Die BürgerEnergie Genossenschaft hat ihren Aufnahmestopp beendet, ab Montag ist die Zeichnung von Anteilen wieder möglich. Mit der Montage der ersten Solaranlage auf dem Dach der DBG-Sporthalle ist begonnen worden. Auch das früher als geplant.

Wie veröffentlichen eine Mitteilung der BürgerEnergie Bergisch Gladbach eG

Das Engagement der Bürgerschaft hatte dazu geführt, dass in kurzer Zeit ein beträchtliches Kapital angesammelt wurde, das der BürgerEnergie Bergisch Gladbach eG die Realisierung erster Projekte erlaubt. Und zwar schneller als Folgeprojekte spruchreif wurden. Daher war am 17. September 2023 zunächst ein temporärer Aufnahmestopp für die Genossenschaft verfügt worden. 

Nun teilt die BEGGL mit, dass per 11.12. 2023 die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen zu je 500 Euro (plus dem einmaligen Eintrittsgeld von 50 Euro) wieder möglich wird. Interessierte können unter www.beggl.de einen oder mehrere Anteile erwerben.

Was die Realisierung des ersten Projekts betrifft, so wurde am 4. Dezember mit der Montage der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Zweifachsporthalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums begonnen und damit schon deutlich früher, als zunächst geplant.

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Solaris aus Wipperfürth. Aber auch Vorstand und Aufsichtsrat sowie weitere Aktive der BEGGL haben sich ins Zeug gelegt und bei der Vorbereitung der Dachfläche (z.B. Pflege des Gründachs, Entfernung von unerwünschtem Wildwuchs) selbst mit angefasst.

wurde vom Klimafreunde Rhein-Berg e.V. initiiert, 2023 gegründet und ins Genossenschaftsregister eingetragen. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergisch Gladbach und der Region Rhein-Berg die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv für eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung...

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  1. Was bedeutet das denn genau Anteile erwerben zu können?
    Spende ich 500 Euro und die werden dann in Solarzellen umgesetzt und that’s it? Was hat man als Anteilseigner davon?

    1. Sie sind Teil der Genossenschaft, also Miteigentümer.
      Eine Genossenschaft ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Personen in Form der Mitgliedschaft in einer Gesellschaft mit nicht geschlossener Mitgliederzahl. Deren Ziel ist es, die wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Belange durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb zu fördern. So sind z.B. auch Volks- und Raiffeisenbanken aufgebaut. Die Rechtsgrundlage ist das Genossenschaftsrecht.

    2. Was habe ich als Anteilszeichner davon? Das gute Gefühl, etwas für die Zukunft getan zu haben! Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, was habe ich davon (außer mich ständig rechtfertigen zu müssen)? Da ist doch für viele Menschen eine tolle Möglichkeit auch mit relativ kleinen Beträgen einen Teil zur Energiewende beizutragen.

      1. Wenn ich mir als Normalbürger schon überlegen muss, ob ich mir auf mein Dach eine Anlage leisten kann, dann investiere ich bestimmt 500,00 € …..sorry. Aber es gibt einen Haufen Leute (vielleicht die Mehrheit), die sich diese Frage stellen. Knappes Geld investieren bei null Rendite kann man machen, muss man aber nicht.

      2. Der von Ihnen genannte Ottonormalbürger hat vielleicht kein eigenes Haus und kann daher keine PV-Anlage installieren. Und ist froh und dankbar, sich so beteiligen zu können.

    3. Eine Dividende, die irgendwann ausgeschüttet wird, wenn die Mitgliederversammlung das beschließt.
      Die meisten werden sicherlich nicht nur für das gute Gewissen investieren.
      Wie man am DBG sieht, bekommt man sogar Flächen fast gratis vermietet, um Rendite zu erwirtschaften.

      1. So ist das eben. Bei Ihrer geliebten Atomkraft muss die Allgemeinheit zusehen, wie sie mit noch jahrtausendelang strahlendem Müll umgeht, während sich die gutverdienenden Betreiber einen schlanken Fuß machen. Bei der Kohle sind es gigantischer Flächenverbrauch und Umweltfolgen, die ebenfalls noch Generationen beschäftigen werden. Gas und Öl versauen die Umwelt und füttern Diktatoren. Also wie so oft: Einnahmen privatisiert, erhebliche Kosten und Folgeschäden sozialisiert.

        Aber wenn für eine Solaranlage die Stadt ein paar Euro weniger einnimmt, als sie Ihrer Meinung nach könnte, dann ist das ein Drama?

    4. Bei mir ist es eine Kombination aus dem Wunsch, aktiv einen Beitrag zu Leisten beim Aufbau des Energieversorgers (wenn auch nur in Form von Liquidität) und die Hoffnung, dass sich die Investition irgendwann auch auszahlt.