzfristigen Finanzierung kein Problem.
„Hochkant oder quer?“ fragt Parteifreundin Bettina Mittenbühler mit dem Handy in der Hand. „Hochkant, immer! Ist ja für Insta“, ruft Felsch. „Wollt ihr kurz mal Pause machen?“ wendet er sich an die beiden Mädchen, die auf der Feuerwehr herumklettern. Man merkt, dass er den Umgang mit Kindern gewöhnt ist.

Genau in dem Moment stürmen noch mehr Kinder das Spielgerät. Felsch lacht auf: „So ist das Leben, dynamisch!“ Eine Erzieherin ruft die Kinder zur Seite und erklärt das Spielgerät kurzerhand für gesperrt.
Während wir auf den E-Bikes zurück nach Refrath pesen, frage ich Felsch, was ihn überrascht habe, was Bürgerinnen und Bürger brauchten. Es fielen immer wieder ähnliche Themen, sagt er. Überrascht habe ihn aber das Thema Sauberkeit. „Das merken Leute, die schon lange hier wohnen, wenn sich da was verändert.“

In der Lindenapotheke in Siebenmorgen begrüßt uns der Inhaber Karl-Alfred Scholz. Für eine Vor-Ort-Apotheke sei eine funktionierende Infrastruktur wichtig, um gegen die Versandapotheken bestehen zu können. Das sei hier noch gegeben, sagt der Apotheker und ergreift die Gelegenheit, um den Bürgermeister-Kandidaten die Bauminsel auf dem Parkplatz hinter seinem Geschäft zu zeigen.
Vom Baum ist nur noch der Stumpf übrig – „der war kaputt“, sagt Scholz. Sein Vorschlag: Dort zwei E-Ladesäulen zu installieren, statt an einer ungeeigneten Stelle wie dem Fußgängerweg. Wem die Bauminsel gehöre, fragt Felsch. „Wenn die Stadt Eigentümer ist, kann man darüber reden, ob man die anders nutzen kann.“ Der Bürgermeister-Kandidat finde den Ausbau von E-Ladesäulen „gut und wichtig“. Allerdings brauche es auch einen neuen Standort für den Baum, betont er. „Wenn Bäume wegfallen, ist es auch nicht gut.“
Freundliche Gesichter an den Haustüren
Zum Haustürwahlkampf im Wickenpfädchen treffen wir uns mit Robert Martin Kraus, dem CDU-Ratskandidat für Refrath Lustheide. „Soll ich dich vorstellen und du mich?“ schlägt Alexander Felsch seinem Parteifreund vor. Gesagt, getan. „Schönen guten Tag, da ist Alexander Felsch, der Bürgermeister-Kandidat der CDU“ sagt Kraus, als die Tür aufgeht. „Und das ist Robert Kraus, Ratsmitglied“, ergänzt Felsch.
Fast alle freuen sich über den unerwarteten Besuch der Kommunalpolitiker. Vor allem Ältere haben schon per Briefwahl gewählt, aber Felsch lässt es sich nicht nehmen, jeden einzelnen von ihnen auf ein Kölsch mit ihm am 9. September einzuladen oder gleich ab halb drei zum Café-Mobil am Peter-Bürling-Platz. „Vielleicht brauche ich Sie nochmal, bei der Stichwahl.“

Als ein junger Familienvater erklärt: „Wir haben uns schon entschieden. Wir wollen, dass Marcel Kreutz das macht“, bleibt der CDU-Kandidat gelassen. Als die Tür wieder zugeht, sagt er: „Vielleicht können wir sie in fünf Jahren umstimmen.“
Wir biegen ab. An dieser Stelle wuchern die Büsche über die Bordsteinkanten. Von der Parkbank ist nur noch die Halterung übrig. „Hier sind wir wieder bei der Pflege der Grünflächen. Da gab’s mal eine Bank“, bemerkt Felsch lakonisch im Vorübergehen.
