Foto: Till Erdmenger / Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald

In Gronau setzen sich der Bürgerverein und eine Bürgerinitiative dafür ein, auf allen Durchgangsstraßen des Stadtteils Tempo 30 einzuführen. Damit haben sie einigen Erfolg – stoßen aber auch auf Ablehnung. Daher erläutern sie hier, warum Tempo 30 auf Durchgangsstraßen in Bergisch Gladbach eine Frage der Gerechtigkeit, der Vernunft und der professionellen Verkehrsplanung ist.

Wir veröffentlichen einen gemeinsamen Beitrag des Bürgervereins Gierath Schlodderdich und der Bürgerinitiative „Gronau 30“

In der Debatte um Tempo 30 auf Durchgangsstraßen stehen sich häufig Befürworter und Gegner gegenüber. Schaut man sich die vielfältigen Abhängigkeiten und Auswirkungen genauer an wird deutlich: Tempo 30 ist kein „Bremsmanöver“, sondern eine konsequente und kluge Strategie auf Basis gesetzlicher Vorgaben und wirtschaftlicher Vorteile für eine lebenswerte Stadt.

Was will die Mehrheit der Kommunen?

Der im Jahr 2021 gegründete kommunale Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ haben sich mittlerweile 1130 Städte, Gemeinden, Landkreise und ein Regionalverband angeschlossen. In diesen mehrheitlich CDU geführten Kommunen leben mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung.

Die Initiative, der sich auch die Stadt Bergisch Gladbach angeschlossen hat, fordert im Kern eine Regulierung, die es den Kommunen ermöglicht, Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen zu können, wo sie es für notwendig halten! Also auch auf Durchgangsstraßen und nicht bevorzugt in reinen Wohngebieten mit vorwiegend Quell- und Senkverkehr.

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Stadt baut „Tempo 30“-Zonen weiter aus

Der ruhige Abschnitt des Schlodderdicher Wegs in Gronau wird zur Tempo-30-Zone. Dabei stützt sich die Stadt Bergisch Gladbach nicht auf den Lärmschutz, sondern auf Vorschriften zur Verbesserung der Sicherheit und Lebensqualität in Wohngebieten. Im nördlichen Abschnitt bleibt zunächst alles beim Alten – dennoch sieht die lokale Tempo-30-Initiative den Schritt positiv.

Die letzte Bundesregierung hat die kommunalen Gestaltungsspielräume für die Tempo 30 Einführungen erweitert. Die aktuelle Regierung „ruderte“ im Koalitionsvertrag mit nicht belegten Narrativen zu negativen Einflüssen auf Wirtschaft und ÖPNV leider wieder zurück. 

Ein Jahrzehnt des Wartens

Bereits im Jahr 2005 wurde die europäische Umgebungslärmrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Sie verpflichtet Kommunen, Bürger vor gesundheitsschädlichem Lärm zu schützen. Die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach hat diese Spielräume lange nur zögerlich genutzt. Doch vor wenigen Jahren wurden in der Verwaltung Verantwortlichkeiten und Prioritäten konsequent zu Gunsten des Lärmschutzes angepasst. Die Früchte dieser Professionalisierung werden nun in der aktuellen Version 4 des Lärmaktionsplanes endlich sichtbar. Es ist die Abkehr vom reinen „Verwalten“ hin zur aktiven Gestaltung von Gesundheitsschutz und mehr Lebensqualität.

„Flüsterasphalt“ – Eine teure Sackgasse

In den Lärmaktionsplänen der Stadt Bergisch Gladbach wurde und wird „Flüsterasphalt“ (offenporiger Asphalt) für laute Straßenzüge häufig als probate Maßnahme zur Lärmreduktion vorgeschlagen. Doch dieser Vergleich hinkt:

Kostenfalle:  Die Herstellung und Wartung kosten etwa das Vierfache von normalem Asphalt.

Einseitigkeit:  Während Tempo 30 die Sicherheit erhöht, Abgase reduziert und Energie spart, wirkt dieser Spezialasphalt ausschließlich gegen Lärm.

Einsatzbereich:  Solche Beläge machen nur in speziellen verkehrlichen Situationen Sinn, zum Beispiel wenn eine stark befahrene Bundesstraße mitten durch eine Stadt führt.

Die hohen Kosten haben mit dazu beigetragen, dass der gesetzliche Auftrag zum Lärmschutz in Bergisch Gladbach über viele Jahre vernachlässigt wurde. Für die Umsetzungsphase der „Version 4“ des Lärmaktionsplanes (LAP) haben sich Politik und Verwaltung im vergangenen Jahr auf „Tempo 30“ als eine präferierte Option zur Lärmreduktion geeinigt.

