Die neue Feuerwache soll im Dreieck zwischen Frankenforster Straße, Rather Weg und Autobahnauffahrt gebaut werden. Foto: Supergelb Architekten

Auf großes Interesse ist die dritte Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Neubau der Feuer- und Rettungswache 2 der Feuerwehr Bergisch Gladbach gestoßen. Dabei wurde erstmals der Vorentwurf des Gebäudes an der Autobahn in Frankenforst vorgestellt.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Feuerwehr GL

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach zusammen mit dem beauftragten Generalplaner erstmals den aktuellen Vorentwurf für die neue Feuer- und Rettungswache vorgestellt. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren ins Feuerwehrhaus 10 in Refrath gekommen, um sich über den aktuellen Stand der Planungen und die nächsten Schritte des Projektes zu informieren.

Erläutert wurden dabei insbesondere die geplanten Funktionsbereiche der zukünftigen Wache, die Einbindung in das Umfeld sowie die Themen Nachhaltigkeit, Verkehrsanbindung, Regenentwässerung, Schall- und Umweltschutz.

Bürgermeister Marcel Kreutz betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Projektes für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit großem Engagement in dieses wichtige Projekt einbringen. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 2 ist eine bedeutende Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“

Leiter der Feuerwehr Jörg Köhler, Kämmerer Thore Eggert, Pressesprecher Elmar Schneiders. Foto: Feuerwehr GL

Der Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Jörg Köhler, zog eine positive Zwischenbilanz des bisherigen Projektverlaufs: „Wir sind seit der letzten Bürgerinformationsveranstaltung im Jahr 2021 wichtige Schritte vorangekommen. Die Sorgen und Hinweise aus der Bürgerschaft haben wir ernst genommen und durch umfangreiche Gutachten fachlich bewerten lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in die bisherigen Planungen eingeflossen. Ich bin mit der Entwicklung des Projektes und dem aktuellen Planungsstand sehr zufrieden.“

Als Generalplaner wurde eine Planungsgemeinschaft aus SUPERGELB ARCHITEKTEN GmbH aus Köln, der Bohne Ingenieure GmbH aus Siegen sowie der HIG Ingenieurgesellschaft mbH aus Köln beauftragt. Federführend wird die Planungsgemeinschaft durch SUPERGELB ARCHITEKTEN vertreten.

Foto: SUPERGELB ARCHITEKTEN GmbH

Die beteiligten Büros verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Planung und im Bau von Feuer- und Rettungswachen sowie komplexer Infrastrukturprojekte im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. Zu den Referenzprojekten zählen unter anderem das Technikzentrum der Feuerwehr Dortmund, die Hauptfeuer- und Rettungswache der Feuerwehr Leverkusen, der Umbau der Hauptfeuer- und Rettungswache der Feuerwehr Köln sowie die Hauptfeuer- und Rettungswache der Feuerwehr Krefeld.

Foto: SUPERGELB ARCHITEKTEN GmbH

Architekt Jan Rübenstrunk erläuterte während der Veranstaltung die planerischen Leitgedanken des aktuellen Vorentwurfs: „Die neue Feuer- und Rettungswache ist mehr als nur ein funktionales Gebäude – sie ist ein Ort, der Sicherheit, Gemeinschaft und Verantwortung sichtbar macht. Eingebettet in das bestehende Grün entsteht hier eine Architektur, die schützt, verbindet und zugleich den respektvollen Umgang mit unserer Umwelt in den Mittelpunkt stellt.“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie die Möglichkeit, Fragen und Hinweise direkt einzubringen. Themen wie Verkehr, Lärmschutz, Eingriffe in Natur und Landschaft sowie die weitere Entwicklung des Verfahrens wurden offen diskutiert.

Der aktuelle Projektzeitplan sieht vor, die Vorentwurfsplanung im Juni 2026 abzuschließen. Im weiteren Verlauf sollen ab Herbst 2026 die Offenlagen für Flächennutzungsplan und Bebauungsplan erfolgen. Für Ende 2026 wird ein Maßnahmenbeschluss angestrebt.

Nach Abschluss der weiteren Planungs- und Genehmigungsphasen könnte die vorgesehene Bauphase aus heutiger Sicht zwischen 2028 und 2031 erfolgen.

Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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  1. Das Gebäude ist wirklich beeindruckend groß – fast schon zu groß.

    Gleichzeitig finde ich, dass die Architektur für Bergisch Gladbach überraschend gut passt, auch wenn sie auf den ersten Blick eher untypisch modern wirkt.