Die aktuelle Ansicht in der Schlossstraße. Geparkt werden darf nun auf der südlichen Seite (hier mit Blick gegen die Einbahnstraßenrichtung links), die andere Seite soll frei bleiben. Foto: Redaktion

Auch einige Wochen nach der Fertigstellung ist die Bensberger Einkaufsstraße meistens mit Autos zugestellt. Die Regeln sind zwar eindeutig, aber unbekannt und im Straßenbild nicht zu erkennen. Jetzt steuert die Stadtverwaltung mit Markierungen auf der Schlossstraße vorsichtig nach.

In ihren Mitteilungen hatte die Stadt Bergisch Gladbach immer wieder kommuniziert: in der „neuen“ Schlossstraße darf nur auf der rechten Straßenseite geparkt werden, der linke Bereich der Einbahnstraße ist freizuhalten – für Fußgänger:innen, für die Außengastronomie, für die Aufenthaltsqualität.

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Die Praxis sieht bislang anders aus: kleine und vor allem große PKW stehen häufig dicht an dicht, links wie rechts, selbst vor der Freifläche vor der SchlossPassage, auf dem Blindenleitweg und manchmal sogar auf dem Fontänenfeld. Strafzettel hatte die Stadt so gut wie keine ausgestellt; wohl auch deshalb, weil die Parkregeln vor Ort nicht zu erkennen und Strafen gerichtlich kaum durchzusetzen wären.

Nun räumt die Stadtverwaltung ein, dass es „in der Bevölkerung zu Unsicherheiten darüber gekommen (ist), in welchen Bereichen das Parken zulässig ist und wo nicht“. Und sie will Nachsteuern: „mit zusätzlichen, klarstellenden Markierungsarbeiten“. Ein Schritt, den Bürgermeister Marcel Kreutz am Montag im BürgerClub des Bürgerportals nach massiver Kritik an der chaotischen Parksituation angekündigt hatte.

An diesem Sonntag sollen auf der Strecke vom Emilienbrunnen bis zum Ende der Straße an der Kreuzung zum Stockbrunnen Bodenmarkierungen aufgebracht werden. Ziel sei es, „die geltenden Parkregelungen für alle Bürgerinnen und Bürger eindeutig und auf einen Blick erkennbar zu machen“.

Bislang hatte nun ein einziges, nicht wirklich eindeutiges Schild, auf das Parkverbot hingewiesen. Zudem ist dieses Schild an der Kreuzung zur Nikolausstraße vor dem Emilienbrunnen so platziert, dass es Autofahrer beim Abbiegen in den oberen Teil der Schlossstraße leicht übersehen können.

Ob die Parkregeln auch durch weitere Schilder oder gar Hinweistafeln deutlich gemacht werden, ist bislang offen. Darüber werde erst im Laufe der Woche nach einer Anhörung der Polizei und der zuständigen städtischen Abteilung entschieden, teilte die Stadt auf Nachfrage mit.

Die Markierungsarbeiten beginnen bereits am Sonntagfrüh, kündigt die Stadt an. Der Tag sei bewusst gewählt, weil auf den Parkplätzen weniger los ist und die Arbeiten zügig und mit möglichst geringer Beeinträchtigung durchgeführt werden können.

Zur Erinnerung:


Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Update zur Schloßstraße: Die kleinen weißen Markierungen reichen offensichtlich nicht, es wird weiterhin beidseitig geparkt – jeden Abend 5-10 Autos auf der linken Seite.

    Warum werden keine Parkverbots-Schilder aufgestellt, wie sonst üblich?
    Wie sollen (ortsfremde) Autofahrer das intuitiv verstehen?
    Das Schild am Anfang der Straße ist klein, versteckt und inhaltlich unverständlich/ falsch.