Lärmschutz ist soziale Gerechtigkeit

Ein Blick auf die Lärmkartierung im städtischen Geoportal zeigt: Lärm trifft nicht alle gleich. An den lauten Durchgangsstraßen wohnen überproportional häufig sozial benachteiligte Bürger. Während sich wohlhabendere Schichten oft in ruhige Randlagen zurückziehen können, sind Anwohner an Achsen wie der Mülheimer Straße dem Lärm rund um die Uhr ausgesetzt. Tempo 30 senkt den Lärmpegel um etwa 3 Dezibel – was das menschliche Ohr wie eine Halbierung des Verkehrsaufkommens wahrnimmt. 

Warum Stromer „Tempo 30“ brauchen

Oft wird argumentiert, die zunehmende Elektromobilität löse das Lärmproblem von selbst. Das ist physikalisch falsch. Zwar sind E-Fahrzeuge beim Anfahren leise, doch ab einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h dominieren die Abrollgeräusche der Reifen gegenüber dem Motorenlärm. Bei Tempo 50 ist ein E-Auto für die Anwohner fast genauso laut wie ein moderner Verbrenner. Tempo 30 bleibt daher der entscheidende Stellhebel für echte Ruhe – egal, welcher Antrieb unter der Haube steckt.

Wirtschaftlichkeit und der „Mythos“ Zeitverlust

Häufig wird in Veröffentlichungen von Automobilclubs und Wirtschaftsverbänden ein wirtschaftlicher Nachteil durch Zeitverlust als Argument gegen Tempo 30 angeführt. Im Kern basieren diese Aussagen auf theoretischen Kalkulationen zu aggregierten Zeitverlusten und steigenden Betriebskosten im ÖPNV.

Auf GPS Daten basierende Studien, unter anderem des Umweltbundesamtes, haben nachgewiesen, dass Verzögerungen im Stadtverkehr meist unter einer Minute pro Fahrt liegen, da Ampelphasen den Fluss ohnehin dominieren. Diesem geringen 

Zeitverlust stehen volkswirtschaftlich gesehen nachgewiesene signifikante Einsparungen bei Unfallfolgekosten sowie eine höhere Attraktivität für den lokalen Einzelhandel durch gesteigerte Aufenthaltsqualität gegenüber. Zudem reduziert ein gleichmäßiger Verkehrsfluss den Verschleiß von Fahrbahnen und Fahrzeugen. 

„Gamechanger“ – Verkehrssicherheit, Klima- und Umweltschutz

Sicherheit:  Ein reduziertes Geschwindigkeitsniveau senkt Relativgeschwindigkeiten zwischen allen Verkehrsteilnehmern, verbessert darüber das Erkennen von potentiell gefährlichen Situationen und „erlaubt“ längere Reaktionszeiten um Unfälle zu vermeiden. Die über die zunehmende Vielfalt an Fortbewegungsmitteln wie E-Roller, Pedelecs und Leichtfahrzeugen steigenden Unfallrisiken werden durch Tempo 30 zumindest teilweise kompensiert.

Der Bremsweg halbiert sich gegenüber Tempo 50 was zu einer signifikanten Reduktion vor allem schwerer Unfälle führt. Diese positive Auswirkung wurde mehrfach über Tempo 30 Umsetzungen in europäischen Großstädten bestätigt.

Klimaschutz: Über die Reduktion von Beschleunigungsvorgängen sinkt der Energieverbrauch eines PKWs unabhängig von der Antriebsart um 10% bis 15%. Dies führt zu einer Verbesserung der Klimabilanz des Verkehrssektors, der aktuell weit hinter den gesetzlich vorgegebenen CO2 Reduktionszielen liegt.

Umweltschutz: Langjährige Messreihen an Berliner Hauptverkehrsstraßen ergaben erhebliche Schadstoffreduktionen für bis zu 25% bei Stickstoffdioxid, 10-15% bei Feinstaub und ca. 20% bei elementarem Kohlenstoff (Ruß). Tempo 30 wirkt wie ein unsichtbarer Luftfilter. Diese Effekte entstehen nicht nur durch Verbrennungsprozesse, sondern auch beim Reifen- und Bremsabrieb sowie reduzierte Aufwirbelungen. Dort, wo der Verkehr gleichmäßiger fließt, atmen Anwohner und Passanten nachweislich weniger Giftstoffe ein.

Motor für den Mobilitätswandel

Der Mobilitätswandel (oft auch Verkehrswende genannt) beschreibt den grundlegenden Umbau unseres Verkehrssystems. Weg von einem überwiegend autozentrierten Ansatz hin zu einem nachhaltigen, effizienten und vernetzten System.

