Die Zitrönchen, das Klezmer-Ensemble der Max-Bruch-Musikschule, bestritt das Musikprogramm. Fotos: Privat

Bei einer Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts haben der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und das Katholische Bildungswerk eine besondere Perspektive auf das Leiden der Opfer gewählt: Es ging um den Humor als Waffe der Wehrlosen. Um den Humor, der in manchen Situationen geradezu eine Überlebensnotwendigkeit wurde. 

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.

Am 27.01.2026 bot der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk Rheinisch-Bergischer-Kreis in der Evangelischen Kirche zum Heilsbrunnen eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz an. 

In seiner Begrüßung legte Elmar Funken, der Leiter des Katholischen Bildungswerkes, den Fokus auf die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Massenmord an den europäischen Juden durch die Nationalsozialisten. Das Gedenken an die Millionen von Opfern der nationalsozialistischen Hetze und Rassenideologie, vor allem gegen die Juden, stehe an diesem Tag im Mittelpunkt. 

Elmar Funken begrüßte, dass in Bergisch Gladbach gleichzeitig drei verschiedene Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Gedenken angeboten würden. Dies zeige, dass viele gesellschaftliche Akteure, Bürgerinnen und Bürger daran interessiert seien, sich zu erinnern und gleichzeitig gegen die Erniedrigung und Verachtung von Menschen, insbesondere jüdischer Menschen, aufzustehen.

Die Waffe der Wehrlosen

Die Kooperationspartner, Katholisches Bildungswerk und Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach, hätten in diesem Jahr eine besondere Perspektive auf das Leiden der Opfer gewählt. Es gehe in dieser Veranstaltung um den Humor als Waffe der Wehrlosen, den Humor, der in manchen Situationen der Geschichte geradezu eine Überlebensnotwendigkeit wurde. 

Elmar Funken bat die Anwesenden, sich für eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Holocaust zu erheben. Anschließend spielte Rolf Faymonville (Theologe und Leiter des Klezmer-Ensembles Freylechs) das jüdische Kaddisch auf der Klarinette, ein Gebet, das eigentlich eine Verherrlichung des Namens Gottes darstellt, das Juden aber immer in Erinnerung an ihre Toten rezitieren. 

Willy Bartz und Rolf Faymonville. Foto: Privat

Im Folgenden untersuchten Willy Bartz, Vereinsvorsitzender und Historiker mit jüdischen Wurzeln, und Rolf Faymonville Karikaturen und witzige Erzählungen aus jüdischem Mund und jüdischer Feder. 

Sie beantworteten die Frage, warum in einer Gedenkveranstaltung jüdischer Humor zitiert und Karikaturen betrachtet werden sollen. Die jüdischen humorvollen Erzählungen und Karikaturen sind keine billigen Kalauer, sie sind die vielleicht letzte Waffe der Misshandelten gegen die Unterdrückung durch die Mächtigen: In solchen jüdischen Erzählungen wird die Menschenverachtung der Antisemiten, insbesondere der Nazis deutlich, die Ohnmacht der Juden im Hitler-Reich, aber auch der Wille, nicht nur Opfer zu sein, sondern eine Waffe in den eigenen Gedanken zu haben und in der Gewitztheit des Verstandes.

Rolf Faymonville: „Der Umgang mit dem Antisemitismus in den jüdischen Witzen zeigt am deutlichsten, dass der Witz die verbale Waffe des Schwächeren ist. Er macht sich lustig über die scheinbar und real Mächtigen und zeigt in „gewitzten Worten“ die Lächerlichkeit der boshaften Peiniger und ermächtigte den Verfolgten dazu, sich von der Erniedrigung und Gewalt nicht zerstören zu lassen. Lachen kann zudem ein Mittel gegen die Angst sein, weil sie den Mächtigen kleiner macht und der „Gewitzte“ seine Überlegenheit zeigt.“ 

Jüdische Witze haben also etwas mit Intelligenz und Wortmächtigkeit zu tun, sie sind geistreich und schlagfertig und setzen somit einen Kontrapunkt gegen dumpfe Ignoranz und intolerante Dummheit. 

Beweis für die Existenz Gottes

Rolf Faymonville erläuterte, dass nach einer verbreiteten Theorie der Antisemitismus das sei, was das jüdische Volk zusammenhalten und sein Überleben sichern würde. Der Theologe verweist jedoch selbst lieber auf einen bekannten Kollegen: „Mich überzeugt mehr die Aussage des Theologen Karl Barth: Das Überleben des jüdischen Volkes trotz aller Verfolgungen und Pogrome ist der Beweis für die Existenz Gottes“. 

