Für den Einzelhandel beginnt mit der Vorweihnachtszeit wieder die wichtigste Zeit des Jahres. Im Schnitt werden im stationären Handel vor Ort knapp 20 Prozent erwirtschaftet, Online-Händler erzielen gut 25 Prozent ihres Jahresumsatzes in den beiden letzten Monaten des Jahres. Der Start fiel etwas getrübt aus.

Wir veröffentliche eine Mitteilung des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen – Rheinland e.V.

Am ersten Adventswochenende spielte das überwiegend kalte und sonnige Wetter den Händlern in die Karten. Die Kauflaune ist zwar vielerorts noch etwas zurückhaltend und getrübt, Besserung ist aber in Sicht. Der Trend zur Schnäppchenjagd in der Black Week als Gegenpol zum Last- Minute Shopping hat sich auch in diesem Jahr verstärkt. Die Konsum- laune in der ersten Adventswoche zeigte sich nach einem leichten Um-satzanstieg zur Black Week weiterhin verhalten.

In Zeiten großer Verbraucherverunsicherung und zurückhaltender Kon-sumlaune ist der Einzelhandel auf ein gutes Weihnachtsgeschäft angewiesen. Die Hoffnungen der Händler ruhen nun auf einer weiteren Steigerung im Verlauf des Weihnachtsgeschäftes.

„Die erste Welle der Schnäppchenjäger und Frühkäufer läutete zur Black Week das Weihnachtsgeschäft ein und ließ den Umsatz, insbesondere bei hybrid (stationär und online) aufgestellten Händlern, leicht steigen“, so Marcus Otto, Geschäftsführer des Handelsverband Nordrhein-Westfalen – Rheinland.

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Hier registrierten die Elektrofachmärkte aber vereinzelt auch der Textil-, Möbel- und Fahrradhandel zunehmend ein gezieltes Warten der Kunden auf die begehrten Rabatte. Insbesondere höherpreisige Warengruppen, z.B. aus dem Hightech Bereich, waren in dieser Zeit beliebt. „Ein Trend, der sich offensichtlich gerade vor dem Hintergrund der hohen Inflation und allgemeinen Konsumflaute auch in diesem Jahr verfestigt“, so Otto.

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Entgegen dem Trend der letzten Jahre steigen wieder „alte Klassiker“ auf die obersten Plätze der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. So belegen die Bücher in diesem Jahr Platz eins der beliebtesten Bescherungen, dicht gefolgt von Textilien auf Platz zwei und Kosmetika/Parfums auf Platz drei.

Die in den Vorjahren oftmals gern verschenkten Reisen/ Freizeitaktivitäten (z.B. Konzertkarten) landen auf Platz vier und die weiteren Gutscheine und Abo-Modelle nur auf Platz 10.

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