Damit der Mobilitätswandel gelingt, muss der sogenannte Umweltverbund (ÖPNV, Sharing Angebote, Fuß- & Radverkehr) so attraktiv gemacht werden (z.B. bessere ÖPNV Taktung, sichere Radwege, Tempo 30), so dass Bürger freiwillig auf das eigene Auto verzichten können. Eine intensivere Nutzung des Umweltverbundes schafft wiederum freie Kapazitäten für Menschen, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen zwingend auf Kraftfahrzeuge angewiesen sind.

Fazit & Ausblick

Für eine umfassende Bewertung von Tempo 30 Einführungen in Bergisch Gladbach sind weitere Aspekte wichtig.

  • der hohe Kostendruck auf den öffentlichen Haushalt
  • der prognostizierte und damit zu beplanende weitere Bevölkerungswachstum um ca. 10%
  • die im Bundesvergleich bereits hohe und ebenfalls weiter ansteigende Anzahl an KFZ-Zulassungen jeBürger

Die Stadt benötigt Strategien, um diese Herausforderungen zu adressieren. In diesem Kontext muss Tempo 30 eine wichtige Rolle spielen.

Tempo 30 liefert bei vertretbaren Planungs- und Umsetzungsaufwänden die erläuterten positiven Auswirkungen: weniger Unfälle, bessere Luftqualität, spürbare Lärmreduktionen, deutliche Energieeinsparungen und leistet damit einen signifikanten volkswirtschaftlichen Beitrag. Vereinfacht gesprochen hilft Tempo 30 unsere Städte lebenswerter zu machen, welches durch Berichte z.B. aus den Städten Helsinki und Graz eindrucksvoll bestätigen. 

Auch wenn die aktuelle Bundesregierung die Möglichkeiten der Kommunen für Tempo 30 Einführungen etwas eingeschränkt hat. Es bleiben die auf europäischem Recht basierenden Regulierungen zum Lärmschutz als wesentlicher Stellhebel um Tempo 30 auch auf Durchgangsstraßen einzuführen.

Die aktuelle Rechtsprechung unter anderem des Bundesverwaltungsgerichtes geht hier noch weiter und stellt Gesundheit mit den Aspekten Lärm- und Schadstoffbelastung sowie Verkehrssicherheit in den Vordergrund:    

Der Schutz der menschlichen Gesundheit (Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz) hat im Zweifelsfall Vorrang vor dem Komfort, 20 km/h schneller durch die Stadt zu fahren.

Jede große Veränderung braucht Zeit. Ob die Anschnallpflicht im Auto oder das Rauchverbot in der Gastronomie – was anfangs heftig debattiert wurde, ist heute unbestrittener Standard für ein zivilisiertes Miteinander. Auch Tempo 30 wird eine Gewöhnungsphase benötigen. Doch wenn wir uns konsequent daranhalten, gewinnen wir einen Stadtraum zurück, der für alle sicherer, leiser und gerechter ist.

Die Bürgerinitiative „Gronau 30“ hat sich aus dem Bürgerverein Gierath Schlodderdich und dem Bürgernetzwerk Forum Gronau gegründet und setzt sich dafür ein, den Stadtteil durch die Einführung von Tempo 30 lebenswerter zu machen.

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  1. Ich verstehe die Diskussion gar nicht. Die meisten Straßen in GL sind in einem so schlechten Zustand, da fährt man automatisch nicht schneller. Eine gute Freundin wollte zuletzt einen Kuchen per PKW zu ihrer Mutter bringen. Ergebnis: Matsch.
    Konsequenz: Entweder beim nächsten Mal drei Kilometer zu Fuß gehen oder die Mutter bekommt einen Marmorkuchen. Hat ja auch was…
    Gibt es eigentlich schon Kuchenrezepte, speziell für Gladbachs schlechte Wegstrecken? Das wäre vielleicht mal eine Rubrik hier wert . (Ironie aus.)

  2. Tolle Initiative, die mehr Nachahmung finden sollte – wer macht mit in Sand?
    Es gibt doch heute wirklich kein einziges vernünftiges Argument mehr gegen ein durchgängiges 30er-Limit. Alles reine Gewohnheit, Wahrnehmung und irrationales “schnell sein” wollen.

  3. Ja Tempo 30 , die Geschichte bekommt einen langen Bart.

    Ich habe über 20 Jahre als Monteur gearbeitet zum Teil einen Tag Fahrt mit dem Firmenwagen zum Kunden.

    Tempo 30 bin ich mit einverstanden.

    Wer Aktuell gegen 30 km/h spricht möge sich bitte morgens ab 5 Uhr bis 9 Uhr
    & nachmittags ab 15 Uhr bis 18 Uhr an den Ortseingang Heidkamp begeben.

