Der Verkehr von Bensberg nach Gladbach wird über den Rübezahlwald und den Lerbacher Weg umgeleitet. Foto: Screenshot Google Maps

Für den neuen Aldi-Markt in Heidkamp wird eine Abbiegespur gebaut. Dafür ist die Bensberger Straße dort ab sofort nur noch in Richtung Bensberg zu befahren. Der gegenläufige Verkehr Richtung Stadtmitte wird auf einer naheliegenden Strecke umgeleitet.

Mit dem Beginn der Herbstferien gibt es ein weitere Baustelle: Die Bensberger Straße ist in Heidkamp stadteinwärts gesperrt worden. Der Verkehr aus Bensberg in Richtung Stadtmitte wird nun über den Rübezahlwald und Lerbacher Weg umgeleitet. Ein Zustand, der laut Planung bis Ende November so bleiben soll.

Informationen dazu finden sich auf der Seite „Baustellen und Verkehrsstörungen“ der Stadtverwaltung. Eine Ankündigung darüber hinaus gab es nicht.

Hintergrund ist die allmähliche herannahende Fertigstellung des neuen Aldi-Marktes in Heidkamp. Damit der Parkplatz aus Richtung Bensberg gut angefahren werden kann, ohne Rückstaus zu verursachen, wird dort eine Linksabbiegespur eingerichtet.

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Für die Heidkamper gibt es eine neue Hoffnung, dass der schon lange geschlossene Netto-Markt innerhalb von zwei Jahren von einer modernen Aldi-Filiale abgelöst wird. Dafür legte das Unternehmen im Planungsausschuss jetzt einen Entwurf vor, der eine große Verkaufsfläche mit 18 Wohnungen vereint. Die alte Milchsammelstelle wird integriert. Allerdings nicht im Original, sondern als Kopie.

Dafür wird die Fahrbahn kurz hinter der Einmündung Hüttenstraße bis zur Verkehrsinsel in Höhe der Märchensiedlung verbreitert und gleichzeitig die Fahrbahn erneuert, so die Stadtverwaltung.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Es wird zwar einige Wochen mehr Verkehrsaufkommen im Industriegebiet und an der ausgeschilderten Umleitung geben, aber der Zeitraum scheint ja absehbar. Es ist gut, dass es in Heidkamp wieder eine Nahversorgung geben wird und vielleicht können geänderte Ampelschaltungen ja noch etwas entzerren. Wie wirkt sich die Baustelle denn auf die Fahrpläne der Busse von Bensberg kommend aus?

    Weiß vielleicht jemand, wie zukünftig die Ausfahrt vom Aldi-Gelände geregelt sein wird? Ein Linksabbiegen auf die Bensberger Straße Richtung GL wird kaum möglich sein. Der Aldi Markt wird vermutlich auch deutlich mehr besucht werden als der frühere Netto Markt.

    Falls eine Ausfahrt zur Scheidtbachstraße vorgeschrieben wird, könnte das dort tatsächlich problematisch werden, die Straße ist relativ eng und ein Teil der Kunden wird von dort nicht auf die Bensberger Straße abbiegen sondern die Scheidtbachstraße Richtung Senefelder Straße fahren.

  2. Der Radverkehr wurde bei der Einrichtung der Baustelle mal wieder vergessen – wie üblich.
    Nun gut, es sind nur ein paar Wochen, kein Weltuntergang. Bleibt zu hoffen, dass der bisher schon gefährlich enge “Radweg” durch die Baumaßnahmen nicht noch schmaler wird.

    Und hey, Überraschung: Es lassen sich nicht 100% aller Fahrten immer und überall mit dem Fahrrad erledigen. Das hat auch noch nie irgendwer behauptet – trotzdem ploppt dieses “Argument” immer wieder auf. lol

  3. Anno Nüm, ich kenne einen, der in acht Stunden sechs mal „Alpe d`Huez“ hoch und runter gefahrenen ist. (Veranstaltung „Alpe d`HuZES der holländischen Krebs Organisation „opgevenisgeenoptie“, 7.200 Höhenmeter)
    Ich kenne einen…

    Was für eine Argumentation: Ohne auch nur im Geringsten die persönliche Situation des Schreibenden zu kennen, zu berücksichtigen.

