Die Senefelderstraße ist zwar nicht als Umleitung vorgesehen, wird aber gut genutzt. Fotos: Redaktion

Die Einbahnstraßen-Regelung auf der Bensberger Straße war nicht angekündigt worden, die Umleitung wird ignoriert – bei den Betroffenen staut sich der Unmut an. Die Stadtverwaltung sieht aber keinen Anlass für Kritik. Zumal sie gar nicht zuständig sei.

Seit Montag ist die Bensberger Straße in Richtung Stadtmitte in Heidkamp gesperrt. Aufgrund von Straßenbauarbeiten für mindestens sechs Wochen. Eine Maßnahme, die für die meisten Nutzer:innen dieser Hauptverkehrsader von Bensberg und der A4 in die Innenstadt überraschend kam und die im Berufsverkehr zu langen Staus führt.

+ Anzeige +

Eine Umleitung ist ausgeschildert, allerdings dezent: Kurz vor der Einmündung der Straße „Am Rübezahlwald“ wird der Verkehr aufgefordert, rechts abzubiegen und vorbei am Kreishaus zur Lerbacher Straße und von dort zurück zur Bensberger Straße zu gelangen.

Das Schild direkt an der Einmündung der Straße „Am Rübezahlwald“ zeigt Sperrung und Umleitung an. Foto: Redaktion

Allerdings wird diese Aufforderung von mehr als 80 Prozent der Verkehrsteilnehmer:innen ignoriert: Sie fahren bis zur Baustelle, biegen dann links in die Hüttenstraße ein, fahren über die Senefelderstraße und dann über die Richard-Zanders-Straße weiter in die Stadtmitte.

Vor der Baustelle staut sich der Verkehr, hier geht es noch links ab ins Industriegebiet Hüttenstraße. Foto: Redaktion

Das führt dazu, dass sich sowohl auf der Bensberger Straße (weil Abbiegende den Gegenverkehr passieren lassen müssen) und vor allem auf der Senefelderstraße lange Rückstaus bilden. Mit Hupkonzerten und entsprechend genervten Leuten in den Autos und benachbarten Häusern.

Zwar kann man davon ausgehen, dass sich die Verkehrsteilnehmer:innen nach einigen Tagen auf die neuen Verhältnisse einstellen und sich der Verkehr neu verteilt. In knapp zwei Wochen, nach Ende der Herbstferien, droht aber eine Überlastung auch auf der Straße Am Rübezahlwald, wo das Kreishaus, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und die Sportanlage des Jan Wellem e.V. liegen.

Wer der Umleitung rechts über „Am Rübezahlwald“ folgt landet vor der Ampel am Lerbacher Weg / Bensberger Straße im Stau. Diejenigen, die bis zur Hüttenstraße fahren stehen auf der Senefelderstraße in einer noch längeren Fahrzeugschlange. Foto: Screenshot Google Maps

Information auf der städtischen Website

Wir haben die Stadtverwaltung um eine Stellungnahme gebeten, die uns wenige Minuten vor 17 Uhr erreichte; Nachfragen blieben unbeantwortet.

Kritik, nicht vorab aktiv auf die Baustelle hingewiesen zu haben, nimmt die Stadtverwaltung nicht an. Erstens sei die Maßnahme bereits Anfang Oktober auf einer Unterseite der städtischen Website verlinkt worden. Wer die Seite „Onlineanträge für Baustellen, Haltverbote, Sondernutzungen und Veranstaltungen“ findet und den Reiter „PLZ 51469 (Paffrath, Hand, Gronau, Heidkamp)“ aufklappt, stößt in der Tat auf den Hinweis „GL-Heidkamp – Bensberger Straße Einbahnstraßenregelung“.

Zuständig ist der Bauträger

Zum zweiten, so die Stadt, sei sie für die Ankündigung nicht zuständig gewesen: „Eine Pressemitteilung obliegt grundsätzlich dem Bauträger/Versorger, da es sich nicht um eine städtische Maßnahme handelt.“

Demnach ist es offenbar der Einzelhändler Aldi, der die Straße auf einer Länge von einigen hundert Meter aufreißt, mitsamt Rad-/Fußweg erweitert , eine Linksabbiegerspur zum Parkplatz einrichtet und der die Stadtbevölkerung informieren soll. Eine Rückfrage dazu an die Stadt blieb am Dienstagnachmittag unbeantwortet.