    Der ein oder andere Tiefflieger kommt in der Nacht mit Fernlicht mittig über die Straße…..

    Wobei ich mir sicher bin das die Stadt Bergisch Gladbach hier mit zwei Blitz Säulen wie in Bensberg, Gladbacher Straße ein riesen Potential der Geldeinnahme verpasst.

    Leider wird hier NIE gemessen.

  4. Gut Tempo 30.
    Aber wer hält sich daran.?
    Wenn ich Blitzer wäre. Bräuchte ich nicht mehr Arbeiten.

  5. Tempo 30 auf Durchgangsstraßen ist reine Gängelei und Abzocke.
    In Deutschland gilt Tempo 50 innerorts.

    1. Abzocke? Weil Sie sich nicht dran halten und dann Strafe zahlen müssen?Ziemlich entlarvender Kommentar.

    2. Wie Sie so richtig feststellten gilt eine Regelgeschwindigkeit von 50km/h innerorts. Und genau deswegen sind die Einschränkungen bzw. die gesetzlichen Richtlinien zur möglichen Anordnung von Tempo 30 recht konkret und die bürokratischem Hürden relativ hoch angesiedelt. Auch wenn diese mit der letzten StVO Novelle leicht entschärft wurden.

      Willkür oder Gängelei, wie Sie es nennen, ist damit eher auszuschließen.

    3. @Ralf Bauer, Ihre Aussage “in Deutschland gilt Tempo 50 innerorts” ist nicht korrekt. Es gibt 30er-Zonen, 10er-Zonen, Spielstraßen mit Schrittgeschwindigkeit, und inzwischen auch häufig 30 als “ganz normale” Geschwindigkeitsbegrenzung (so wie z.B. an der Mülheimer Straße und Richard-Zanders-Straße).
      Von Gängele und Abzocke kann man nicht sprechen, es sind Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer, Rücksichtnahme für die Anwohner und Schutz für das Klima.
      Wenn Sie sich gegängelt fühlen dann liegt das an Ihrer Einstellung und nicht an einer Geschwindigkeitsbegrenzung.

    4. Zu diesem Thema hat die CDU-Fraktion im städtischen Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen jüngst eine Anfrage gestellt. In der Antwort der Verwaltung wurden die einzelnen Geschwindigkeitsregelungen im Stadtgebiet nach Straßenkilometern aufgelistet (https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=35374).

      Insgesamt ist die Geschwindigkeit bei rund 60% der Straßenkilometer in Bergisch Gladbach auf 30 km/h oder niedriger reduziert.

      Ihre Aussage “In Deutschland gilt Tempo 50 innerorts.” trifft also nur bedingt zu.

  6. Wieviel Stau wollt ihr noch verursachen in Bergisch Gladbach , es ist jetzt schon Nervig vielleicht sollten die 30 KMH Fans mal überlegen . Das ist Provokativ

    1. Wenn es Sie schon provoziert, innerorts 30km/h zu fahren, sollten Sie an sich arbeiten.
      Davon abgesehen hier ein paar Fakten:
      https://www.vcd.org/argumentierenfuerdieverkehrswende/artikel/5-argumente-fuer-tempo-30-als-regelgeschwindigkeit
      https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/tempo-30-staedte-101.html

      Tempo 30 in den Städten bremst den Verkehr nicht. Die Wissenschaft zeigt, dass es dadurch für alle Verkehrsteilnehmer angenehmer wird, also auch für Sie als Autofahrerin. Aber Sie haben sicherlich recht, wenn es in Brüssel oder in Helsinki funktioniert, wird das in Deutschland ganz sicher nur zu mehr Stau führen.

    2. Tempo 30 innerorts bedeutet mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr. Es führt dazu, dass mehr Fahrrad und weniger Auto gefahren wird – und entlastet so die Straßen. Das lässt sich in vielen Städten bereits ganz praktisch beobachten, auch wenn GL (wie so oft) noch deutlich hinterherhinkt.

      1. Es bedeutet sogar tatsächlich auch mehr Sicherheit für den Autoverkehr und insgesamt einen besseren Verkehrsfluss – ebenfalls auch für Autos. Ein großer Risikofaktor für Unfälle wie für Staus ist eine große Differenz zwischen den gefahrenen Geschwindigkeiten. Dem lässt sich mit einer Reduzierung der Tempospreizung durch Limits begegnen, und das gilt innerorts ebenso wie für Autobahnen.