    1. Hatte vor wenigen Tagen auf dem Weg zum Arzt mal in die Schlossstraße einen Blick geworfen. Die war rechts wie links beidseitig zugeparkt.
      Ganz ehrlich ? Als Ortsfremder würde ich die Regelung in der Schlossstraße auch nicht verstehen bzw. vermutlich garnicht sehen.

      Es waren aber bis auf eine Ausnahme alles GL Kennzeichen. Diese Fahrer/innen sollten es inzwischen aus der Presse mitbekommen haben, was den Schluss zulässt, es wird ignoriert. Die Gefahr eines Strafzettel ist wohl ziemlich gering.
      Die städtischen Kontrolleure scheinen da bei dem schönen Wetter und der wunderschönen Aussicht eher am VPH im Dauereinsatz zu sein.
      Übrigens war das Parkdeck gegenüber dem Amtsgericht wieder fast leer.
      Da sind natürlich auch ein paar Höhenmeter zur Schlossstraße zu überwinden.

    2. viele ignorieren es aber auch, sobald der erste falsch parkt….ist halt wie mit der ersten Tüte Müll, die am Straßenrand steht….5 Minuten später ist alles voll.
      Da helfen auch die für viel Geld (Steuerzahler???!!!) aufgestellten Bänke nichts. Die werden – wie gestern vor dem Schlossgrill geschehen – einfach vom SUV beiseite geschoben. Der Fahrer steigt aus und zuckt nur mit den Schultern. Das Auto bleibt aber stehen.
      Wenn nicht konsequent von der Stadt die Beschilderung instaliert wird und die Regeln nachgehalten werden, passiert das wieder und wieder. Das Resultat wird sein, dass am Ende die Straße aussieht wie vor der Umbaumaßnahme. Da helfen auch keine neuen geplanten Events wie Abendmärkte etc.. Dann hätte man es auch sein lassen können.

  2. Die Beschilderung ist meines Erachtens irreführend angebracht. Die Zusatzschilder müssten in anderer Reihenfolge angebracht werden, damit klar ist, was sich worauf bezieht: “innerhalb gekennzeichneter Flächen” gehört direkt unter die Parkverbotszone, und die Parkscheibenregelung unmittelbar über das Schild mit den Zeiten! Die Verkehrszeichen sind möglicherweise auch zu klein. Hier sollte die Stadt vielleicht nacharbeiten.
    Irgendwelche anderen Maßnahmen mit “Papp-Polizisten” oder sonstigen Dingen irritieren nur und nehmen unnötig Platz weg.

    1. Zustimmung. Nach dieser Beschilderung gilt die Regelung nur “Mo-Fr 9-20 h, Sa 9-14 h” – außerhalb dieser Zeiten darf entweder überall geparkt werden oder gar nicht. Allerings ist das Schild so klein und versteckt, dass die Meisten es ohnehin übersehen dürften.

      @Gerd Eversheim: Sie fragen nach dem “Willen der Bürger und Bürgerinnen”. Eine (kleine, und daher nur bedingt repräsentative) Umfrage unter Passant:innen hat ergeben, dass ca. 75% sich gar keine Parkplätze, sondern eine Fußgängerzone wünschen.

      1. Zu den 75% habe ich auch mal gehört. Öffnete mir Bensberg doch immer den Bezug zur alten Heimat.
        Als Ur- Kölner brauche ich den Dom.
        Was gab es schönes als auf den Balkonen von Bensberg ein Eis zu essen mit Blick auf den Dom.
        Dann konnte ich zufrieden in mein Höhendorf wieder zurück.
        Aber bei den Blechkarawanen macht der Blick keinen Spaß mehr.
        Es gibt auch woanders schöne Blicke auf den Dom und die von mir 30 Jahre ignorierte Fußgängerzone in Bergisch Gladbach habe ich endlich entdeckt und sehr schätzen gelernt.
        Das Bensberg mit seinem Boulevard der Begegnung für mich nicht mehr in Frage kommt, bzw. wortwortlich inzwischen ein NoGo ist, habe ich nach langer Zeit endlich akzeptiert und traurig Abschied genommen.

