Auch auf Brötchentüten macht die Beratungsstelle auf ihre Angebote aufmerksam. Foto: Frauen stärken Frauen e.V.

Beratung, Unterstützung, Aufklärung: Seit 40 Jahren hilft die Allgemeine Frauenberatungsstelle RBK Mädchen und Frauen in Not. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Beratungsstelle.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Allgemeine Frauenberatungsstelle für den RBK

Unsere ersten Schritte machten wir im Jahr 1986 unter dem Namen Frauenzentrum von
der Gartenstr. in Berg. Gladbach/Bensberg aus. Zuständig für Beratung, offener
Treff, Organisation von Gruppen und Vorträgen waren zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Heute 40 Jahre danach sind wir gereift, haben uns entwickelt. Die folgende Zeitreise verdeutlicht unsere Entwicklung:

1992: Aufnahme in die Förderung des Landes NRW, wir sind damit eine anerkannte allgemeine Frauenberatungsstelle.

Foto: Magdalene Holthausen, Leitung

1995: wir beziehen neue Räume in der Hauptstraße 182, Bergisch Gladbach.

1998: wir ändern unseren Namen und heißen nun Allg. Frauenberatungsstelle für
den RBK.

2003: Umzug in größerer Räumlichkeit in die Hauptstraße 155 in BGl.

2005: Gemäß den neuen Landesrichtlinien übernehmen wir die Interventionsberatung nach dem Gewaltschutzgesetz. Damit erhält unser Name den Zusatz Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt

2008: wir erweitern unser Angebot um eine Online-Beratungsstelle

2010: die Mädchenberatungsstelle des Vereins bezieht ihr Büro in unseren Räumlichkeiten. Es beginnt eine enge Zusammenarbeit. Ein großer Gewinn für beide
Einrichtungen, Synergieeffekte sind: gemeinsame Online-Beratungsstelle, inhaltliche Zusammenarbeit im Team und Super-vision, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit.

2014: wir richten eine Fachtagung aus mit dem Thema: “Häusliche Gewalt gegen
Frauen* mit Zuwanderungsgeschichte: kulturelle Hintergründe und gesundheitliche Auswirkungen”.

2016: anlässlich des 30-jährigen Jubiläums präsentieren wir die Ausstellung
“Warnsignale – und das soll Liebe sein?”

2018: eine von uns initiierte Selbsthilfegruppe für Frauen* mit Essstörungen trifft
sich regelmäßig

2020 in der Pandemie: In Kooperation mit der Fachstelle sexualisierte Gewalt
gegen Frauen veröffentlichen wir einen Flyer, der über die mögliche anonyme Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt informiert. Wegen der Corona-Pandemie
informieren wir die Öffentlichkeit vermehrt in der Presse und in den sozialen Medien über unsere Angebote/Erreichbarkeit.

2023: die Allg. Frauen- und die Mädchenberatungsstelle beteiligen sich am Internationalen Tag keine Gewalt gegen Frauen an der Kampagne Orange The World
und beleuchten 10 Tage lang stundenweise ihre Räume. Im Bensberger Cineplex
zeigen sie den Film “Embrace – Du bist schön” als Zeichen gegen jede Form von
Beleidigung aufgrund des Aussehens.

2024: “Auch du bist stark” ist der Slogan unserer Brötchentüten-Aktion, mit der
wir auf unsere Angebote aufmerksam machen.

2026: die Allgemeine Frauenberatungsstelle und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist seit 40 Jahren
mit ihren Angeboten von Frauen* für Frauen* unter dem Dach des Vereins Frauen
stärken Frauen e. V. im Rheinisch-Bergischen Kreis aktiv.

Hilfe in prekären Lebenslagen

Unsere Expertise sind die spezifischen Lebenslagen von Frauen*. Wir reagieren auf deren prekären Lebenslagen, die häufig geprägt sind von individueller und struktureller Benachteiligung und/oder Gewalt.

Betroffene Frauen* können sich mit ihren Fragen und Problemen an uns wenden. Mit psychosozialer Beratung unterstützen wir sie bei der Klärung/Lösung ihres Problems.

Unser Beratungsangebot richtet sich auch an Vertrauenspersonen und Fachkräfte, die mit den Frauen* zu tun haben. Wir beraten persönlich, telefonisch, online oder per Video.

In jeder Kommune des Rheinisch-Bergischen Kreises bieten wir regelmäßig Außensprechstunden an. Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit vervollständigen unser Angebot.

Alle Kontaktmöglichkeiten und weitere Infos gibt es auf der Website der Frauenberatungsstelle.

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