    3. In Vermeidung des Staus auf der Kölner Universitätsstrasse bin ich vor einigen Tagen im Berufsverkehr die von mir ” ungeliebte ” Luxemburger Strasse gefahren.
      Durchgehend Tempo 30
      Wer lesen kann ist jetzt im Vorteil !
      Ich habe geschrieben ” gefahren”
      Früher habe ich da eher im Stop and Go gestanden.
      Ja, ich bin ein überzeugter 30km/ h Fan geworden;-)
      Damit geht’s zügiger und stressfreier

    4. Ihre Logik müssen Sie schon erklären Frau Steinbüchel. Sie finden es also nervig, dass durch Tempo 30 die Verkehrssicherheit erhöht wird, der Lärmpegel für die Anwohner verbessert wird und die Luftschadstoffbelastung reduziert wird?

      Das durch die Einführung von Tempo 30 mehr Stau ist, habe ich bisher noch nicht festgestellt. Aber vielleicht sind wir ja in unterschiedlichen Universen unterwegs.

  7. Hallo, tolle und wichtige Initiative. Hier in Heidkamp, wo wir wohnen, ist der Autoverkehr auch sehr laut durch Bensberger Str und die lauten Laster ab 5 Uhr morgens. Mein Schreibtisch im oberen Stockwerk wackelt den ganzen Tag immer wieder durch die Erschütterungen.

    Tempo 30 macht die Stadt lebenswerter und sicherer. Und ja, ich bin auch Autofahrer und finde es vollkommen gerechtfertigt in der Stadt gemütlich zu fahren.

  8. Das wird einfach immer bekloppter mit diesen 30er-Bereichen. Auch in bspw. Köln ist es leider nicht anders, überall wird auf ein absolutes Minimum herabgesetzt. Darüber hinaus werden Fahrspruren gesperrt und für den Radverkeher freigegeben.

    Bei schönem Wetter am Wochenende sieht man mal etwas mehr Fahrradfahrer radeln, unter der Woche ist das Aufkommen schon recht begrenzt – und wenn es regnet oder halt einfach kein heiteres Wetter vorherrscht, sieht man nahezu keinen bis keinen Fahrradfahrer … dafür staut es sich auf den wenigen Spuren für Autos ständig.

    1. @Daniel, guten Morgen, ein guter Freund von uns hat sich vor kurzem ein richtiges “Elektro-Fahrrad”, gekauft, versichert und angemeldet.
      Jetzt schafft er seine Strecke BGL – Köln in einer halben Stunde! Sensationell.

      Der fährt Laurentiusstraße, Hauptstraße, Schlodderdicher Weg rein und dann “irgendwie” weiter Richtung Köln. Ist, zugegeben, nichts für Wetter-Weicheier, aber bei Interesse kann ich die/seine genaue, weitere Strecke, gelegentlich, gerne erfragen.

    2. Hallo Daniel, je besser die Bedingungen sind umso mehr setzen sich auch auf das Rad. Zugunsten derer, die nicht mit dem Fahrrad fahren können.
      Und ja, am Wochenende und bei schönem Wetter sieht man verständlicherweise mehr Fahrradfahrer.

  9. Und dann höre ich hier vermehrt, “wusstest du doch als du hingezogen bist”. Unabhängig mal von der menschlichen Einstellung dahinter und der ganz praktischen Frage, wie alle die rausziehen sollen in die Stadt kommen…

    Schaut mal auf die obere Hauptstrasse, da stehen uralte Häuser und gab früher eine Straßenbahn. Und auch in jüngerer Vergangenheit gab es noch nicht ein derartiges (und eben stark weiter wachsendes) Verkehrsaufkommen inklusive LKWs.

    Niemand will Autos ernsthaft verbieten, aber Fahrradfahren bspw. ist dort einfach nur Stress. Sowieso weil leider eng, erst recht dann aber mit 50kmh der anderen Verkehrsteilnehmer. Würde sonst gerne freiwillig öfters andere Autofahrer entlasten…

    1. Gerade weil die obere Hauptstraße eng ist, radle ich dort recht gerne: Autofahrende können mich nicht auf der gleichen Spur überholen, sondern nur wenn gerade kein Gegenverkehr kommt. Selbstverständlich fahre ich nicht ganz am rechten Fahrbahnrand, sondern halte sicherheitshalber Abstand zu Schlaglöchern, Gullydeckeln und parkenden Autos – das ist mir dort problemlos möglich.

      1. @Kim van Keulen, Sie haben ja so Recht.
        Wie ich mich noch sehr gut erinnern kann, bin ich mir früher als Radfahrende ständig als “Störfaktor” auf der Fahrbahn vorgekommen und bin, insbesondere an Engstellen, durch Schlaglöcher, über Gullydeckel und gefährlich nah an parkenden Autos vorbeigehechtet, nur um den armen Autofahrern nicht zu sehr “zur Last” zu fallen.
        Mir wäre niemals in den Sinn gekommen, mittig auf der Fahrbahn zu fahren bzw. fahren zu dürfen.