Willy Bartz zeigte Karikaturen, die die Vorurteile und Anschuldigungen von Christen gegenüber Juden als unsägliches Missverstehen der christlichen Botschaft entlarven. 

Er thematisierte auch die Lüge von der Weltverschwörung der Juden und ordnete sie historisch ein, markiert wichtige Wegmarken des Antisemitismus in Politik und Gesellschaft. 

Lüge ist keine Meinung

Ein Fazit der Veranstaltung ist: Lüge ist keine Meinung – die antisemitischen Lügen sind keine Meinung. Sie sind nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Der Appell lautet: Stehen wir gemeinsam gegen Unwahrheiten des Antisemitismus auf – heute und in unserem Alltag. Für unsere jüdischen Mitmenschen, für das jüdische Volk für die Menschlichkeit. 

Im Vorfeld wurde die Veranstaltung im Bürgerportal heiß diskutiert: Darf man in einer Gedenkveranstaltung Witze erzählen, selbst wenn sie von Juden in den akuten Verfolgungssituationen verfasst wurden? 

Am Ende der Gedenkveranstaltung sagte Willy Bartz: „Auch wenn ich in einem bekannten Bürgerforum vom latenten Antisemitismus sprach und daraufhin kritisiert wurde, möchte ich erklären, dass das Wort ‚latent‘ für mich eine Art Hoffnung ist, dass es noch nicht so schlimm geworden ist, wie es einmal gewesen ist – auch wenn ich es aus eigener Alltags-Erfahrung besser weiß.“ 

Eine Besucherin der Veranstaltung stellte für sich fest: „Diese Art der Herangehensweise an Antisemitismus und Holocaust ist vielleicht nachdrücklicher als das, was man im Allgemeinen so sieht und hört, und an das man sich schon zu sehr gewöhnt hat.“ 

Gewöhnen wir uns nicht an Berichte über den Holocaust, gewöhnen wir uns nicht an Antisemitismus in unserer Zeit. Sehen und hören wir hin, indem wir auch unbekannte Aspekte wertschätzend betrachten.

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  1. Bei den Veranstaltern und einem Teil der Befürworter dieser Veranstaltung konnte ich einen jüdischen Hintergrund herausfinden. Das liefert mir eine gute Rechtfertigung diese Meinung.
    Bei den so vehement dagegen argumentierenden konnte ich das nicht klären.

    Liebe Redaktion, sind wir hier Zeugen eines Streites zwischen innerjüdischen Strömungen? Oder meinen da Nichtjuden, es besser wissen zu müssen?

    1. Warum ist ihnen das wichtig, wer ist ihrer Meinung nach befugt zu sprechen und wer definiert, wer jüdisch ist?

  2. Ja, es gab jüdischen Humor in Konzentrationslagern und Ghettos. Er diente als eine Form des psychischen Widerstands, der Bewältigung und des zynischen Umgangs mit den grausamen Bedingungen. Diese Witze waren oft bittere Selbstironie, halfen das Unvorstellbare zu ertragen und bewahrten ein Stück menschliche Würde in einer entmenschlichten Welt. 

    Funktion: Humor war ein Mittel, um sich über die Täter zu erheben, die Angst kurzzeitig zu überwinden und eine Art geistigen Schutzraum zu schaffen.Charakter: Es handelte sich meist um extrem schwarzen Humor, der die Absurdität der Situation betonte.Überlieferung: Berichte über den Lageralltag in Dachau oder anderen Orten belegen, dass trotz der ständigen Todesgefahr Witze erzählt wurden. 

    Jüdischer Humor im KZ war somit keine Belustigung, sondern ein Überlebensmechanismus.

  3. An Ulla, der ich leider nicht direkt antworten kann…
    Weil niemals ein Jude oder eine Jüdin am Holocaustgedenktag so etwas sagen würde. Es ist ein Tag der tiefen Trauer.
    Noch einmal, neben dem Thema (das ja wissenschaftlich betrachtet durchaus interessant ist) geht es vor allem um den gewählten Termin für diese Veranstaltung, der von vielen als unpassend kommentiert worden ist.

    1. “Weil niemals ein Jude oder eine Jüdin am Holocaustgedenktag so etwas sagen würde”
      Wie kommen Sie denn darauf??
      Ich kann an der Beurteilung der Teilnehmerin, wie dieser Gedenktag stattgefunden/gestaltet wurde, nichts Verwerfliches finden, wer auch immer das war.

