Foto: Thomas Merkenich

Im März verbindet das THEAS Theater Literatur, Musik und politisches Dokumentartheater: Eine Lesung aus Colum McCanns „Apeirogon“ über Versöhnung im Nahost-Konflikt, ein Jazzabend mit dem Gitarrenduo Herweg/Schaaf, Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ als spannendes Bühnenkammerspiel sowie die „NSU-Monologe“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des THEAS Theater und Theaterschule

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“APEIROGON” – Lesung aus dem Buch von Colum McCann
“Wir begegneten uns als Feinde, die miteinander reden wollten.”

Rami Elhanan ist Israeli, Bassam Aramin Palästinenser. Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten der Mauer, die sich durch das sogenannte Heilige Land zieht. Und doch eint sie die Trauer: Denn beide Männer haben eine Tochter im Nahost-Konflikt verloren. Jetzt kämpfen sie gemeinsam für Frieden und für die Überwindung der Feindseligkeiten im Nahen Osten. Die beiden Männer sind Protagonisten eines Romans über den Tod ihrer Töchter und ihr ungewöhnliches Miteinander, aufgeschrieben vom irischen Autor Colum McCann, der mit diesem Buch einen flammenden Aufruf zur Aussöhnung im Nahen Osten geschrieben hat.

Claudia Timpner, Intendantin des THEAS-Theaters, und Heinz-D. Haun, freier Kulturschaffender, lesen Auszüge aus dem Buch. Der Musiker Matthias Kurth spielt Kompositionen und Improvisationen auf der Oud, der arabischen Laute. Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Städtepartnerschaftsverein Bergisch Gladbach-Beit Jala mit dem THEAS-Theater und dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Berg und Bestandteil des Kulturprogramms zum 15jährigen Bestehen des Partnerschaftsvereins.

So, 01.03., 18 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten.
Eintritt frei. Spenden erbeten.


GITARRENDUO FRITZ HERWEG — TOBIAS SCHAAF
Jazzkonzert

Die beiden Gitarristen interpretieren neben Jazz-Standards Songs von Santana, Chick Corea, Miles Davis, den Beatles und vielen anderen, wobei Fritz Herweg eher vom Jazz inspiriert ist und Tobias Schaaf die virtuose Rock-Gitarre beherrscht. Von daher ist ein spannendes Konzert zu erwarten, feinster kammermusikalischer Jazz. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Konzert freuen, das sowohl Liebhaber des Jazz als auch Fans anspruchsvoller Gitarrenmusik begeistert. Es entsteht kammermusikalischer Jazz, der zugleich intim und mitreißend ist, virtuos und voller Gefühl – ein Abend zum Zuhören und Genießen.

Fr, 6.3.2025, 20 Uhr
Eintritt: 16 Euro / erm. 10 Euro


MORD IM ORIENTEXPRESS
von Agatha Christie
Für die Bühne bearbeitet von Ken Ludwig
Deutsch von Michael Raab

Foto: Philipp J. Bösel

Der berühmte Privatdetektiv Hercule Poirot muss dringend von Istanbul nach London. Im luxuriösen Orientexpress beginnt seine alles andere als entspannte Reise. Ein Mord an Bord fordert Poirots detektivisches Geschick. Eine Schneeverwehung hindert den Zug am Weiterfahren – was für Poirot bedeutet: Der Mörder ist noch unter den wohlhabenden und namhaften Passagieren. Spuren über Spuren stellen den Detektiv vor arge Herausforderungen. Poirot fügt akribisch Hinweise zusammen, um den Täter zu entlarven. Im Inneren des Zuges entfaltet sich ein raffiniertes Kammerspiel aus Lügen, Täuschungen und menschlichen Abgründen – alle acht Verdächtigen verbergen etwas. Aber wer hat den toten Passagier auf dem Gewissen? Poirot muss nicht nur den Täter finden, sondern auch entscheiden, was Gerechtigkeit wirklich bedeutet.

Es spielt: Das THEAS Ensemble mit Frank Albrecht, Norbert Bonn, Ursula Ehlen, Kornelia Eng-Huniar, Silvia Gimbel, Harald Mohr, Susanne Rosenbaum, Ann-Kathrin Schläger, Claudia Schreiber
Regie: Stefan Weiß

Die Aufführungsrechte für dieses Werk sind erteilt durch Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin, in Zusammenarbeit mit und mit freundlicher Genehmigung von Agatha Christie Ltd. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Stücken von Agatha Christie unter www.agatha-christie-collection.de sowie www.agathachristie.com.

Premiere: Samstag, 14. März 2026, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
Sonntag, 15. März 2026, 18:00 Uhr
Freitag, 20. März 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 21. März 2026, 20:00 Uhr
Freitag, 27. März 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 28. März 2026, 20:00 Uhr

Eintritt: 19 Euro / 12 Euro (erm.)


Internationale Wochen gegen Rassismus
DIE NSU-MONOLOGE
Bühne für Menschenrechte

Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: dokumentarisch, wortgetreu, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Veranstalter sind: Aktion Neue Nachbarn im RBK, Antidiskriminierungsberatung (Diakonie Leverkusen), Caritasverband RheinBerg (FIM), Jugendmigrationsdienst Rhein-Berg (KJA LRO gGmbH), Kommunales Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stadt Bergisch Gladbach.

Do, 26.03.26
18 Uhr Begrüßung und Empfang
19 Uhr Vorstellungsbeginn, Publikumsgespräch im Anschluss
Eintritt frei, Anmeldung unter ki@rbk-online.de

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