Mehr zum Thema

Auf Bensberger Straße sechs Wochen lang nur in eine Richtung

Für den neuen Aldi-Markt in Heidkamp wird eine Abbiegespur gebaut. Dafür ist die Bensberger Straße dort ab sofort nur noch in Richtung Bensberg zu befahren. Der gegenläufige Verkehr Richtung Stadtmitte wird auf einer naheliegenden Strecke umgeleitet.

Beschilderung reicht, Ampel wird geprüft

Die Beschilderung der Umleitung, so die Stadt weiter, sei grundsätzlich ausreichend. Sie werde jedoch evaluiert und gegebenenfalls angepasst. Eine Vorsperre auf Höhe „Am Rübezahlwald“ sei aufgrund der normalen Verkehrsführung bis zur Hüttenstraße nicht möglich.

Dass Verkehrsteilnehmer die vorgegebenen Umleitungen nicht nutzen, sei ein bekanntes Problem. Die Hüttenstraße könne als Industriegebiet aber nicht abgebunden werden, um den Verkehr in die vorgegebene Umleitung „zu drücken“.

Die Ampel an der Kreuzung Lerbacher Weg / Bensberger Straße schalte ohnehin verkehrsabhängig. Die Stadt prüfe aber mit dem Betreiber, ob dort in der aktuellen Situation ein festes Programm sinnvoller sei.


Sie finden diesen Artikel gut? Sie sind mit unserer Arbeit zufrieden? Dann können Sie uns gerne mit einem Einmalbeitrag unterstützen. Das Geld geht direkt in die journalistische Arbeit.

Oder Sie werden Mitglied im Freundeskreis, erhalten exklusive Vorteile und sichern das Bürgerportal nachhaltig.


Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

29

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Ich kanns echt nur jedem Herz legen. Es ist Stau-November in Bergisch Gladbach. Fahrt bitte Fahrrad wann immer es irgendwie möglich ist. Es entlastet den Verkehr ganz gehörig und ihr seid aktuell beinahe überall schneller als mit der Blechkiste. Wer das aus “Bequemlichkeit” immer noch nicht tut, der ist selbst Schuld und braucht sich nicht zu beschweren.

  2. Die Planung zur Umleitung ist meineserachtens auch nur halbherzig und vom Schreibtisch aus geplant worden. Warum hat man auf der Senefelderstraße kein Parkverbot eingerichtet. Hier parken im Kurvenbereich die LKW´s einer Gerüstbaufirma und auf der gegenüberliegenden Seite PKW´s, was zur Folge hat, dass man im “Blindflug” an diesen Fahrzeugen vorbei muss in der Hoffnung, dass einem kein LKW entgegen kommt. Wenn die Ferien vorbei sind, wird es hier zum nächsten Staupunkt kommen.
    Zudem kommen mir morgens aus Fahrtrichtung Bensberg immer mehr Fahrzeuge
    im Baustellenbereich entgegen, die Richtung Bergisch Gladbach fahren. Welchen Teil von “die Fahrbahn ist gesperrt” verstehen einzelne nicht ?!

  3. Die Autofahrer reagieren halt auf das Hindernis, das sich ihnen in den Weg stellt und nicht auf eine Beschilderung. die Beschilderung ist ja deutlich genug…
    die nie abreissende Autokette auf der bensberger Str. hat meist nur gewohnheitsfahrer, die sie täglich befahren.
    wenn man das Problem einmal schmerzhaft erlebt hat, kann man ja eine Ausweichstrecke finden….

  4. Ein Dankeschön für Ihren Artikel zur Situation auf der Hüttenstraße.
    Ich bin Bewohner der angrenzenden Heinrich Klerxstrasse. Und habe schon mehrfach bei der Stadt nachgefragt warum an der Hüttenstraße keine Ampel ist . Zur Hauptverkehrszeit kommt man als Linksabbieger kaum raus.
    Mir wurde als Antwort gegeben das würde die grüne Welle der Bensberger Straße stören.
    Hier ist noch nicht mal ein Zebrastreifen.. nur ein Übergang.
    Für Kinder ist das ein Schulweg zur Grundschule.
    Vielleicht können sie in einem Artikel auch mal darauf aufmerksam machen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Eleonore Franke

  5. Natürlich sieht sich die Verwaltung als nicht zuständig. Warum sollten die auch irgendetwas Sinnvolles für die Bürger tun, die sie mit ihrem Steuergeld finanzieren?