        Da sieht man wieder mal, wie dämlich man (ich) sich selbst als Radfahrende immer verhalten hat bzw. man sich gezwungen/genötigt gefühlt hat, sich immer “klein zu machen” auf der Fahrbahn.

        Unbemerkt verinnerlicht bzw. eingebläut ist das Auto uns sozusagen zum fahrenden Fetisch geworden, dem sich alle anderen unterzuordnen haben.

        Und von dieser (eingetrichterten) Selbstabwertung muss man sich als Radfahrer erst einmal wieder befreien können.

        Diese Boshaftigkeiten/Hetzereien von Autofetischisten/-ideologen gegen harmlose Radfahrer, Fahrradstraßen, ADFC, Tempo 30 oder immer wieder persönliche Angriffe usw. sind reine Schuldumkehr.

        Der/die Auto-Gläubigen stilisieren sich sozusagen “aus voller Kehle” selbst zum Opfer, während die eigentlichen Opfer sich plötzlich rechtfertigen müssen.

  10. Ich habe in mehreren Städten mit Tempo 30 gelebt, bin selbst auch Autofahrer, und fahre gerne!

    Die Autofixierung auf Kosten so viel Lebensqualität und mit faktisch so klaren Nachteilen, inkl. für die Autofahrer selbst, ist hier in Bergisch Gladbach absurd.

    Zumal die Städte wo teils viel drastischer eingegriffen wurde auch nicht untergegangen sind. Im Gegenteil, viele Stadtverwaltungen wollen das selbst wegen der vielen Vorteile und für ihre Bewohner. Unserer Stadt wünsche ich mir mehr Mut und weniger Politisierung. Tempo30 ist doch kein Grünenthema, gibt zich Vorteile alleine auf mehreren Ebenen der Wirtschaftlichkeit, wenn wir dieses Interesse mal anderen Parteien unterstellen.

  11. Zone 30 für den Refrather weg, durch den Girather Wald, hurra ist das lustig.

    Gibt es noch klare, vernünftige Vorschläge?? Haben wir den Verstand verloren?? Ebenso der Schwachsinnige Versuch Fahrradstrecken in vielen Teilen des Stadtgebiets für 600 m, zB Refraths, bezahlen die Bürger, die Politik und Verwaltung kennt nur eine Farbe, die ist grün.

    1. @ Jürgen Böttcher, die 48 Sek. Mehrzeit für die Strecke (1 KM) würden Ihnen sicherlich Ihr Leben absolut vermiesen.

      1. Die Bürgerinitiative und die Argumente für Tempo 30 sprechen mir aus der Seele. Tempo 30 sollte man m.E. innerstädtisch bundesweit – zum Wohle der Menschen und der Natur – einführen.

    2. „Zone 30 für den Refrather weg, durch den Girather Wald“ – Da haben Sie wohl nicht aufgepasst. Das Stück ist keine innerörtliche Straße, deshalb steht an beiden Enden ein Ortsausgangs-/Ortseingangsschild. Mal abgesehen davon, dass zu Stoßzeiten im Berufsverkehr macher froh wäre, wenn er dort wenigsten 30 fahren könnte.

    3. Viele Autofahrer fahren ja auch sowieso pauschal schneller als erlaubt, eben genau so, dass sie keinen Punkt im Flensburg fürchten müssen. Daher bedeutet die theoretische Maximalgeschwindigkeit meistens eine höhere reelle Geschwindigkeit bei vielen Autofahrern. d.h. Tempo 30 rettet uns vor Tempo 60 oder 70 innerorts. Den Verstand haben imo solche Leute verloren, die sich nicht mal an geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

  12. Wir sind die Anwohner der Jakob-Kirch-Str. angrenzend ans 2019 abgerissene “Alte Arbeitsamt” direkt hinter der großen Baulücke.

    Es ist dringendst erforderlich auf der Hauptstr. eine Tempo 30er Zone einzuführen, ausserdem auch den “Pflüsterasphalt aufzutragen. Wir können uns durch den permanenten Straßenlärm seitdem nicht mehr in unseren Gärten aufhalten, ausruhen und genießen. Im Haus hält man es nur mit geschlossenen extra neu installierten Fenster und Türen aus. Es hört sich an wie auf der Autobahn.

    Ebenso wäre es auch dringendst notwendig, einen Zebrastreifen auf der Hauptstr. links runterkommend von der Ferrenbergstr. zu ziehen, was zudem auch eine Reduzierung der Fahrtgeschwindigkeit erzielen würde. Dies ist eine sehr gefährliche Ecke die bei grüner Ampel zwischen Sander Str.und Taco Mex sehr gerne zur Beschleunigung genutzt wird.