  3. Muss man sich hier nicht die Frage stellen, ob die Entscheidung, die linke Seite Autofrei zu halten, dem Willen der Bürger und Bürgerinnen entspricht. Es ist doch eine Botschaft, wenn die Vorgaben so und vor allem so lange ignoriert werden und selbst die Ordnungshüter offensichtlich ein Sinn in der Umsetzung vermissen?

    Vielleicht sollte hier bei uns einnmal etwas mehr südländische Problemlösungskompetenz und Toleranz Einzug halten.

    1. Südliche Problemlösungskompetenz und Toleranz finde ich super. In Italien, Spanien, Portugal werden viel höhere Verwarn- und Bußgelder erlassen und abgeschleppt wird dort auch viel schneller. Von daher kann man das sehr gerne auch in Bergisch Gladbach leben.

  4. Wollen wir nicht einfach einmal abwarten, wie sich das Leben in der neuen Schloßstraße nach Fertigstellung entwickelt und vielleicht Weihnachten ein Zwischenfazit ziehen. Es gibt jetzt schon eine Handvoll neue Geschäfte, die Restaurantszene wird sich ab Frühjahr erweitern und viele Bensberger mit Innenstadtbezug finden es in der Ortsmitte schön genug, um es nicht nur den nie Zufriedenen zu überlassen. Über Flaneure würde ich mich auch freuen, die ziehen in der Regel keine langen Gesichter oder vermiesen sonst so die Stimmung.

    Die Reduzierung der Parkfläche auf die rechte Seite, kann man so machen. Wer links parkt, muss mit einem Knöllchen rechnen, wobei die Initiative dem örtlichen Ordnungsamt überlassen bleiben sollte und nicht jeder selbsternannte Hilfspolizist unverdrossen bei Parkverstößen nach der Obrigkeit rufen sollte. Über diese deutsche Unart hat sich schon Heinrich Heine lustig gemacht, und der ist vor 170 Jahren gestorben.

    Ja die SUVs, auch so eine ständige Provokation für Teile unseres Bürgertums, so what.

    Aber etwas zu meckern habe ich auch: ich war letztens mit einer Freundin aus Köln zu einer Vernissage im Basement 16 verabredet, die Dame kam mit hochhackigen Stiefeln und hatte sich prompt den rechten Absatz durch einen Tritt in eine Fuge unseres neuen Pflaster abgerubbelt. Na, das gab natürlich Anlass, sich abfällig mit kölscher Blasiertheit über das Schuhwerk in der Provinz und die Rücksichtslosigkeit gegenüber eleganten Schuhen zu mokieren. Der Abend wurde trotzdem schön.

    Was ich damit sagen will: ein wenig mehr Gelassenheit und Toleranz und ein bisschen weniger Eifer stünden uns allen gut zu Gesicht, womit wir wieder bei der Stimmung wären.

    1. Liebe Frau Jorberg, Ihrem Beitrag stimme ich sehr gerne zu und erlaube mir, Ihren Appell nach mehr Gelassenheit und Toleranz um Rücksichtnahme und Menschlichkeit zu ergänzen. Nachdem die Stadtverwaltung am Sonntag weiße Markierungen für Parkflächen hat anbringen lassen, sollte es doch für jeden Autofahrer leicht möglich sein, sein Auto auch nur innerhalb dieser markierten Flächen abzustellen, Selbstverständlich sollte auch für jeden Parkplatzbenutzer das (einfache) Lösen eines Parktickets an den neuen (grünen) Parkautomaten möglich sein. Wenn die Stadtverwaltung dann auch noch die beiden Verkehrsschilder an der Zufahrt zur Schlossstrasse erneuert, die leider im Zuge der Baumaßnahme teilweise überklebt und jetzt nicht mehr eindeutig und schnell (für die stets eiligen Autofahrer (ACHTUNG: Ironie!) zu lesen sind, sollten doch alle Voraussetzungen (auch straßenverkehrstechnisch) erfüllt sein, um ein reibungsloses und “knöllchenfreies” Parken zu ermöglichen. Denn wir möchten doch Alle, einen störungsfreien, angenehmen Aufenthalt in dem “Boulevard der Begegnungen”, oder??