    Man kann sich inzwischen echt nur noch an den Kopf greifen. Wenn die Stadtverwaltung für die Lenkung des Verkehrsflusses nicht zuständig ist, wer denn bitte dann?
    Übertragen wir jetzt also alle staatlichen Aufgaben einfach auf einen privaten Suoermarktbetreiber, inkl. der Sicherstellung des korrekten Aufstellung von Umleitungsschildern in der ganzen Umgebung? Wenn ja, dann brauchen wir ja bald so gut wie keine Verwaltung mehr.

    Und wer meint, die Bekanntmachung einer wichtigen Angelegenheit wie einer Sperrung einer zentralen Verkehrsader auf irgendeiner Unterseite wäre ernsthaft ausreichend, weil ja alle Bürger nichts besseres zu tun haben als täglich alle Seiten zu durchsuchen, ob sich darauf etwas Wichtiges befinden könnte, der sollte mal den Klassiker “Per Anhalter durch die Galaxis” lesen. Da beschreibt Douglas Adams sehr schön, wie die Erde von den Vogonen für den Bau einer Hyperraum-Umgehungsstraße gesprengt wird, weil niemand von der Erde auf den Aushang im Planungsamt auf Alpha Centauri reagiert hatte.

    Ich komme leider immer wieder zum selben Ergebnis: wenn man einfach die Stadtverwaltung auf die Hälfte der Mitarbeiter reduzieren würde, würden wir Bürger das kaum merken. Aber wenigstens nur noch halb so hohe Kosten tragen müssen.

    Ich will damit nicht sagen, dass ich grundsätzlich gegen eine Verwaltung bin. Aber das, was da inzwischen trotz der hohen Zahl an Beamten und städtischen Angestellten oft abgeliefert wird, ist einfach nur noch traurig.

    1. Die Stadtverwaltung genehmigt den Verkehrszeichenplan des Antragstellers (hier wohl das Straßenbaunuternehmen). Dieser Plan wird vor Genehmigung hinsichtlich Rechtmäßigkeit (jedes einzelne Verkehrszeichen und jede Markierung), auch Sinnhaftigkeit etc. geprüft. Die Polizei wird dazu auch angehört! Dann kommt der Stempel drauf. Verantwortlich sind also die, die sich jetzt – wie auch bei dem Theater Fahrradstraße Frankenforst – schnell wegducken und auf andere zeigen. Letztlich also die Leitung vom Ordnungsamt und die Verkehrssachbearbeiter der Polizei.

  6. Das Schlimme ist, dass jetzt viele Autofahrer die Abkürzung über die angrenzende Wiesenstraße nehmen.
    Einige rasen dort mit bis zu 50 km/h durch.
    Momentan nutzen sehr viele die Straße, um die Kreuzung zu umfahren und über den Talweg wieder zur Bensberger Str. zu gelangen.
    Es ist unerträglich – innerhalb einer Stunde fahren bis zu 60 Autos durch diese Straße.
    Dabei handelt es sich auch um einen Schulweg!
    Super geregelt

    1. Bis zu ein Auto pro Minute? Bei den Anliegern zahlreicher Straßen im Stadtgebiet wird sich das Mitleid in Grenzen halten.

      Was das Tempo betrifft: Wenn sich genug Anwohner auf kreatives Parken verständigen, sollte man das regeln können.

      1. Wenn ich bei mir in der Straße kreativ parke, bezahle ich 55 € Strafe.
        Leider ist das nicht möglich.

    2. Hallo Jan Schlicker, ich bin gerade tief bestürzt, dass der Autoverkehr nun durch die Wiesenstraße führt und damit die ansonsten so verkehrsverschonten Anwohner nun auch mal mitbekommen was es heißt, wenn viele Fahrzeuge die Straße nutzen. Die Anwohner der Bensberger Straße und Richard-Zanders-Straße machen das seit Jahrzehnten mit. Und als vor wenigen Wochen dort 30 KmH eingeführt wurde konnte ich für die Anwohner auch nur bei wenigen Verständnis verspüren. Das Geschimpfe hier bei in-gl in den Kommentaren war für mich unerträglich. Vielleicht ändert es einmal den Blick auf die Menschen, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen und dort dauerhaft von Lärm und Abgasen gestört werden.