Eine Frau um die Vierzig kommt mit ihrem Fahrrad auf uns zu. Die CDU-Männer stellen sich vor. „Cool, Sie kenne ich vom Plakat“, sagt die Bürgerin. „Wo drückt der Schuh? Drei Sachen nehme ich mit.“ Die Frau muss nicht lange überlegen. Die rasche Sanierung der Schulen, die Verkehrsführung, der Zustand der Radwege.
Verkehr und mehr: Bergisch Gladbachs WahlAgenda
Nicht die Parteien geben die Themen in diesem Wahlkampf vor, sondern die Wählerinnen und Wähler selbst: In der Umfrage „Deine Stimme, Deine Themen“ hatten wir gefragt, welche Themen Ihnen bei der Kommunalwahl am 14. September besonders wichtig sind und auf welche Fragen sie Antworten von der lokalen Politik verlangen. Daraus ergibt sich diese WahlAgenda für Bergisch Gladbach.
Felsch verweist auf sein Sofortprogramm Schule, das jeder Grundschule der Stadt 100.000 und jeder weiterführenden Schule 200.000 Euro zur freien Verfügung in Aussicht stellt, als der 11jährige Sohn dazukommt. Der Sportpolitiker Kraus freut sich, als er erfährt, dass der Fußball im SV Refrath spielt, dem Verein, dessen Vorsitzender er ist.
Sorge vor Angriffen auf Lokalpolitiker hat Alexander Felsch bislang nicht. Bis auf beschmierte oder geklaute Wahlplakate habe es bei der CDU noch keine größeren Vorfälle gegeben. Die umgeworfenen Zäune mit CDU-Wahlwerbung entlang der Paffrather Straße und die mit Schimpfwörtern besprühten Wahlplakate werden erst am späten Abend entdeckt werden.
An diesem Nachmittag ist die Stimmung jedenfalls gut. Ermüdungserscheinungen zeigt der CDU-Bürgermeister-Kandidat bislang keine. Jetzt in der heißen Phase des Wahlkampfs sei es normal, dass man von morgens bis abends verplant sei und möglichst viele Menschen treffe. „Es macht mir Spaß“, sagt Alexander Felsch. Und: „Ich habe Lust anzupacken. Es gibt genug zu tun.“
Unser Chatbot zur Wahl in GL: Wir haben eine Künstliche Intelligenz mit den vollständigen Programmen der Parteien in Bergisch Gladbach gefüttert. Nun können Sie in einem Chat Ihre Fragen stellen. Probieren Sie es aus, fragen Sie nach Übereinstimmungen mit eigenen Präferenzen, lassen Sie die Aussagen der Parteien zu bestimmten Themen vergleichen, …









Ohne Straßen und mit 30 Zonen keine WIRTSCHAFT. Ganz einfach.
Das ist nicht einfach, sondern Quatsch.
Doch er hat Recht.
Ich gehe auch nicht mehr einkaufen wo Tempo 30 herrscht
Ich gehe aber einkaufen, wo Tempo 30 ist. Wer wohl mehr Geld ausgibt?
Rolf, müssen jetzt schon die eigenen Trotzreaktionen als Argument herhalten?
Ich verstehe Sie nicht, Tempo 30 gibt es da, wo an KiTa und Schulen, also auf Kinder Rücksicht genommen wird und Anwohner zuviel Lärm haben. Was hindert Sie beim Einkaufen? Zum Glück für den Einzelhandel gibt es auch andere Verkehrsteilnehmer, die einkaufen “gehen”. Und kommen Sie.mir bitte nicht mit den Sack Kartoffeln, für den man unbedingt einen PKW und einen Parkplatz vor der Tür braucht
Liebe Mit-GladbacherInnen und BesucherInnen nutzt die TellMe-App und meldet Schäden, egal ob Schlagloch oder was sonst schmutzig oder beschädigt ist. Meine Erfahrung ist durchweg positiv, die Schlaglöcher wurden binnen weniger Werktage zumindest verfüllt.
