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Am Freitag will die AfD RheinBerg ein weiteres Mal einen „Populistischen Ascherfreitag“ in Overath veranstalten. Nach der Linken Rhein-Berg unterstützt jetzt auch der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt eine Gegen-Kundgebung des Aktionskreises für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

Wenn am Freitag, 20. Februar, die AfD zu ihrem sogenannten „Populistischen Ascherfreitag“ in den Kulturbahnhof Overath einlädt, regt sich im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlicher Widerspruch: Der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg ruft zu einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und demokratiefeindliche Ideologien auf. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Bahnhofsplatz in Overath.

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Unterstützt wird die Protestaktion auch vom Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.. Vorsitzender Roland Vossebrecker betont die Bedeutung eines sichtbaren Engagements: „Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Sie lebt davon, dass wir nicht schweigen, wenn rechtsextreme Kräfte versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten. Lasst uns gemeinsam ein starkes, friedliches und entschlossenes Zeichen setzen: Für Demokratie. Für Vielfalt. Für Menschenwürde.“

Hinweis der Redaktion: Der Kreisvorstand der Linken hatte am Montag aufgerufen: „Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf, sich der Gegendemonstration anzuschließen. Es geht darum, ein klares Zeichen zu setzen: Kein Fußbreit den Faschist*innen! Der RBK steht für Weltoffenheit, Vielfalt und Menschenrechte. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir nicht zulassen, dass die AfD mit ihrer Hasspropaganda den öffentlichen Raum dominiert.“

Zugleich zieht Vossebrecker ein positives Zwischenfazit der laufenden Unterschriftenkampagne für ein AfD-Verbotsverfahren. In den vergangenen zwei Wochen sind in Bergisch Gladbach bereits nahezu 600 Unterschriften gesammelt worden. „Das zeigt, dass viele Menschen bereit sind, aktiv für demokratische Werte einzutreten“, so Vossebrecker.

Wer die Initiative unterstützen möchte, kann dies weiterhin jeden Samstag zwischen 10 und 13 Uhr am Infostand des Vereins in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone tun. Dort liegen Unterschriftenlisten aus.

Hinweis der Redaktion: Auch die Ortsgruppe der Omas gegen Rechts unterstützen die Unterschriftenkampagne.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.gl-devi.de, auf den Social-Media-Kanälen des Vereins unter @gl.de.vi sowie unter nrw-appell-afd-verbot.de und weact.campact.de/p/nrwappell.

Weitere Informationen zum Verein und seinen Aktivitäten finden sich unter www.gl-devi.de oder auf Instagram, Facebook und TikTok unter @gl.de.vi.

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  1. Als Nachkriegskind habe ich bislang mein ganzes Leben in Demokratie und Freiheit verbracht.

    Ein wunderbares Leben.

    Schade, dass ich für die Bewahrung unserer Werte und unserer Freiheit heute als älterer Mensch auf die Straße gehen muss.

    Ich möchte aber nicht, dass unsere Kinder und Enkel unter einem Putin, Trump, Höcke, Weidel, Helferich und wie sie sonst so heissen, aufwachen.

    Hätte nie gedacht, dass es vielen Menschen einfach egal ist, was mit unserer Demokratie, unserer Meinungsvielfalt geschieht.

  2. DDR Deutsche Demokratische Republik, meint ihr das als Eure Demokratie? Ihr müsst doch auch merken das einiges in diesem Land nicht mehr stimmt. Wir werden vor den Wahlen belogen und nach der Wahl betrogen. Ihr redet von Vielheitigkeit, dann lebt doch bitte danach. Hier geht es doch auch um Meinungsfreiheit, und Miteinander Reden und Diskutieren, den Gegenüber überzeugen ist doch der bessere Weg, als ihn nieder zu Brüllen. Selbst der Strom bewegt sich von Minus nach Plus. Information ist alles wenn wenn sie richtig ist, wenn was nicht passt arrangiert euch vor Ort, nehmt den Blinden an die Hand und helft ihm über die Straße und schubst ihn nicht vor euch her. In jeder Gruppe gibt es gute und schlechte, man muss nicht alles tolerieren, aber Sippenhaft ist nicht die Lösung. Einen kranken Versuch man zu heilen und erschlägt in nicht.

    1. Lieber Eddy,ich kann nicht ganz erkennen, wen Sie mit Ihren Worten adressieren und was Sie den solchermaßen Adressierten jetzt mitteilen möchten.

      Wären Sie bitte so nett, Ihr Anliegen einmal nachvollziehbar darzulegen und zu erläutern, wen Sie eigentlich meinen?

  3. Mal völlig unabhängig davon, wer zuerst zur Teilnahme an der Kundgebung gegen Rechtsextremismus aufgerufen hat, rufen inzwischen auch andere demokratische Parteien zur Teilnahme auf. Und das ist gut so!

    Es sollte allen Demokraten im Rheinisch Bergischen Kreis wichtig sein, am kommenden Freitag nach Overath zu gehen und klarzumachen, dass es nicht unwidersprochen hingenommen wird, Unterstützern von Leuten wie Helferich (“das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus”), ihre demokratiefeinlichen, rassistischen, populistischen und deutschlandschädlichen Phrasen zu pflegen und zu verbreiten.

    Das gilt insbesondere für die lokalen Vertreter und Anhänger der in den Kommunal- und Kreisräten vertretenen Parteien.

    Das Gift der Extremisten wirkt nur, wenn es nicht schon auf lokaler Ebene gestoppt wird auch im großen Masstab.

    Niemand sollte sich an solche Veranstaltungen der Extremisten gewöhnen.

    Vielleicht gelingt es u. a. dadurch, dass man wirkliche, machbare Alternativen aufzeigt, den nichtextremistischen Sympathisanten/Wählern der AFD einen Gedankenanstoß zu geben, sich zu hinterfragen.

    Also geht zur Kundgebung und schützt unsere Demokratie, auch wenn es kalt sein könnte und unbequem.

  4. Was bringt es schon draußen ( womöglich in Kälte und Regen) zu stehen?
    Meldet euch dort an und nehmt aktiv an der Veranstaltung teil!
    Stellt Fragen, Fragen, Fragen!
    Unbequeme Fragen und Fragen die man dort nicht beantworten will oder kann.
    Veröffentlicht die Antworten.
    Nur so kann man die AfD stellen!

    1. Liebe Berenike, das ist natürlich auch eine Möglichkeit.

      Ich schlage vor, dass Sie an der Veranstaltung teilnehmen und Fragen stellen. Das Bündnis protestiert derweil draußen. Teilen Sie danach doch gerne Ihre Erfahrungen mit uns. Vielleicht machen wir es ja beim nächsten Mal anders. Oder machen Sie doch einfach bei uns mit: http://www.gl-devi.de, Mitgliedsantrag im Downloadbereich.

      Ergänzung: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Das ist unsere Erfahrung, nachdem wir seit zwei Jahren beinahe jeden Samstag in der Innenstadt für unser Anliegen werben.

      1. Ich hätte das nicht der Allgemeinheit vorgeschlagen, wenn es mir selber möglich wäre, persönlich an der Veranstaltung teilzunehmen.