      1. Hallo Anno Nüm,

        wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt, muss damit rechnen, dass es dort laut ist und viel Verkehr herrscht. Außerdem wird die Wiesenstraße bereits seit mehreren Jahren als Abkürzung genutzt, um die Kreuzung an der St.-Josef-Kirche zu umfahren – genauso wie der Talweg.

        Der Unterschied ist jedoch, dass es bei uns keinen richtigen Bürgersteig gibt, sondern nur eine Fahrbahnverbreiterung. Dabei handelt es sich zudem um einen Schulweg, auf dem viele Kinder unterwegs sind. Trotzdem rasen hier Autofahrer mit teilweise bis zu 50 km/h vorbei.

        Man kann also durchaus sagen: Die Wiesenstraße ist inzwischen ebenfalls eine Art Hauptstraße geworden.

      2. “Die Anwohner der Bensberger Straße und Richard-Zanders-Straße” usw. “machen das seit Jahrzehnten mit” ” Menschen, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen und dort dauerhaft von Lärm und Abgasen gestört werden”

        Vielleicht sollte die Stadt bei der Autoverkehrs -Lenkung mal etwas kreativer vorgehen, indem sie die Last regelmäßig, wie beim Flugverkehr die Einflugschneisen, in andere Straßen umleitet, damit jeder mal in den Genuss kommt, an einer ruhigeren Straße zu wohnen.
        Fahrradstraßen/-routen und Straßen, wo keine Bürgersteige oder Schulen sind, sollten natürlich ausgenommen werden.
        Den Faktor “Gegenwind” oder “Rückenwind” (Flugzeuge starten und landen grundsätzlich gegen den Wind) kann man beim Thema “innerstädtische Verkehrsführung” ja vernachlässigen ;) ;)

      3. Charmante Idee, den Verkehr immer mal anders zu leiten. Ein Schelm würde sagen, ob der vielen Baustellen sei es doch ohnehin schon so… Einziges Problem ist, dass nicht alle Straßen dafür ausgelegt sind, größere Verkehrsströme aufzunehmen. Auch eine Aufteilung auf verschiedene Wege ist lärmtechnisch nicht sinnvoll, da 3.000 zusätzliche(!) Autos auf einer kleinen Straße wesentlich mehr Lärm verursachen als auf einer Hauptstraße.

        Zum Thema “wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt, muss damit rechnen”: An lauten, schadstoffbelasteten Straßen sind die Mieten idR niedriger. Die wenigsten Menschen haben sich das freiwillig ausgesucht – sie haben keine andere Wahl. Und atmen so tagtäglich die Abgase derer ein, die hübsch im Grünen wohnen und (mangels gutem ÖPNV) mit dem Auto pendeln “müssen”.

    3. Mein Mitleid hält sich tatsächlich in Grenzen.
      Bei uns führt teilweise bei Brückensperrungen die A4 einspurig durch die ehemaligen ruhigen Dörfer.
      Was sollen wir denn sagen…..

      Schon seit langer Zeit hat sich der Verkehr bei uns massiv erhöht weil viele die Staus auf und unter der A4 über unsere Höhendörfer umgehen.
      Nur bis zu 60 Autos die Minute, das wäre schön…..

      1. @ Jan Schlicker,
        es geht darum, dass sich die Dinge im Laufe der Zeit verändern. So kann es passieren, dass aus einer ehemals ruhigen Seitenstraße irgendwann einmal der Verkehr fließt und sich dann daraus eine Hauptverkehrsachse bildet. (Ich zitiere Sie nun in Teilen: “Wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt, muss damit rechnen, dass es dort laut ist und viel Verkehr herrscht. Außerdem wird die Wiesenstraße bereits seit mehreren Jahren als Abkürzung genutzt, um die Kreuzung an der St.-Josef-Kirche zu umfahren – genauso wie der Talweg. … Man kann also durchaus sagen: Die Wiesenstraße ist inzwischen ebenfalls eine Art Hauptstraße geworden.”) Dann konnten Sie sich also bereits seit langem darauf einstellen, dass es auch bei Ihnen laut wird und viel Verkehr durchfährt. Die Kinder, die die Richard-Zanders-Straße als Schulweg nutzen sind sicherlich auch froh, wenn es weniger Autoverkehr gibt und sie sicherer zur Schule kommen.