      1. Wenn Sie das nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen. Es ist ja hier schon mehrfach erklärt worden. Man muss es ja nicht wieder und wieder wiederholen. Freuen Sie sich auf das Leben des Brian am Karfreitag oder Volkstrauertag!

      2. Da geht es nicht ums Verstehen, sondern darum, dass Ulla Ihre Meinung nicht teilt. Eine Verständnisfrage wäre es nur dann, wenn Sie Ihre Ansicht zur allgemeingültigen Wahrheit erheben wollen.

      3. Oder, noch besser, Sie lesen die getane Äußerung nochmal im “Original-Wortlaut”, ohne Ihre eingebauten Vorurteile, nochmal neu.
        Und Sie brauchen mich jetzt auch nicht als “besonders Begriffsstutzig” hinstellen

  4. Ich zitiere mit Fassungslosigkeit: “Rolf Faymonville erläuterte, dass nach einer verbreiteten Theorie der Antisemitismus das sei, was das jüdische Volk zusammenhalten und sein Überleben sichern würde.”

    Was für eine infame “Theorie”, die dem Judentum jeden inneren Gehalt und jede Bindungskraft abspricht und den Antisemitismus zynisch zum Lebenselixier für das jüdische Volk erklärt. Herr Faymonville gibt dieser “Theorie”, aus der purer Judenhass spricht, auch noch Raum und “erläutert” sie ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag!

    Die “Schweigeminute” zu Beginn der Veranstaltung ist wohl das, was mit dem vieldiskutierten ritualisierten und sinnentleerten Gedenken gemeint ist.

    1. Die Empörung beruht hier auf einer groben Verkürzung – und genau das ist das Problem. Faymonville vertritt die zitierte „Theorie“ nicht, er referiert sie, um sich anschließend ausdrücklich von ihr zu distanzieren. Wer daraus macht, er erkläre Antisemitismus zum „Lebenselixier“ des jüdischen Volkes, legt dem Redner Worte und Intentionen in den Mund, die im Text schlicht nicht vorkommen.

      Der entscheidende Satz wird unterschlagen: „Mich überzeugt mehr … Karl Barth“. Das ist keine Randbemerkung, sondern eine klare Zurückweisung der zuvor genannten Deutung. Aus einer kritischen Erwähnung eine Zustimmung zu konstruieren, ist entweder unsauber gelesen oder bewusst polemisch.

      Gerade der Vorwurf, hier spreche „purer Judenhass“, entlarvt sich damit selbst als haltlos. Wer jede Benennung problematischer Theorien bereits als deren Verbreitung denunziert, macht ernsthafte Auseinandersetzung unmöglich – und banalisiert nebenbei den Antisemitismusbegriff.

      Man kann diskutieren, ob eine solche Theorie am Holocaust-Gedenktag erwähnt werden sollte. Man kann auch kritisieren, dass die Distanzierung klarer hätte ausfallen können. Was man aber nicht seriös tun kann, ist aus einer ausdrücklich abgelehnten Position einen Skandal zu fabrizieren.

      Ironischerweise ist genau das ein Beispiel für „sinnentleerte“ Empörung: viel moralischer Furor, wenig Texttreue.

      1. Ganz so einfach ist das meiner Meinung nach nicht, wie ich auch bereits in einem nicht freigegebenen Kommentar versucht habe anzureißen. Auch mit einer Distanzierung davon ist es schon fragwürdig, randständige Theorien aufzurufen, die antisemitische Narrative bedienen. Da hilft dann auch nicht der unkritische Verweis auf Karl Barth, der bei allen Verdiensten bei diesem Thema auch nicht nur unproblematische Positionen vertreten hat.

  5. Na, dann sollten die Juden aber dankbar sein, dass es den Antisemitismus gibt, sie über Jahrhunderte verfolgt worden sind und 6 Millionen von ihnen ermordet wurden. Denn Antisemitismus hat ja ihr Überleben gesichert. Diese steile These, die in der Wissenschaft wohl kaum bekannt sein dürfte und wohl nur in bestimmten Kreisen eine “weit verbreitete Theorie” sein mag, hat sicher übersehen, dass die existentielle Bedrohung jüdischen Lebens nach jahrhundertelanger Verfolgung und wiederkehrenden Progromen in dem Versuch der totalen Vernichtung mündete. Und dass das Überleben des Judentums trotz allem ein Beweis für die Existenz Gottes ist, dürfte selbst orthodoxe Juden vor den Gaskammern nicht getröstet haben. Ach ja, und ich freue mich für die Besucherin dieser Veranstaltung, dass Humor und Witze ihr besser gefallen haben, als die Bilder und Reden anlässlich des Holocaustgedenktages, die ihr sonst zugemutet werden und “an die man sich schon zu sehr gewöhnt hat” (wörtliches Zitat!).
    Auf einen solch empathielosen und respektlosen Umgang mit diesem Thema kann ich nur mit Sarkasmus reagieren.

