Die Karte zeigt die aktuell vorhandenen Ladesäulen an - mit deutlichen Lücken im Netz. Orangne Pins stehen für eine Leistung von 49 KW, die blauen und v.a. die violetten Punkte sind deutlich stärker. Foto: Screenshot E-Charger

Das Netz an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Bergisch Gladbach wird rasch dichter. Zum Kreis der Anbieter ist jetzt auch die Hochtief Ladepartner GmbH hinzu gekommen, die bereits 14 Ladesäulen in Betrieb genommen hat, 22 weitere folgen in den kommenden Wochen.

Mit einem symbolischen Spatenstich hat Bürgermeister Marcel Kreutz am Mittwoch ein weiteres Projekt zum Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität in Bergisch Gladbach gewürdigt. Die Hochtief Ladepartner GmbH baut an 36 Standorten Säulen mit jeweils zwei Ladepunkten auf. Das teilten das Unternehmen und die Stadt Bergisch Gladbach in einer gemeinsamen Presseerklärung.

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Die AC-Ladesäulen verfügen nach Angaben von Hochtief über eine reguläre Ladeleistung von 11 Kilowatt. Dank eines intelligenten Lastmanagements seien im Einzelbetrieb bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt möglich. 14 der Ladesäulen seien schon fertig, die übrigen folgten in den kommenden Wochen.

Öffentliche Säulen dort, wo sie gebraucht werden

Die Auswahl der Standorte sei auf Basis demografischer Daten, der Verkehrsflüsse und der lokalen Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen erfolgt. Diese Daten seien mit den Ergebnissen aus dem interkommunalen Ladeinfrastrukturkonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises verschnitten worden. Daher könne die Infrastruktur dort bereitgestellt werden, wo sie im Alltag gefragt seien – wie in Wohngebieten mit hohem Anteil an Mehrfamilienhäusern.

„Mit unserer Erfahrung als Partner für Ladeinfrastruktur schaffen wir für Bergisch Gladbach ein bedarfsgerechtes, zukunftssicheres Netz – technisch auf dem neuesten Stand und genau dort, wo es gebraucht wird“, sagt Dirk Ortkemper, Geschäftsführer der Hochtief Ladepartner GmbH. 

Aktive Unterstützung durch die Stadt

Die Nutzer:innen können flexibel per App, Ladekarte oder QR-Code mit Kreditkarte zahlen. Als sogenannter Charge Point Operator (CPO) übernimmt Hochtief Ladepartner sämtliche Leistungen von Planung und Finanzierung über die Installation bis zum Betrieb der Ladesäulen.

Die Stadt Bergisch Gladbach unterstütze das Projekt aktiv. Das digitale Genehmigungstool der Stadt habe den Genehmigungsprozess deutlich beschleunigt. Die Stadt hatte Hochtief eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre im öffentlichen Raum erteilt.  

„Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist die Basis für den Erfolg der Elektromobilität – und damit ein Baustein moderner Stadtentwicklung“, erklärt Bürgermeister Marcel Kreutz.

Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt, ergänzt: „Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich E-Mobilität auch in unserer Stadt durchsetzt und noch attraktiver wird. Es ist wichtig, dass dabei nicht nur die attraktivsten Standorte bedient werden, sondern dass eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit E-Ladepunkten sichergestellt wird“.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Ja ganz toll, eine neu errichtete Ladesäule an der Ecken, Dellbrück Str. / Mariampolestraße hat effektiv 2 der knappen Parkplätze weggenommen.

    1. Jetzt müssen wir oft genug als 5 köpfige Familie die Dellbrücker Str. mit 3 kleinen Kindern überqueren, da sind 50 und die nächste Ampel 250m entfernt, Zebrastreifen Fehlanzeige

    2. Keine Sau hat in der Straße ein Elektrofahrzeug, ergo seit Inbetriebnahme hat da noch nie ein Elektroauto zum laden gestanden

    Vielen Dank an die Stadt Bergisch Gladbach für diese familienfeindliche Meisterleistung.

    Wie wäre es mal mit einer Rückerstattung der Kitakosten für nachweisbare 8 Wochen zusätzlicher ungeplanter nicht erbrachter Betreuungsleistung!