Foto: Privat

Eine Wohnung im sechsten Stock eines Seitenflügels des Wohnparks Gronau ist am Mittwochmorgen ausgebrannt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war rasch mit einem Großaufgebot und entsprechendem Gerät vor Ort und verhinderte ein Übergreifen auf weitere Stockwerke. Einige Personen wurden bei dem Feuer verletzt, zwei Kleinkinder gerettet.

Um 7.30 Uhr war die Feuerwehr Bergisch Gladbach alarmiert worden, weil aus den Hochhäusern des Wohnparks Gronau an der Mülheimer Straße Rauch aufstieg. Da zunächst unklar war, ob und wieviele Menschen in akuter Gefahr waren, rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an.

Vor Ort habe sich gezeigt, dass eine Wohnung und ihr Balkon im 6. Obergeschoss des westlichen Seitenflügels des Hochhaus-Komplexes in Flammen stand, berichtet Feuerwehrsprecher Simon Schwab. Die Flammen schlugen außen an der Fassade bis zur achten Etage nach oben.

Solche Einsätze probe die Feuerwehr GL in der eigenen Feuerwehrschule regelmäßig und konnte daher gemäß ihres Einsatzkonzeptes „Feuer Hochhaus“ schnell eingreifen. Der erste Angriffstrupp der Feuerwache 1 traf im verrauchten Hausflur neben der brennenden Wohnung auf zwei orientierungslose Kinder, die rasch aus dem Rauch gerettet wurden.

Fotos: Feuerwehr GL

Das Feuer sei von den insgesamt rund 100 Einsatzkräften von innen und über eine Drehleiter relativ schnell unter Kontrolle gebracht worden; auch ein drohendes Übergreifen auf das Stockwerk darüber wurde so verhindert.

Insgesamt 55 Betroffene wurden in das benachbarte Autohaus evakuiert und von den Spezialisten der Feuerwehr begutachtet; vier von ihnen hatten sich durch das Einatmen von Rauch leicht verletzt, eine weitere Person wurde als schwer verletzt eingestuft und entsprechend behandelt. Auch eine Einsatzkraft der Feuerwehr verletzte sich leicht.

Neben der Brandwohnung wurde vier weitere Wohnungen durch Feuer, Brandrauch und Löschwasser beschädigt. Diese fünf Wohnungen sind vorübergehend unbewohnbar, für zwei Familien musste die Stadt Bergisch Gladbach Notunterkünfte bereitstellen.

Foto: Feuerwehr GL

Die Mülheimer Straße war während des Einsatzes gesperrt. Im Berufsverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Liebe Bürger,
    Weiß jemand ob die zwei Familien Sachspenden brauchen ? Ist ja wichtig sie wollen ja nicht ewig in der Notunterkunft bleiben ;) und da ist bestimmt einiges kaputt gegangen.
    Nette Grüße
    Fabian

    1. Hallo, das würde mich auch interessieren. Ich kenne eine Mutter dir sehr viele Möbel aufgrund Renovierung abgeben würde und auch Decken. Wo kann man sich melden?
      Liebe Grüße, Marlies