    Wenn Sie nachmittags angerufen werden wegen Kindergarten-/Schulausfall anderntags in der Frühe die Enkel in Oberpleis /Königswinter (nur etwas weiter als Bonn) zu betreuen, erklären Sie mir einmal wie Sie diesen Termin wahrnehmen wollen, ohne das eigenes Auto zu benutzen.

    Also etwas mehr Rücksicht, Weitblick und Offenheit in der Diskussion.

    1. Wenn ich das richtig sehe, war die Antwort von Anno Nüm an jemanden gerichtet, der eine Alternative für eine ganz bestimmte innerstädtische Strecke plante. Der Verweis auf den einzelnen Fernradfahrer diente lediglich der Klarstellung, dass man mit dem Fahrrad weiter als bis zum Briefkasten kommt. Bei Ihrem Gegenbeispiel GL-Königswinter ist das offensichtlich nicht das geeignete Verkehrsmittel, aber das ist ebenfalls nur anekdotisch und lässt sich nicht verallgemeinern.

      Generell halte ich den Hinweis aufs Fahrradfahren für treffend. Wer eine für die eigene Kondition passende Strecke zu fahren hat, der entkommt auf diese Weise nicht nur dem Stau, sondern reduziert ihn auch noch.

  4. Alle reden davon, dass die Straßen und die Infrastruktur verbessert werden müssen. Gleichfalls wünscht sich jeder vor der Haustür eine Einkaufsmöglichkeit. Als der alte Lebensmitteldiscunter an der Stelle geschlossen wurde war das Geschrei groß. Kommt nun ein neuer und bringt eine befristete Einschränkung wird geschimpft.

  5. Das wird in den Ferien noch halbwegs funktionieren. Sobald der Schulbetrieb wieder läuft wird diese Umleitungsstrecke, zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr, hoffnungslos überfüllt sein.

    1. Nicht nur im Schulbetrieb, auch Nachmittags. Als halb Stadtmitte/Heidkamp-Einwohner werde ich wohl in Zukunft nach der Arbeit über Moitzfeld, Herkenrath, Sand nach Hause fahren.

      1. Oder das Fahrrad nehmen. Dann können Sie Wege nutzen, die Ihnen mit dem Auto verwehrt bleiben. Und sind somit viel schneller unterwegs. (Nur zur Klarstellung: auch weitere Strecken kann man mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Ich kenne jemand, der fährt jeden Tag bei Wind und Wetter aus Bergisch Gladbach-Hebborn bis nach Bonn.)

  6. Wäre fein, wenn die Stadt die Ampel auch umstellen würde. Die Phase aus Bensberg kommend kann man in der Zeit abschalten und dafür aus Sand kommend verlängern.

  7. Alles schön mit der eingezeichneten Umleitung.
    Hält sich bloß kaum einer dran. Es wird über Ausweichstrecken gefahren, als wenn es kein morgen mehr gibt. Rückwärts aus einer Einfahrt fahren geht ohne Einweiser nicht mehr. Sollte sich die Polizei mit Blitzer mal vermehrt in den Seitenstraßen aufstellen. Das Stadtsäckel wird es freuen. Das alles nach einem Tag und auch noch in der Ferienzeit. Wer denkt an ältere Menschen und Kinder.
    Unmöglich.

    1. Immer diese Nörgelei. Klar ist das blöd für Sie, aber was ist denn die Alternative? Keine Abbiegespur bauen? Straßen niemals erneuern, damit es keine Baustellen gibt?
      Doch doch das soll es alles geben aber bitte nicht bei Ihnen vor der Haustür,korrekt? So funktioniert unsere Welt leider aber nicht.
      Hilfreicher wäre hier doch eine konstruktive Kritik, wie könnte man die Umleitung besser machen, wie könnte man die Bauzeit verringern?

    2. An eine Umleitung muss sich auch niemand „halten“. Das ist eine Empfehlung für Ortsfremde. Ortskundige können und dürfen überall dort fahren, wo es legal möglich ist, also entweder auf der empfohlenen Umleitung oder einer anderen Strecke ihrer Wahl. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Belastung durch zusätzlichen Verkehr breiter verteilt.

  8. Man kann auch anstatt links auf den Lerbacher Weg (und sich dann ewig an die Ampel anzustellen) rechts auf den Lerbacher Weg fahren und dann links in die Oberheidkamper Straße fahren. Über diese Verbindung kann man rasch zum EVK und Odenthaler Straße fahren.