Die Listenkandidaten der FWG. Foto: FWG

Die FWG Freie Wählergemeinschaft hat sich zur Kommunalwahl am 14. September 2025 aufgestellt. Sie ist in allen 26 Bergisch Gladbacher Wahlkreisen vertreten, 11 der Bewerber sind Frauen. Inhaltlich setzt sie auf den Erhalt von Freiräumen, die Konsolidierung des Haushalts, günstigen Wohnraum und den Ausbau der Infrastruktur.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der FWG

FWG-Vorsitzender Benno Nuding: „Wir wollen auch in Zukunft aktiv an der Entwicklung unserer lebenswerten Stadt mitwirken. Das ist unser zentrales Anliegen, weil wir Freude daran haben, etwas Gutes für unsere Heimatstadt tun zu dürfen. Wir bleiben deshalb in unseren Entscheidungen frei und wollen keinem Lager angehören.“

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Die FWG sieht sich als kommunal orientierte Wählergemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern ohne hierarchische Strukturen. Rainer Röhr, derzeitiger Fraktionsvorsitzender und auf Listenplatz 1, ist davon überzeugt, dass durch Bürgerengagement und -gemeinschaften außerhalb der Parteistrukturen eine zunehmend spürbare Spaltung der Gesellschaft vermieden werden kann. Das wird in Bergisch Gladbach dankenswerterweise gelebt und die FWG sieht es als Verpflichtung an, dies politisch zu unterstützen.

FWG-Vorsitzender Nuding räumt allerdings ein, dass es nicht immer leicht ist, alle Interessen der Bürger 1:1 zu vertreten. Es gibt eben auch hier Meinungsvielfalt. Für die FWG ist es deshalb Dauerverpflichtung zuzuhören, aufmerksam zu sein, Kompromisse zu finden, auch Entscheidungen zu überdenken, ohne ideologische Scheuklappen zu handeln.

Großstadt mit Freiräumen und Luft zum Atmen

Im Wahlprogramm setzt die FWG weiterhin auf den Erhalt der Großstadt im Grünen, mit Freiräumen und Luft zum Atmen. Die Wählergemeinschaft sieht aber das deutliche Defizit bei günstigem Wohnraum und will eine schnellere Verwirklichung der Wohnbebauung auf Zanders und Wachendorff, auch mit kostengünstigen und vereinfachten Gebäudestandards. Das Instrumentarium dazu ist vorhanden. Klar muss aber auch sein, dass die Infrastruktur der Stadt dafür fit gemacht werden muss, schneller und pragmatischer.

Ein besonderes Augenmerk richtet die FWG auch zukünftig auf die Finanzen der Stadt, weil jede politische Gestaltungsmöglichkeit davon abhängt. Die Lage ist äußerst angespannt. Es ist deshalb unumgänglich zu entscheiden, wo Geld ausgegeben werden muss und wo nicht.

Schulen, Kitas und Verkehrswege haben höchste Priorität. Umsomehr muss die von der FWG initierte Satzung für Haushaltsdisziplin umgesetzt werden. Die FWG sieht aber Bund und Land in der Verpflichtung, eine umfassende Gemeindefinanzreform endlich auf den Weg zu bringen, um die Kommunen nachhaltig zu entlasten und ihr mehr Selbstbestimmungsrechte zu geben.

Dokumentation:

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  1. Danke für euren unermüdlichen Einsatz und laangen Atem für UNSERE Stadt. Chapeau!
    Gerne weniger Beton und mehr grün.