    1. Respektlos finde ich Ihre Antwort, indem jeder anders denkende als empathielos zu bezeichnen.
      Es gibt eben nicht immer nur eine Ansicht der Dinge. Das kann man eigentlich mal akzeptieren.

      1. Es gibt aber durchaus haltlose, empathielose und antisemitische “Ansichten der Dinge” – und da ist “Das kann man eigentlich mal akzeptieren” absolut falsch.

        Ich würde den Veranstaltern hier im Sinne des erstmal vom Positiven ausgehen unterstellen, dass Herr Faymonville hier verkürzt dargestellt hat, dass es die Verfolgungsgeschichte auch ein bedeutender Teil jüdischer Identität(en) sein kann und häufig ist. So hat Imre Kertesz z.B. sinngemäß geschrieben, zwei Juden hätten nichts gemeinsam außer ihren Ängsten. Aber damit wollte er seine eigene Unabhängigkeit von kollektiven Zuschreibungen verdeutlichen. So wie es hier ausgedrückt ist (“Antisemitismus sei, was das jüdische Volk zusammenhalten und sein Überleben sichern würde”) ist das natürlich ganz was anderes. Es unterstellt, es gebe kein Judentum ohne Verfolgung und Jüdinnen und Juden sollten Antisemit*innen letztlich dankbar sein, da es sie sonst gar nicht mehr geben würde – das ist eine perfide Verdrehung von Sartres Postulat “Gebe es den Juden nicht, der Antisemit würde ihn erfinden”.

        Fairerweise muss man sagen, dass Herr Faymonville diese These verwirft, nachdem er sie aufgestellt hat. Die christlich-theologische Obsession mit dem jüdischen Volk ist dann noch mal eine andere Geschichte und häufig Ausdruck entweder von Schuld und Scham angesichts oder Verdrängung der christlichen Gewaltgeschichte gegen das Judentum ist. Wobei der Verweis auf Karl Barth trotzdem ein gutes Zeichen ist.

      2. “Respektlos finde ich Ihre Antwort”. Eher boshaft würde ich sagen (warum auch immer).

        Insbesondere der Kommentar —》 “Ach ja, und ich freue mich für die Besucherin dieser Veranstaltung, dass Humor und Witze ihr besser gefallen haben, als die Bilder und Reden anlässlich des Holocaustgedenktages, die ihr sonst zugemutet werden und “an die man sich schon zu sehr gewöhnt hat”.

        Woher wissen die beiden Herren denn, dass es sich bei der Besucherin/Teilnehmerin, die sich hier freundlich und positiv zu der Veranstaltung äusserte und deren Äußerung hier so negativ verfremdet/interpretiert wurde, nicht um eine jüdische Dame/Nachkommende, deren Familie vom Holocaust betroffen war, handelt?

      3. D. Simons hat nicht jeden Andersdenkenden als empathielos bezeichnet, sondern den Vorwurf präzise am Text belegt. Ich kann den Befund nur bestätigen:

        1.) Am Tag des Erinnerns an die Judenvernichtung eine “Theorie” zu zitieren, die den Antisemitismus als Überlebensgaranten des jüdischen Volkes bezeichnet, ist skandalös und zutiefst empathielos gegenüber den Überlebenden und Nachfahren.

        2.) Die Besucherin fand “diese Art der Herangehensweise an Antisemitismus und Holocaust … vielleicht nachdrücklicher als das, was man im Allgemeinen so sieht und hört, und an das man sich schon zu sehr gewöhnt hat.“ Ob die Besucherin richtig verstanden und zitiert wurde, weiß ich nicht, aber was sollen insbesondere jüdische Menschen empfinden, wenn sie die Bilder aus den Lagern vor sich sehen und dann dieses Zitat lesen, das von Gewöhnung spricht?

      4. Man kann sich natürlich alles so hindrehen, dass es die eigene Empörung nährt. Bei weitem plausibler ist die Annahme, dass die Besucherin den Kontrast zum allzu häufigen rein ritualisierten Gedenken betont hat. Zum Gedenken gehört zwingend das Denken, und das ist nun mal eher gefragt, wenn man gewohnte Pfade verlässt.