Die Theatergruppe „Die Gesichter“ (Faces) des syrischen Regisseurs Houssam Alden Kaka hat seit 2016 ihren Platz im THEAS. Aus der Corona-Not heraus hat sie jetzt einen Kurzfilm produziert – in dem Held:innen aus unterschiedlichen Tschechow-Stücken auftreten. Es ist ein Aufruf an unterdrückte Menschen, nicht in Apathie zu verfallen. Sondern Chancen zu erkennen, aus der Knebelung zu entkommen.

Die Theatergruppe „Die Gesichter“ (Faces) des syrischen Regisseurs Houssam Alden Kaka, die seit 2016 ihren Platz im THEAS Theater und Theaterschule hat, wollte eigentlich schon im Frühjahr mit ihrer neuen Produktion „Lass mich nicht alleine, Tschechow‘‘ auf die Bühne.

In der Pandemie musste die Premiere im THEAS jedoch immer wieder verschoben werden. Nun hat die Theatergruppe aus eigener Kraft einen Theaterkurzfilm produziert. Das Stück wurde aus einem Workshop heraus entwickelt, der schon vor eineinhalb Jahren stattgefunden hatte. Einige der DarstellerInnen hatten vorher noch nie auf der Bühne oder vor der Kamera gestanden.

Held:innen klagen den Autor an

Die Idee des Stücks basiert auf dem Auftritt einiger Held:innen aus unterschiedlichen Stücken Tschechows. Sie klagen nun auf der Bühne ihren Autor an, da sie der Meinung sind, dass sie ihre, von Tschechow zugewiesenen Schicksale, nicht verdient hätten.

Doch Tschechow erwidert, dass er es so schrieb, wie es sich tatsächlich verhielt. Dabei verweist er die traurigen Gestalten auf ihre eigene Verantwortung, die darin liegt, ihr Schicksal selbst zu gestalten und sich mit eigener Kraft aus den Tragödien ihres Lebens zu befreien:

„Seid mutig und nehmt euer Leben selbst in die Hand. Gebt nicht auf zu kämpfen, bevor ihr nicht ein anderes -, ein besseres Leben gewonnen habt.“

Diese Inszenierung gibt das wieder, was sich in den Herzen und Gedanken vieler Menschen abspielt, die unter Diktatoren leben und in großer Gefahr schweben. Es zeigt die Resignation der Opfer, die sich in Angst verzweifelnd, ihren Unterdrückern beugen müssen.

Dies ist jedoch nur der eine Teil des Dialogs. Die andere – viel wichtigere Seite ist ein Aufruf an die unterdrückten Menschen, nicht in Apathie und Selbstmitleid zu verfallen, sondern zu lernen die Chancen zu erkennen, um dem Schicksal der Knebelung, Freiheit abzugewinnen.

Die Beteiligten
Geschrieben von: Ahmad Kachkara
Unter der Regie von: Houssam Alden Kaka & Lara Eilo
Theater Gruppe: Die Gesichter
Kunstführung: Mwoloud Daoud
Gefilmt von: Mohamad Almasalkhi
Fotograf: Alaa Alatrash
Der Maler des Posters: Shadinseir

العرض هو نتاج ورشة إعداد ممثل منذ ما يقارب السنة ونصف،  تتلخص فكرة العرض بظهور أبطال بعض قصص الكاتب الروسي  أنطون تشيخوف مطالبة  بمحاكمته لأنه جعل الأقدار تلعب بهم وجعل مصائرهم تعيسة وحزينة وجعلهم مستسلمين لها وخانعين  ، أما تشيخوف فيدافع  عن نفسه بقوله : انا كتبت الحقيقه و لا شيء سوى الحقيقه،  أما بخصوص مصائركم فلا بد أن تغيروها بأنفسكم ، ولا تكونوا خانعين خائفين، أنتم من يجب أن تغيروا مصائركم.

 العرض محاكاة لواقع كثير من البشر الذين يعيشون في بلاد كثيره من العالم ، تحكم من قبل طغاة ، هؤلاء الطغاة يتحكمون بمصير هؤلاء البشر ويكتبون لهم اقدارهم وهم مستسلمين ، خائفين ، ضائعين.

   هذا العرض المسرحي هو بمثابة  دعوة  لكل الشعوب المقهورة لكي تنتفض وتحاول تغيير واقعها ومصيرها .

Wir freuen uns sehr, dass wir diesen engagierten und viel Herzblut realisierten Theaterfilm nun auf unserem THEAS YouTube Kanal kostenlos zeigen können. Wir freuen uns über Spenden, die dem Ensemble für ihre weitere Arbeit zugutekommen.

Spendenkonto: IBAN: DE75370626003639525014 / BIC: GENODED1PAF VR Bank Bergisch Gladbach

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