  5. Faszinierend, wie man ein so simples Thema wie “Parken in einer Innenstadt” derartig über Monate und Jahre hinziehen kann ohne jemals zu einem sinnvollen Konzept zu gelangen.

    Ist die Bensberger Verwaltung beim Thema Stadtplanung etwa noch unfähiger als die Kölner?

    1. Die „Bensberger Verwaltung“ sitzt in Bergisch Gladbach, das könnte so manches erklären: Aus den Augen, aus dem Sinn.

      1. Das “technische Rathaus” ist in Bensberg. Ein nicht unerheblicher Teil der Verwaltung arbeitet dort, zumal es deutlich größer ist als das gladbacher Rathaus.

        Rund um die Schloßstraße gibt es mindestens 5 Parkhäuser (plus 2 Anwohner-Tiefgaragen). Das scheint mir für eine Kleinstadt ziemlich viel. Was fehlt, ist eine Ausschilderung, damit Leute von auswärts sie auch finden.

      2. Ja, da wird ausgeführt. Die Stadtspitze ist weit weg und bekommt dann plötzlich Ideen.

    2. Tja – die Meinungen, was „sinnvoll“ ist, gehen halt sehr weit auseinander.
      Die Geschäftsleute und manche Kunden möchten, daß man bis vor die Tür fährt. Andere möchten bummeln und genießen. So ist man auf den jetzigen Zustand gekommen.

      Ich gehöre auch der Fraktion an, die eine Fußgängerzone bevorzugt hätte – aber kann (ohne zu meckern) mit der neuen Schlossstrasse gut leben.

      Das mit der „Gelassenheit“ ist ein guter Tipp!

  6. Wie der vorher-nachher-Vergleich der Bilder zeigt, wurde bisher die Chance vertan, die Schlossstraße zu einer autofreien/zumindest autoarmen Flanier- und Einkaufsmeile zu machen. Der einzige Unterschied zur früheren Situation: ein schönerer Bodenbelag – der aber vermutlich bei derart hoher Verkehrsbelastung wie aktuell nicht lange halten wird. Warum klappt in Bensberg nicht, was in so vielen anderen Städten funktioniert: eine schlichte Fußgängerzone mit morgendlichen Anlieferzeiten für die Geschäfte?

  7. Die ewige Beschimpfung oder sogar Belidigungen („Zitat weiter unten“SUV-Feteschisten“) von SUV-Fahrenrenden geht mir auf den Senkel: Ich habe mich nicht aus Protz oder Geltungssucht für ein solches Fahrzeug entschieden, sondern weil ich als älterer und gehbehinderter Mitbürger bequemer in das höher gebaute Auto einsteigen kann! Das diese vielfach größer gebaut sind, liegt an den Herstellern und nicht den Käufern. Es gibt auch „protzige“ PKW.

    Also bitte „Auto“ schreiben und nicht nur SUV-Fahrer für ihr unverschämtes Verhalten in der Schlossstrasse (und anderswo) verantwortlich machen!

    1. Da haben Sie Recht und wenn ich mir die Unterlagen zu unserem PKW anschaue, dann ist der trotz seiner eher geringen Ausmaße aber mit seinem höheren Einstieg auch als SUV eingeordnet. ;-)
      Rüffel angenommen. Sorry

      1. @ Walther Sobotta..
        Ihre Antwort auf Bensberger finde ich echt stark und gut!!!
        Sie haben Haltung!!! Toll

  8. Was gibt’s in Bensberg denn noch zu ordnen…..das Chaos ist doch gewollt.
    Gut dass es in GL-CITY genug Möglichkeiten gibt zum Bummeln und die Aussengastronomie ist nicht von Autos eingekeilt.

