Ein lauter Wasserfall mitten im Laurentiusviertel? Tatsächlich ist die Strunde, die in der Dauerbaustelle an der Kreuzung von Hauptstraße und Buchmühle mit Getöse zwei Meter in die Tiefe stürzt.

Dort wird ja – unter anderem – eine Hochwasserröhre eingebaut, die ab dieser Stelle ein paar Meter in die Tiefe abknickt, um dann weiter unter der Fußgängerzone hindurch geführt zu werden.  Im Bereich der Buchmühle liegt die neue Hochwassertrasse relativ nah unter der Erdoberfläche. Unter der Hauptstraße jedoch muss sie tiefer weiterlaufen, um die dortigen Versorgungsleitungen unterqueren zu können.

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Dafür wird ein sogenanntes Absturzbauwerk errichtet. Der untere Teil ist bereits fertig, momentan wird am oberen gebaut.

Außerdem wird gerade an einem 800er Rohr für den Anschluss der oberirdischen Strunde in der Buchmühlenstraße an den offenen Verlauf im Forumpark gearbeitet. Dafür muss das Bachbett komplett trocken sein – dafür wird die Strunde jetzt durch die neue Hochwassertrasse geleitet. 

Nach Fertigstellung des Anschlusses fließt die Strunde wieder durch ihr Bachbett, die Trasse bleibt (in der Regel) trocken. Zukünftig wird darin nur noch im Hochwasserfall Wasser fließen und im Bauwerk abstürzen: ein wortwörtlicher „Hochwasserfall“, berichtet der Strundeverband.

Alle Beiträge zu den Bauarbeiten an der Buchmühle.  

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Redaktion

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