  7. Ich fahre jeden Tag von Bensberg nach Hebborn mit dem Fahrrad und düse nun entspannt an euch allen vorbei. Vielleicht sollte der ein oder andere auch mal auf das Rad umsteigen, dann müsste man nicht im Stau stehen.

    1. Das scheinen doch alles Radfahrer zu sein, welche nur ausnahmsweise das Auto benutzen, sonst könnten die doch Verkehrschilder lesen und beachten, sowie die Hupe nur in Gefahrensituationen, anstelle für Unmutsäußerungen zu verwenden.

      1. Ich schätze mal, der war ironisch gemeint und bezog sich auf diejenigen, die den Stau bilden, und auf das, was hier einzelne Herren gerne über Radfahrer sagen.

  8. Ich kann das Theater,
    Nicht nachvollziehen.

    Die Baustelle für die Aldi Zufahrt wurde angekündigt!

    Vielleicht einfach mal auf der Internetseite der Stadt nachschauen was so ( auch von privaten Baustellen ) geplant wird.

    Das EINZIGE was fehlt eine Baustellen Ampel an der Kreuzung.
    Das hat aber der Bauträger Aldi verpennt.
    Vielleicht auch noch ein zwei Schilder als Vorankündigung aus der Richtung Bensberg.

    Sehr wahrscheinlich will Aldi als Bauträger nur etwas Geld sparen.

    Ich bin mir sicher in Kürten gibt es eine Firma die könnte da Blitzschnell helfen.

    Mit Ampel und so, die können das.

    1. Sie sind vermutlich Rentner und haben daher die Zeit, regelmäßig die spannenden Webseiten der Stadt Bergisch Gladbach bis zur letzten Unterseite auf Veränderungen abzusuchen (und wissen anscheinend auch nichts Besseres mit Ihrer Zeit anzufangen).

      1. Wenn Sie die Hälfte der Zeit, die Sie in Social-Media verbringen, für das durchschauen der vielleicht auch für Sie als Nicht-Rentner interessanten Seiten zu nutzen, hätten Sie es wahrscheinlich auch gesehen.
        Aber es ist wie immer, die anderen sind schuld.

  9. Es ist schon faszinierend, in der Annahme, dass die Aussagen in dem Artikel stimmen. Da stellt sich die Frage, wofür die Stadt denn überhaupt verantwortlich ist. Eventuell sollte man sich in der Verwaltung zumindest mal die Frage stellen, wer denn diese finanziert und das dort eine von den BürgerInnen bezahlte Dienstleistung erbracht wird.
    Zudem: Wenn wir es denn in unserer eher konservativen Stadt hinbekommen würden, eine zukunftsorientierte Verkehrsverteilung zu erreichen (d.h. 50% des innerstädtischen Verkehrs per Rad, der Rest auf Kfz und Öffis aufgeteilt) würde es auch dieses Problem nicht geben, die Finanzierung der Infrastruktur wäre deutlich einfacher, der Gesundheitsstatus der BürgerInnen besser, Lärm und Abgase reduziert usw. usf. Leider ist der Einfluss der Auto-Lobbyisten nach wie vor viel zu groß.

    1. Hallo Steffen Platzek,
      die Stadt wird die Baustelle genehmigt haben nach den rechtlichen Vorgaben. Aber durchführen muss sie schon der Bauträger.
      Die Stadt hat auch die Errichtung des Neubaus für den Lebensmittelmarkt erteilt und errichtet nicht das Objekt.

  10. Jetzt ist der Verkehr der Hauptverkehrsstraße plötzlich überall. Vielleicht schärft die Situation mal ein kleines bisschen Verständnis für das, was die Leute tagtäglich ertragen müssen, wenn sie an diesen Hauptverkehrsachsen wohnen. Gehupe, Abgase und random entstehende Staus, vielleicht auch bald in ihrer Straße :)