Fotos: Feuerwehr GL

Beim Unwetter am Dienstagabend sind in Alt-Refrath und in der Stadtmitte Blitze in einem Dachstuhl und in einem Baum eingeschlagen. Die Feuerwehr hat die Schäden rasch beseitigt. Insgesamt waren 65 Kräfte im Einsatz.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Feuerwehr GL

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach um 17:58 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag im Stadtteil Alt-Refrath alarmiert. Aufgrund der Meldung entsandte die Leitstelle vier Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach zur Einsatzstelle.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits um 16:53 Uhr eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter für den Rheinisch-Bergischen Kreis herausgegeben. Gewarnt wurde unter anderem vor Blitzschlag, umstürzenden Bäumen, herabstürzenden Gegenständen, Hagelschlag sowie vereinzelten Überflutungen und Aquaplaning.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Nach einem Blitzeinschlag war es im Dachbereich eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Die beiden Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen. Auch die beiden im Haus befindlichen Katzen blieben unverletzt.

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr mehrere C-Rohre sowie eine Drehleiter ein. Parallel gingen zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff vor. Durch das koordinierte Vorgehen im Innen- und Außenangriff konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Gegen 19:30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Im Anschluss schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Der Einsatz konnte gegen 20:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren die hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, die ehrenamtlichen Löschzüge 10 (Refrath) und 7 (Stadtmitte), der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) sowie ein Rettungswagen.

Baum in der Stadtmitte beschädigt

Parallel zum Dachstuhlbrand kam es infolge des Gewitters zu einem weiteren Einsatz im Stadtgebiet. In der Stadtmitte wurde ein Baum durch einen Blitzeinschlag erheblich beschädigt. Durch die Wucht des Einschlags wurden Holzstücke und Baumteile bis zu 50 Meter weit geschleudert. Dabei wurden ein angrenzendes Wohnhaus sowie mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Unter anderem wurden ein Fenster des Hauses zerstört, Teile eines Vordachs beschädigt sowie Schäden an der Fassade verursacht. Verletzt wurde niemand. Diese Einsatzstelle
wurde durch den Löschzug 6 (Paffrath/Hand) abgearbeitet.

Um den Grundschutz für das Stadtgebiet während der laufenden Einsätze sicherzustellen, besetzte der Löschzug 9 (Bensberg) die Feuer- und Rettungswache 2. Die nicht im Paralleleinsatz gebundenen Kräfte des Löschzuges 6 stellten gleichzeitig den Grundschutz auf der Feuer- und Rettungswache 1 sicher.

Weiterer Einsatz in Bensberg

Im Verlauf des Einsatzgeschehens kam es zu einem weiteren Paralleleinsatz in Bensberg. Dort unterstützte der im Rahmen der Grundschutzsicherung auf der Feuer- und Rettungswache 2 eingesetzte Löschzug 9 den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall.

Bei der Versorgung und dem Transport kontaminierter Einsatzkleidung und Einsatzmaterialien unterstützte die Unterstützungsabteilung der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz.

Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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