@Herrn Felsch: Sie kommen doch viel herum, nutzen auch Sie die App, dann können Sie sich in den ersten 100 Tagen schon mal um was anderes kümmern. Vielleicht können und werden Sie aber auch staunen, wieviel und wo was im Argen liegt.
Ach ja, und vielleicht – wenn Sie denn dann gewinnen – anordnen, dass jedes städtische Fahrzeug (BeifahrerIn) und Fußtruppe die App min. einmal am Tag zu nutzen hat…viele Augen sehen viel.
Das dürfen aber auch andere zukünftige Bürgermeister gerne veranlassen.
Aber auf konkrete Fragen, die per Mail an ihn gerichtet werden, antwortet er nicht. Weil er keine Zeit hat, oder weil er sich nicht festlegen will?
Lieber Herr Müller,
nach unserem freundlichen Gespräch in der Fußhängerzone haben wir nochmal nach ihrer Mail geschaut – leider ohne Erfolg. Senden Sie Ihr Anliegen gerne an kontakt@alexander-felsch.de, sodass er darauf antworten kann. Ansonsten können Sie auch das Kontaktformular auf alexander-felsch.de nutzen.
Vielen Dank vorab und viele Grüße
[…] „Weil mir Ihr Gesicht als sehr sympathisch überall entgegenleuchtet, dachte ich: Der kriegt meine Stimme.“ […]
Das ist genau das Problem! Es wird m. E. ausschließlich nach Sympathie für die Personen gewählt. Was in den Programmen der Parteien steht bzw. wie das, was vor der Wahl versprochen wird, finanziert bzw. geregelt werden soll, ist da eher zweitrangig….
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[…] Genau in dem Moment stürmen noch mehr Kinder das Spielgerät. Felsch lacht auf: „So ist das Leben, dynamisch!“ Eine Erzieherin ruft die Kinder zur Seite und erklärt das Spielgerät kurzerhand für gesperrt. […]
Wenn das Leben so dynamisch ist, warum dürfen die Kinder dann nicht im Hintergrund auf dem Spielgerät spielen, während das Video gedreht wird?
Weil dafür die Zustimmung der Eltern nötig wäre, wenn das Video anschließend im Netz landet.
Oder es müsste aufwändig alles verpixelt werden.
Das ist es einfacher die Kinder kurz aus dem Bild zu holen.
Stimmt, danke für den Hinweis. Sie haben Recht.
Daran habe ich nicht gedacht!
Ja, dieses nach Sympathie wählen! Ganz schlimm. Und weil es so viele dumme Menschen gibt, die nach Sympathie und nicht nach Inhalt wählen, haben wir bald die wunderbare AfD an der Macht
Ja – hoffentlich! Nur die Afd kann die ausufernde Kriminalität überhaupt noch stoppen!
“Im Jahr 2024 starben in Deutschland 2.780 Menschen bei Verkehrsunfällen”
“27 260 Kinder im Jahr 2024 bei Verkehrsunfällen verunglückt”
Was wollen Sie denn gegen all die Raser/Verkehrssünder unternehmen?
Was schlagen Sie vor? Statt Knöllchen sofort Führerscheinentzug? Am besten für immer?
Die AfD? Diese Truppe ist intellektuell nicht satisfaktionsfähig. Da ist nichts zu erwarten, sie könnten nicht einmal die von ihr herbeihalluzinierten Probleme lösen.
Hatte Herr Felsch eine Drehgenehmigung durch die Ordnungsbehörde?
Sehr sympathisch und Ausdruck einer gesellschaftlichen Haltung, die Kinder für ein Wahlkampfvideo einfach vom Spielplatz wegzuscheuchen bzw. diesen kurzerhand als Sperrgebiet zu erklären, wenn es den erwachsenen Herren gerade genehmt.