  13. Warum wurde nur der Schlodderdiche Weg von der Gierather Straße nur zur Hälfte mit Tempo 30 gemacht? Aber da wo es noch wichtiger ist, wegen der Behindertenwerkstatt, nicht bis zur Mülheimer Straße mit Zone 30 gemacht!! Da wo sie alle zum Bus gehen müssen und dadurch die Gefahr für die Personen viel höher ist. Habe selber schon ein paarmal, trotz langsam fahren ,stark in die Bremsen gehen müssen, um den unkontrollierten Bewegungen der Behinderten auszuweichen. Besonders beim Übergang für die Bushaltestelle welche nicht gesichert wird von Helfern !! Deshalb würde ich vorschlagen, das der ganze Schlodderdicher Weg mit Tempo 30 Schildern ausgestattet wird!! Dieses wäre für die Behinderten und Autofahre gefahrlos!

    1. Hallo Frau Schapals, die Verwaltung ist bereits dran. Geplant ist ein behinderten.gerechter Umbau der Haltestellen, ein Zebrastreifen sowie die rechtlich “erlaubten” 300m “Tempo 30” beidseits des Zebrastreifens.

      Die StVO gibt zwar eine Vielzahl von Optionen für “Tempo 30” Einführungen vor, aber für die Verwaltung ist es letztlich ein Flickenteppich mit erheblichen Mehraufwänden um die jeweils erforderliche Rechtssicherheit herzustellen. Nichts umsonst gibt es die im Artikel vorgestellte Initiative deutscher Kommunen!

      VG Jürgen Schlößer

  14. Tempo 30 ist nur ein Politikum. Da wollen sich Politiker proflieren, in Wirklich bringt’s gar nix.

    Die Leute, die für Tempo 30 sind, sind wohl Leute die nicht arbeiten. Denen es langweilig und die es daher nie eilig haben.

    1. @Rolf
      Allgemeines Stammtischgeplänkel oder selbst die Erfahrung gemacht ?

      Meine Erfahrungen mit Tempo 30 in der Stadt u.a. im Berufsverkehr sind da ganz andere.
      Einfach mal machen !
      Angenehmer Nebeneffekt bei Tempo 30 fährt unser Vollhybrid fast nur elektrisch.
      Und schon sind wir dem Klimaziel wieder etwas näher gerückt.

      Sie müssen mal positiv und fortschrittsaffin denken. Tut nicht weh und das Leben ist voller Überraschungen

  15. Wir wohnen auf der Richard zandersstr.Seit Tempo 30 ist es ruhiger und die Häuser vibrieren nicht mehr,obwohl es einige gibt die das noch immer nicht in ihrem Kopf bekommen. Danke ihr habt uns das Leben lebenswerter gemacht.

  16. Ich finde Tempo 30 sehr gut und finde auch das sollte ausgeweited werden.
    Ich wohne in Herrenstrunden direkt an einer Durchgangsstraße,hier laufen Kinder zum Schulbus und zur Kita,jier sind zwei Busshaltestellen es kommt Immer wieder zu gefährlichen Überholmanövern,also ja zu Tempo 30.

  17. wenn man diese Diskussion schon aufmacht, dann sollte man sie konsequenterweise auch hinsichtlich der unterschiedlichen Rahmenbedingungen und einer ganzheitlichen Optimierung des Verkehrsflusses betrachten.

    Tempo 30 in klassischem-2-spurigen Innenstadtverkehr kann zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen. Aber! Es gilt dabei auch zu berücksichtigen wie das Drumherum gestaltet ist. Insbesondere die Ampelsteuerung lässt in vielen Innenstädten noch viel Gestaltungsspielraum nach oben offen.

    Es macht keinen Sinn, die Geschwindigkeit und Ampelsteuerung nicht aufeinander anzupassen und somit den Verkehr statt fließen zu lassen, eher auszubremsen. An manchen Stellen hat man heute schon den Eindruck nur eine grüne Welle zu erwischen, wenn man die erlaubte Höchstgewschwindigkeit deutlich überschreitet. Das kann nicht Sinn einer flüssigen und für alle Verkehrsteilnehmer sicheren Verkehrsführung sein.

    Man stelle sich außerdem vor, dass auf breit ausgebauten und mehrspurigen Innenstadtstraßen, wie z.B. dem Autobahnzubringer/Zoobrücke in Köln Tempo 30 vorherrscht. Es hält sich bereits heute keiner an die vorgeschriebenen 50. 30 Km/h wären vermutlich auch nur mit der Installierung von Radarfallen alle 100 m wirklich umzusetzen.