  9. Wer hätte gedacht, das Bergisch Gladbach als Ort zum Einkaufen einst attraktiver wird als Bensberg? Ich treffe immer mehr Bensberger dort, die in Ruhe shoppen wollen. Der Markt verdient dort auch noch den Namen.

    1. Ehe es soweit ist, muss aber noch viel Wasser die Strunde runterfließen. Und das eine oder andere Wunder müsste auch noch geschehen.

      1. Ich hab es ja schon öfter mal kommentiert.
        Für uns ist Bensberg inzwischen ein NoGo.
        Und wenn das Gespräch in der Nachbarschaft mal auf Bensberg kommt, so sind wir nicht die einzigen.
        War aber vorhersehbar.
        Das ist sehr schade !
        Ich war mal gerne in Bensberg unterwegs.
        Das ist inzwischen leider Geschichte.

  10. Ausser ständiger Kontrollen durch das Ordnungsamt wird NICHTS etwas an der wilden Parkerei etwas ändern was nutzen Markierungen, wenn bei Missachtung nichts passiert. Eng gestellte Blumenkästen wären noch eine Maßnahme, aber keine Malereien. Als Anwohnerin hat die jahrelange Bauphase stark belastet, aber der ständige Verkehr, Krach, Huperei, Abgase etc. machen das Wohnen in der Schlossstrasse fast unmöglich. Solange dieses Nadelöhr für den Autoverkehr geöffnet ist, werde ich dort nirgendwo mehr einkaufen, Gastronomie betreten, geschweige denn bummeln. Selten so eine misslungenen und potthässliche ( inzwischen auch verdreckt Sanierung gesehen. SCHADE. Das Potential des einst sehr schönen Ortes ungenutzt gelassen.

  11. Warum ist es so schwer, ein paar Parkverbot-Schilder aufzustellen?
    Das vorhandene Schild ist nicht nur versteckt, sondern auch völlig unverständlich: “Parken in gekennzeichneten Flächen erlaubt” – welche sollen das sein? Es gibt keine (für Laien erkennbaren) Parkmarkierungen. Also wird beidseitig geparkt; machen ja Alle so.

    Bei aller berechtigten Kritik an übergroßen Autos und “bis vor’s Geschäft fahren müssen”: Hier trifft m.E. die Autofahrer:innen keine Schuld. Das Problem ist die mangelhafte bzw. nicht vorhandene Beschilderung – wo das Parken nicht verboten ist, ist es (nach landläufiger Auffassung) erlaubt.

    1. Wenn keine Parkmarkierungen erkennbar sind, dürfte ja eigentlich nirgendwo geparkt werden.
      Und schont uns vor zu viel Beschilderung, die steht ja dann doch nur in den Fußgängerbereichen.

    2. Bitte nicht noch mehr Schilder! Eigentlich genügen doch genau zwei: an jeder Einfahrtseite ein Schild “Fußgängerzone – Einfahrt für Lieferdienste von 7-11 Uhr”

  12. mit der Einsicht der Autofahrer braucht man wohl nicht zu rechnen. Es wird selbst dort das SUV (stupid unnecessary vehicle ) geparkt, wo eigentlich ein Pflanzkübel klar signalisiert, dass dies kein Parkplatz sein kann. Egal…dann steht das Auto eben zur Hälfte in der Strasse. Die anderen werden schon irgendwie vorbeifahren.
    Wie lange schaut sich die Stadt und das Ordnungsamt dies noch an? Kann man nicht einfach von unseren Nachbarn in den Niederlanden lernen, wie einfach und effektiv Parkraumkennzeichnung funktioniert? Es entsteht schon ein wenig der Eindruck, dass hier eine gewisse Zurückhaltung an den Tag gelegt wird.