Bitte lasst doch mal die verdammte Kirche im Dorf, das war ein kurzer Clip und wenn man den Herrschaften noch unterstellen mag, dass Sie 2-3 mal die selben Worte aufgenommen haben, haben die Kinder 5 Min Ihre Lokomotive nicht benutzen können.
@Christian Lesnik
Vielleicht liegt das Problem darin, dass Herr Felsch sich möglicherweise nicht an die Regeln der Stadt hält. Und zukünftig verantwortlich sein will, solche Regeln und Verordnungen aufzustellen und zu überwachen?
Ordnungsbehördliche Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Bergisch Gladbach in der Fassung der 2. Änderungsordnung
§ 8 Kinderspielplätze
(1) Kinderspielplätze dienen nur der Benutzung durch Kinder bis 14 Jahre, soweit nicht durch Schilder eine andere Altersgrenze festgelegt ist.
Ich habe bisher kein Schild finden können, das die Benutzung eine andere Altersgrenze festlegt. Aber vielleicht gibt es eins und ich habe es nicht gesehen?
Hallo @ Bürgerportal, ich möchte mich bei Frau Hammesfahr und Thomas Merkenich für diesen authentischen Artikel samt lebhaften Bildern bedanken! Er gibt gut den Alltag in Zeiten des Kommunalwahlkampfes wieder!
Viele Grüße
Robert Martin Kraus
CDU Refrath/Frankenforst
300.000,– Euro für ALLE Schulen in Bergisch Gladbach oder ein Tippfehler?
Wenn ja, dann wären es 4,2 Millionen Euro. Entnommen aus dem Haushalt von 15,1 Millionen für die Schulen, die im Haushalt eingestellt sind, oder on Top? Herr Felsch liefert keine Erklärung, wie die Gegenfinanzierung aussehen soll. Er möge sich dazu doch einmal erklären, denn der Haushalt unterliegt auch der Satzung der Haushaltssanierungs- und Nachhaltigkeitssatzung vom 28.03.2023.
Das Sofortprogramm waren mal, je nach Schultyp, 100 oder 200 TEUR.
https://www.cdu.gl/felsch/warum-unser-sofortprogramm-schule-genau-jetzt-richtig-ist
Aktuell soll es kein Geld geben, um eine Schule in Stand zu setzen. Wo sollen jetzt auf einmal 4,8 Millionen Euro pro Jahr herkommen? Das sind 24 Millionen Euro in Jahren!
Nötig hätten es die Schulen. Keine Frage. Aber woher soll das Geld kommen?
Kein Tippfehler, sondern ein sachlicher Fehler. Felsch verspricht jeder weiterführenden Schule 200.000 Euro, jeder Grundschule 100.000 Euro und beziffert die Gesamtsumme auf rund 3.5 Millionen Euro – die aus dem laufenden Haushalt aufzubringen sei. Mehr dazu hatte er bei der Vorstellung des 100-Tage-Programms gesagt:
https://in-gl.de/2025/08/28/100-tage-programm-alexander-felsch-cdu-buergermeister-bergisch-gladbach-legt-die-eigene-messlatte-hoch/
Wir haben den Text korrigiert.
“Von einer Gegenfinanzierung ist im 100-Tage-Programm nicht die Rede. Zwar würde allein das Sofortprogramm für die Schulen (ein eigenes Budget von 200.000 Euro für jede weiterführende Schule, 100.000 Euro für jede Grundschule für dringende Reparaturen oder Anschaffungen) fast 3,5 Millionen Euro kosten. „Das ist aber weniger als ein Prozent des aktuellen Haushalts – das muss einfach drin sein,“ sagt der Kandidat. ” Zitat des Kandidaten. D.h. er scheint es ja doch nicht aus dem laufenden Haushalt nehmen zu wollen, und es findet sich eben nirgendwo ein Hinweis, wo er dieses Geld entweder entnehmen (und damit anderes nicht machbar machen würde) oder on Top- ohne Gegenfinanzierung nicht machbar.