Alexander Felsch tritt für CDU und FDP bei der Wahl des Bürgermeisters am 14.9. an. Foto: Thomas Merkenich

Nach einem 5-Punkte-Plan für die Kinderbetreuung legt Alexander Felsch, Kandidat der CDU und FDP für das Amt des Bürgermeisters bei der Wahl im Herbst jetzt sein Wirtschaftsprogramm vor. Eine aktive Standortpolitik solle den Unternehmen Raum für Wachstum verschaffen. U.a. schlägt Felsch einen Handwerkerhof vor, will bei der digitalen Bauakte und dem Bildungscampus Tempo machen.

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Mit einem Stärkungs- und Wachstumsprogramm will Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, die Wirtschaft in Bergisch Gladbach in Schwung bringen. „Wir brauchen eine aktivere Standortpolitik, damit unsere Unternehmen endlich wieder Raum für Wachstum bekommen“, sagte Felsch bei der Vorstellung der wirtschaftspolitischen Agenda der CDU für die Stadt.

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Kernpunkte sind die Stärkung des Handwerks, die Beschleunigung von Verwaltungsprozessen, Erleichterungen für Bauherren und eine vernünftige Steuerpolitik. Ein wichtiges Signal im Kampf gegen den Fachkräftemangel, der die Unternehmen stark belastet, sei der Aufbau des Bildungscampus auf dem Zanders-Gelände.

Mit seiner Wachstumsagenda zielt Felsch vor allem auf die Stärkung der mittelständischen Unternehmen. „Das Handwerk als Herz unserer Wirtschaft braucht Raum für Wachstum und Zukunft“, sagte er. Dafür plant CDU die Errichtung eines modernen Handwerkerhofs nach dem Vorbild von beispielsweise Hamburg und Erftstadt.

Quälend lange Baugenehmigungs-Verfahren sollen mittels digitaler Bauakte und deutlich verbessertem Service für Bauherren ein Ende haben. „Wir brauchen viel mehr Tempo beim Bauen“, sagte Felsch.

Weiteres ganz wichtiges Signal der Christdemokraten an alle Unternehmen: „Wir werden alles daran setzen, dass die Gewerbesteuer auch in den nächsten Jahren konstant bleibt“, so Felsch.

Einladung: Das Bürgerportal debattiert mit Alexander Felsch (l., CDU/FDP) und Marcel Kreutz (r., SPD/Grüne) in einer Serie von BürgerClubs die Themen, die den Wähler:innen besonders auf dem Herzen liegen. Nach der Kinderbetreuung steht am Montag um 19 Uhr die Frage „Wie lösen wir die Verkehrsprobleme der Stadt“ auf dem Programm. Hier können Sie sich anmelden, soweit noch Plätze verfügbar sind.

Mit Hochdruck wollen der Bürgermeisterkandidat und die CDU den Bildungscampus auf dem Zanders-Gelände vorantreiben. Hiervon soll ein Signal für die ganze Stadt, vor allem aber auch für die Unternehmen ausgehen: Der Kampf gegen Fachkräftemangel und für die berufliche Bildung hat für die CDU in Bergisch Gladbach Priorität. Überdies setze man ein starkes Zeichen für den beruflichen Nachwuchs und die gute Zukunft junger Menschen in der Stadt. 

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Auch die Gebäude der beiden Berufsschulen in Heidkamp sind so desolat, dass der Kreis einen Umsiedlung auf das Zanders-Gelände anstrebt. In Schritten, aber mit einem ersten großen Schritt so schnell wie möglich. Der Standort auf dem Areal ist bereits ausgeguckt – und soll den Kern eines künftigen „Campus für berufliche Bildung“ bilden.

Weiteren Schub für die Wirtschaft erhofft sich die CDU auch von den Wachstumsinitiativen der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Städten und Gemeinden auf dem Kommunalkongress in Berlin in dieser Woche eine neue Form der Zusammenarbeit angeboten und große Investitionen in die Infrastruktur angekündigt.

„Diese Unterstützung aus Berlin ist sehr wichtig, denn nur in einem neuen Zusammenspiel von Bund, Land und Stadt werden wir die großen Aufgaben, die vor uns liegen, schaffen“, sagt Felsch.

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