Am Freitag hat die Grosse Bensberger KG ihre traditionelle Kostümsitzung zum ersten Mal in der Zentralwerkstatt auf Zanders gefeiert. Mit 500 kostümierten Gästen, viel Musik und Gardetanz der Spitzenklasse. Am Sonntag folgte, zusammen mit den Schlader Botze, die große Herrensitzung. Der Saal war ausverkauft, mal sehr laut und mal sehr leise.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Grossen Bensberger KG

Die Kostümsitzung am Freitag begann mit dem Kinderdreigestirn der Stadt Bergisch Gladbach, das auf der Bühne seiner Trägergesellschaft zusammen mit der Tanzsportgemeinschaft (TSG) und vielen befreundeten Vereinen einzog.

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Prinz Thies I., Bauer Ben und Jungfrau Charlotte präsentierten ihre Reimrede und natürlich ihr Sessionslied für das es die ersten Standing-Ovations des Abends gab. An dieser Stelle zeigten die Schlossstadtpänz der TSG auch ihre zwei Tänze der Session, eine Stunde später waren dann auch die Klabautermänner mit ihren Tänzen dran – alle begeisterten das Publikum; da merkte man, dass die Tänzerinnen und Tänzer 12 Monate hart für ihre Auftritte trainiert hatten.

Später am Abend kam natürlich auch das „große“ Dreigestirn mit der Prinzengarde in die Zentralwerkstatt. Prinz Thomas III., Bauer Maurice und Jungfrau Lea sorgten zur „Halbzeit“ der Session mit ihren Liedern ebenfalls für viel Stimmung.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste in der Halle bereits einige musikalische Highlights erlebt: Eldorado, Stadtrand und Druckluft, die das Finale der gelungenen Veranstaltung bildeten, waren nach Bergisch Gladbach gekommen, um in dem ganz besonderen Charme der Zentralwerkstatt ihre neuen und alten Lieder zu spielen. Besonders hatten sich natürlich alle Gäste auf den Auftritt von Druckluft gefreut, die mit „Karnevalsmaus“ den Hit der Session gelandet haben.

„Alle drei Gruppen haben für eine unglaubliche Energie und Stimmung im Saal gesorgt“, erklärte Präsident Rainer Furth-Quernheim. 

Doch der Saal konnte auch ganz leise. „Zu einer Traditionssitzung gehört eben nicht nur Party, sondern Garden, Bands, Tanzgruppen und Redner“, weiß Furth-Quernheim, der sehr beeindruckt war, wie das Publikum auch mal minutenlang still zuhören und lachen konnte.

Die Reden kamen an diesem Abend von Guido Cantz und dem Tuppes vum Land (Jörg Runge), die sich beide ebenfalls begeistert zeigten, dass das Publikum ihnen so viel Ruhe schenkte in der Halle.

Die Altstädter Köln rundeten das bunte und unterhaltsame Programm ab. „Es war wirklich ein toller Abend, selbst einige unfreiwillige Pausen, weil Künstler zu spät waren, hat das Publikum einfach selbst überbrückt mit viel Gesang“, meint der Präsident der Grossen Bensberger. 

Für drei Mitglieder der Grossen Bensberger im Saal war es ein ganz besonderer Abend: Christine und Reiner Busch sowie Gerd Breidenbach wurden auf der Bühne für ihre langjährige Mitgliedschaft mit Ehrenorden ausgezeichnet. Alle drei sind seit bemerkenswerten 55 Jahren in der Gesellschaft und waren bei ihrer Ehrung sehr gerührt. 

Ausverkaufte Herrensitzung – mal laut, mal leise

Zum vierten Mal fand am Sonntag die Gemeinsame Herrensitzung der KG Schlader Botze und der Grossen Bensberger KG statt. Der Saal war ausverkauft, mal sehr laut und mal sehr leise – und davon waren selbst die Künstler auf der Bühne begeistert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das „Zesamme“ – zusammen feiern, zusammen essen, zusammenhalten…

„Zwei Vereine, zwei Präsidenten, eine Herrensitzung“, so begannen Martin Schmitz und Rainer Furth-Quernheim die Sitzung um 12 Uhr mittags. Da war der Saal bis zum letzten Platz mit Herren gefüllt.

„Es freut mich unglaublich, wie viele Männer auch aus anderen Vereinen zu uns gefunden haben und hier gemeinsam feiern“, zeigte sich der Bensberger Präsident Rainer Furth-Quernheim begeistert. Selbst Vereine aus Köln waren mit größeren Abordnungen in die Zentralwerkstatt gekommen, um das gut abgestimmte Programm zu erleben. 

Schmitz und Furth-Quernheim, die ein hervorragendes singendes Moderationsdoppel bildeten, begrüßten unter anderem Miljö, Stadtrand und die Rabaue auf der Bühne – besonderes Augenmerk lag aber natürlich bei den Rednern.

Neben Bernd Stelter sorgte vor allem JP Weber für herzhafte Lacher im Saal. Und der Redner selbst war begeistert: „Es ist schön, dass es noch solche ,echten` Sitzungen gibt, bei der Rednern Respekt gezollt wird und es still im Saal ist“.

Kleiner Wermutstropfen: Durch den Verkehr schaffte es Volker Weininger, der „Sitzungspräsident“, nicht zu seinem Auftritt in der Zentralwerkstatt. Schmitz und Furth-Quernheim bastelten schnell ein Ersatzprogramm und baten insgesamt 10 Prinzen und 4 Bauern aus dem Publikum auf die Bühne, die mit Gesang und Tanz unterhielten.

„Das ist eben live, da kann niemand etwas dafür. Ein riesen Dank ans Publikum, dass die Stimmung durchgehend so toll war“, sagte Furth-Quernheim nach Ende der Veranstaltung.

 

„Wirklich toll, wie unser Publikum laut feiert und dann wieder leise zuhören kann“, freute sich auch Martin Schmitz in der Pause bei einem von über 600 Hämmche, die innerhalb von nur 30 Minuten von Dutzenden helfenden Händen verteilt wurden.

Laut wurde es z.B. bei Stadtrand, die von den Herren im Saal gleich zu drei Zugaben „genötigt“ wurden – da saß keiner mehr auf seinem Stuhl. 

Auch die vierte Ausgabe dieser Gemeinsamen Herrensitzung war also wieder ein voller Erfolg – kein Wunder, dass viele Gäste bereits Karten für die kommende Session bestellten.  

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