Die Stadt Bergisch Gladbach treibt die Planungen für die Radroute F2 des neuen Radverkehrsnetzes voran, setzt dabei auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger und bietet zwei Workshops an.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Die Radroute F2 verbindet die Stadtteile Refrath und Bensberg. Ein erster Meilenstein wurde bereits mit der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Abschnitt Siegenstraße gesetzt, die auf großes Interesse stieß und zahlreiche wertvolle Anregungen der Bürgerschaft lieferte.

Für zwei weitere Abschnitte der Route finden die Workshops bereits in der kommenden Woche statt. Dabei handelt es sich um folgende Termine:

  • Mittwoch, den 4. Dezember 2024: Abschnitt Parkstraße
  • Donnerstag, den 5. Dezember 2024: Abschnitt Hasenweg/Nachtigallenstraße

Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen jeweils um 18 Uhr in der Otto-Hahn-Schule teilzunehmen und ihre Ideen sowie Anregungen einzubringen. Eine verbindliche Anmeldung zu den Veranstaltungen ist über die Webseite der Stadt Bergisch Gladbach möglich: www.bergischgladbach.de/radroute-f2.

Ziel ist es, Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft in den Planungsprozess frühzeitig einzubeziehen, um eine bedarfsgerechte und akzeptierte Radverkehrsführung zu gewährleisten.

Die Stadtverwaltung freut sich auf eine rege Beteiligung und wertvolle Impulse aus der Bürgerschaft, um die Radroute F2 gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Eine kostspielige Umwidmung des Hasenwegs zur Fahrradstraße betrachteten die wenigen TeilnehmerInnen eines Workshops der Stadt (wie hatte die Stadt auf diese Veranstaltung hingewiesen?) mit wenigen Ausnahmen als völlig überflüssig und sinnlos.

    Begründung Hasenweg:
    • Seit Jahren wird der Hasenweg von Fahrrrädern intensiv befahren. Eine gleichberechtigte Nutzung dieser Straße von FußgängerInnen, FahrradfahrerInnen und i.d.R. Anwohnerautos erfolgt seit über 30 Jahren unfallfrei und bietet auch den Fußgängern ein gefahrenloses Seitenwechseln.
    • Die Straße gehört zur Tempo-30-Zone, die einmündenden Seitenstraßen sind als Spielstraßen gekennzeichnet, Vorfahrt besteht demzufolge für den Hasenweg nutzende RadfahrerInnen seit Jahren.
    • Eine Verkehrsberuhigung durch Bauminseln und mehrere Einmündungen von Spielstraßen besteht ebenfalls, es gibt zudem aufgrund der vielen Einfahrten zu den Häusern wenige Parkplätze.

    Vorschlag:
    Das geplante Fahrradstraßennetz sollte an den extremen Gefährdungspunkten für Radfahrer ansetzen:
    • So müsste z.B. die löchrige, defekte Straßendecke in der Friesenstraße
    unbedingt erneuert werden. Hier kommt es immer wieder zu riskanten, unfallträchtigen Ausweichmanövern.

    Aber: Sei in naher Zukunft wegen fehlender finanzieller und personeller Ressourcen nicht möglich!!!

    • Überquerungshilfen der stark befahrenen Straße Vürfelser Kaule im Kontext des Fahrradnetzes sind erforderlich.

    Aber: Sei in nächster Zeit unrealistisch (Voraussetzung Umbau der Haltestellen durch die KVB und Grundstückstausch)!!!

    Im Hinblick auf den Hasenweg reicht es aufgrund der bestehenden positiven Situation, die Wegführung durch Schilder als Fahrradroute zu kennzeichnen.
    Der geplante Umbau der willkürlich gewählten, völlig unproblematischen mittleren Teilabschnitte (Siegenstraße und Hasenweg) der gesamten Strecke hat reine Alibifunktion und verschwendet in Zeiten knapper Stadtkassen absolut überflüssigerweise an anderer Stelle dringend benötigte finanzielle Ressourcen der Stadt.

    1. Die Stadt hatte öffentlich zur Veranstaltung eingeladen.
      Die Stimmung dort war geteilt: Manche hielten eine Fahrradstraße für nötig, Andere nicht. “Völlig unproblematisch” ist der Abschnitt (ebenso wie die Siegenstraße) jedenfalls nicht: Es ist extrem eng, was zu Problemen mit Gegenverkehr führt, und die Vorfahrtsregelung ist völlig unklar (einmündende “Spielstraßen” sind nachrangig – aber das kann der vorfahrtsberechtigte Verkehr nicht wissen).

      Woher Sie die Aussagen haben, dass eine Sanierung der Friesenstraße “nicht möglich” und eine Verbesserung der Querung an der Vürfelser Kaule “unrealistisch” seien, weiß ich nicht – bei der Veranstaltung wurde das Gegenteil gesagt: Beides soll kommen, Friesenstraße 2026, Querung vermutlich 2027.