    Dass in den Städten etwas getan werden muss, ist unstrittig. Aber bitte mit Blick auf eine gesamtheitliche Verkehrsflussregelung und mit Verstand statt Ideologie. Wenn’s am Ende flüssiger geht, wird auch keiner was gegen Tempo 30 haben. Aber nur dann!

    1. Hallo,
      die Überprüfung und ggfs. Anpassung von Ampelsteuerungen ist Bestandteil von normalen Informations- und Freigabeverfahren. Dies ist natürlich auch ein Grund warum Umsetzungen manchmal etwas länger dauern. Das “Schild aufhängen” ist sicherlich einer der kleineren Arbeitsschritte.

      1. Tut mir leid, Ihre Antwort ist nur halb richtig. Es hängt von den bereits vorhandenen Gegebenheiten ab. Sind die Verkehrsbereiche in verschiedene Zonen eingeteilt, so erfolgt in der Regel keine Anpassung. Das gleiche ist dann der Fall, wenn die Ampeln nicht durchgängig koordiniert sind.

        Vermutlich aus Kostengründen wird hierauf in vielen Fällen verzichtet.

        Dort wo Hauptstraßen mit hohem Verkehrsaufkommen mit weniger frequentierten Querstraßen zusammentreffen, ließe sich aber eine Regelung mit Hilfe von adaptiven Systemen herstellen, so dass die nachrangigen Querstraßen nur bei Bedarf auf grün schalten. Hier könnte man dann schön mit Tempo 30 vor sich hingleiten und würde trotzdem relativ zügig vorankommen….Das ist aber eher die Ausnahme. Und so bleibt es halt in vielen Fällen bei dem von Ihnen beschriebenen “kleinen” Arbeitsschritt des Schild aufhängens….und dann “schau mer mal”…

  18. Gegen Tempo 30 in den Städten gibt es in meinen Augen keine vernünftige Argumente.
    Alle Argumente sprechen eher für solch ein Tempolimit.
    Aber dann bitte durchgehend!
    Nicht alle paar Meter 30km/h dann wieder 50 km/ h dann wie hier vor Ort 60 km/ h unmittelbar 300 mtr später ein Ortseingangsschild. Womit dann automatisch 50 km/ h gilt.
    Ob das heute noch in der Fahrschule gelehrt wird gilt ?
    Jedenfalls mein intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA) ist damit überfordert.
    Tempo 30 durchgehend in allen Städten. Warum nicht ?

    Meine Meinung zu einem Limit auf der Autobahn – da werde ich gelyncht;-)
    Klingt eher niederländisch.

    Jedenfalls hätte man m.E. damit einen wichtigen Baustein auf dem Weg das Klimaschutzziel nicht ganz zu verfehlen.

    1. Ich glaube, der Lynchmob wäre heute bedeutend kleiner als noch vor zehn, zwanzig Jahren. Tempo 120 (oder meinetwegen 130) auf der Autobahn wäre einfach nur vernünftig, ebenso wie 30 in der Stadt.

    2. Hallo Herr Sobotta,
      Sie haben absolut recht mit ihrer Forderung. Ich habe diesen Artikel geschrieben und weiß aus der Zusammenarbeit mit der Verwaltung, dass sie mit dem historisch gewachsenem komplexen Regelwerken zu Tempo 30 erhebliche Mehraufwände für Planung, Umsetzung und Betrieb haben. Nicht umsonst fordern die Mehrzahl der Kommunen hier eine deutliche Vereinfachung oder konkreter auch die Option flächendeckender Einführungen. Leider scheitert dies seit etlichen Jahren an der Bundespolitik. Dabei wäre dies auch ein Beitrag zum Bürokratieabbau.

  19. ich würde sagen, es gibt inzwischen keinen einzigen vernünftigen Grund gegen “Tempo 30”. Auch wenn ich früher dagegen war.

    Mein Aha-Erlebnis war der Wechsel auf Tempo 30 auf der 506 nach Köln. Ich habe die Strecke immer gemieden. Immer voll, immer stop & go, immer stressig. Seit dort Tempo 30 ist, rollt der Verkehr im Fluss und es fährt sich deutlich entspannter. Hätte ich vorher nicht gedacht. Aber es funktioniert super. Und ich habe das Gefühl, mindestens genauso schnell zu sein.

    1. Hallo Henrik Zaborowski, ich kann das nur bestätigen. Konstant 30 in Städten ist oder wäre wesentlich entspannter.
      Gleichfalls ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen auf 120 viel entspannter. Ich liebe es von Deutschland in die Schweiz oder nach Holland zu fahren, es ist viel gemütlicher und sicherer und man kommt nicht so gehetzt am Ziel an.

    2. ….das sehe ich genauso so. Hatte an selber Stelle das gleiche Aha-Erlebnis ^^