So sieht die Baustelle an der Kreuzung von Buchmühle und Fußgängerzone seit Wochen aus. Ein Geschäft musste bereits schließen

Entgegen den Ankündigungen ist es dem Strundeverband noch nicht gelungen, die seit rund sechs Wochen brach liegende Baustelle an der Buchmühle wieder zum Laufen zu bringen. Nun soll es in der zweiten Monatshälfte weiter gehen – doch sei der Bauverlauf „schwierig einzuschätzen”.

Die Arbeiten zwischen Buchmühle und Forumpark „ruhen zurzeit aufgrund planerischer und logistischer Abstimmungen wegen der komplexen technischen Situation und zwischen den beteiligten Baufirmen”, teilte der Strundeverband am Freitagmittag mit. 

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Wie berichtet hatten Betonreste und andere Funde in der Baugrube vor gut sechs Wochen zum Baustopp geführt. Die Baufirma war abgezogen, seither rührt sich an der Stelle, trotz der erheblichen Beeinträchtigungen für die anliegenden Geschäfte, nichts mehr. Hinweise, es habe Streit mit der Baufirma gegeben, hatte der Strundeverband dementiert. 

Überraschungen im Bauloch bremsen Baufirmen aus

Noch einmal begründet der Bauherr jetzt, warum die Arbeiten dort so schwierig sind und neue Planungen und Abstimmungen erfordern:

„An zwei Punkten – Buchmühle und am Ende des Forumparks – kommt es zu Übergängen und Übergaben zwischen den Baulosen 1 zu 7 sowie 2 zu 5 und entsprechend den ausführenden Baufirmen (Arge und Feikert). Das erfordert einen hohen Koordinationsaufwand, da es im Baufortschritt an einigen Stellen zu Änderungen gekommen ist, die sowohl planerisch als auch auftragstechnisch noch integriert werden müssen. Im bisherigen Baufortschritt wurden – zum Beispiel wegen nicht in den Plänen verzeichneter Fundamentreste – immer wieder Anpassungen notwendig. Als Folge davon kommt es nun zu Umplanungen, um die weitere Trassenführung an die Bestandsituation anzugleichen. Für solche Modifikationen ist ein entsprechendes Zeitbudget vorgesehen.”

 Hier geht es um die Niedrigwasserführung im Bereich Buchmühlenstraße zur Hauptstraße. Diese Stelle ist bautechnisch schwierig, da viele Versorgungsleitungen kreuzen und sich alte Fundamente und Baureste im Boden befinden. Weiterhin ist die Hochwasserführung während der Bauphase, sprich die Führung der Strunde (mit Regenwasser und entsprechenden Hochwasser-Pegelständen) durch den laufenden Baubetrieb sehr komplex und aufwändig.”

Ein Blick in die Baugrube zeigt, wie schwierig die Arbeiten hier sind

Der Strundeverband hatte bereits Verzögerungen von zwei Wochen eingeräumt, die sich jetzt auf mindestens vier Wochen summieren. Dennoch hält der Bauherr am bisherigen Zeitplan fest, spricht jetzt allerdings nur noch von einem „Ziel”:

„Unser Ziel ist es weiterhin, die Hauptstraße für das Weihnachtsgeschäft frei zu haben. Wir hoffen, die Arbeiten dann komplett abgeschlossen zu haben; ansonsten wird die Baugrube soweit zurückgebaut, dass es für Anfahrt und Parken keine Einschränkungen gibt“, sagt Martin Wagner, Leiter des Strundeverbandes. Dies gelte auch für die Zufahrt zum Fronhof. Das Ziel bleibe, für die Fußgänger während des Weihnachtsgeschäfts einen Durchgang zu haben.

Allerdings deutet auch der Strundeverband an, dass das Ziel unter Umständen wackeln könnte. „An dieser Stelle ist der Bauablauf sehr schwer abzuschätzen – Stichworte Versorgungsleitungen, Baureste”, heißt es in der Presseerklärung. 

Informationen zur Baustellensituation von „Strunde hoch vier“ könnenim Baustellenbüro erfragt werden. Dort beantworten Mitarbeiter des Strundeverbandes mittwochs von 10 bis 12 Uhr alle Fragen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Herzlichen Glückwunsch dem Strundeverband mit dem Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde für die Erfindung und Verbreitung der *** schönsten Nebelkerzen Deutschlands ***