  13. Für die Geschäftsinhaber kann es doch nicht besser laufen. Die haben doch dafür gekämpft, dass man möglichst bis vor die Ladentheke fährt.
    Verstehe die ganze Aufregung nicht.
    Die Planer stellten damals den ” Boulevard der Begegnung ” vor.
    Wer sich da begegnen sollte, haben die offen gelassen.

    Bergisch Gladbach hat seine Fußgängerzone und Bensberg sein neues modernes Drive-Vor-Geschäft.

    Ich musste selber vor einigen Tagen zum Arzt nach Bensberg.
    Während die Schlossstraße mit Blech eng beidseitig zugemüllt war, konnte man sich im Parkhaus gegenüber dem Amtsgericht die Plätze aussuchen.
    Ich hätte mich da auf mehren Plätzen längs/ quer etc. hinstellen können. Das hätte keinen gestört.
    War alles leer

    Aber ich musste dann doch ein paar Meter u.a. Hügel runter hin und Hügel hoch wieder retour laufen.
    Unzumutbar! Für Fussgängerlegasteniker und SUV Fetischisten nicht machbar !

    Auf meine obligatorischen Rouladen, die ich mir bei diesen Gelegenheiten gerne in der Metzgerei gönnte, habe ich aufgrund dieses Blech Wahnsinns dann doch verzichtet.

    Wir waren noch lecker essen in der z. Zt. neu entstehenden Laurentiusstrasse und im Anschluß im super tollen Café nebenan.
    Phantastisch
    Vorher sind wir noch entspannt über den Markt in Bergisch Gladbach gebummelt und haben einige Euro da gelassen.

    Aber auf die paar Euro von Fussgängern und Fussgängerzonenbummelanten ist man scheinbar in der Schlossstraße wohl kaum erpicht.
    Hier geht es ums ganz Große.
    Mit dem heiligen Blech direkt vor das Geschäft.
    Das ist Einkaufen in der Schlossstraße

  14. Man sieht einfach in den Bildern wie sehr dieser Autofokus den kompletten Charm der Straße zerstört. Das die Stadt nicht einfach sich durchsetzt und eine komplette Fußgängerzone einrichtet, verstehe ich nicht! Die Straße gehört nicht einigen SUV-Fahrer die denken, man hat das Recht vor der Eingangstür eines Ladens zu parken…

    1. Das haben die Grünen versucht, sind aber leider auf Taube Ohren gestoßen. Sie wollen auch, dass über dem Brunnen vor dem REWE im Sommer ein Sonnensegel, sals Beschattung aufgestellt wird. Ob das kommt, weiß ich auch nicht.

  15. Das gibt es nur auf der Schlossstr. Parkverbote ohne Schilder. Das kann ja gar nicht funktionieren. Da gehören Poller hin. Dann kann auch keiner da parken und es braucht auch nicht kontrolliert zu werden. Warum kommt denn in der Stadtverwaltung keiner auf diese naheliegende Idee?

    1. Ich fürchte, Ihr Vorschlag wäre die einzig wirksame Lösung, wenn auch nicht die schönste. Allerdings müsste dann monatelang über Farbe, Größe und Form der Poller beraten werden, wonach dann eine Ausschreibung folgen würde und nach etlichen Jahren die Poller aufgestellt würden. Das alles falls ein paar alteingesessene Geschäftsleute keine Bedenken angemeldet hätten. Und natürlich müsste Herr Migenda noch einen Streifen für die Radfahrer fordern.

      1. Die Wirksamkeit (und leider auch die Notwendigkeit) der Poller ist offensichtlich. Meine Bitte: Rettungswege nicht vergessen; die Poller zumindest entfernbar machen für Feuerwehr und Rettungswagen.

  16. Wie blauäugig kann man sein? Nachdem nicht von vornherein Klarheit geschaffen wurde, kann man davon ausgehen, dass weiterhin geparkt wird was das Zeug hält. Straße zum Flanieren? Ich lach mich tot.