Das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises in der Hauptstelle in Bergisch Gladbach führt ein neues Serviceangebot ein: Mittwoch vormittags können Bürgerinnen und Bürger ab sofort ohne vorherige Terminvereinbarung das Straßenverkehrsamt aufsuchen und ihre Angelegenheiten ohne langwierige Vorplanung direkt vor Ort erledigen.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises

Mit der Einführung des Walk-In-Services an einem Tag in der Woche und der beibehaltenen Terminvereinbarung an den übrigen Tagen reagiert das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises flexibel und bürgernah. Dieses duale Konzept verbindet spontan verfügbare Angebote mit der Effizienz eines planbaren Ablaufs – ein ausgewogener Ansatz, der den modernen Anforderungen gerecht wird und den Service für alle Beteiligten verbessert.

Die Öffnung ohne Terminvereinbarung am Mittwochvormittag kommt jenen zugute, die kurzfristig einen Besuch planen, unerwartete Anliegen haben oder die in dringenden Fällen bzw. bei kurzfristigen Anfragen rasch Unterstützung benötigen. Persönliche Anliegen wie beispielsweise kurzfristige oder dringende Aktualisierungen von Dokumenten können so unkompliziert in Angriff genommen werden.

Die Kreisverwaltung bittet dabei um Verständnis, wenn nicht alle Anliegen am Walk-In-Mittwoch gleichzeitig abgearbeitet werden können. Die Bearbeitung ist abhängig von den verfügbaren Kapazitäten und dem tatsächlichen Besucheraufkommen. Auch bei erhöhter Flexibilität soll die Servicequalität sichergestellt und Überlastungen vermieden werden.

An allen anderen Tagen gilt weiterhin das Modell der verbindlichen Terminvereinbarung, denn dadurch erhalten Bürgerinnen und Bürger ein festes Zeitfenster. Dies ermöglicht eine strukturierte und zielgerichtete Organisation der Arbeitsabläufe, reduziert Stresssituationen und gewährleistet, dass die jeweiligen Angelegenheiten und Beratungen direkt und ohne nennenswerte Wartezeit bearbeitet werden. Zudem wird über die Erinnerungsfunktion auch über die notwendigen Unterlagen zum Termin informiert.

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  1. Guten Tag,
    die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, die Abläufe werden dadurch enorm vereinfacht.
    In den Behörden scheint sich dafür aber niemand zu interessieren, im Gegenteil Abläufe werden kompliziert und künstlich durch „Homeoffice“ wieder verlängert.
    Man sollte das Corona Mythos „Homeoffice“ wieder abschaffen, und die Zulassungsstelle wieder in Vollzeit besetzen.
    Für eine relativ einfache Gewerbeanmeldung haben wir bereits 2 Monate!!!, entgegen den Aussagen der Dilettanten an der Regierung, gebraucht.
    Für eine Neuwagenanmeldung hierzu sollen wir nun erneut vier Wochen warten.
    Das ist nicht mehr akzeptabel, was der öffentliche Dienst hier den Steuerzahlern auferlegt.
    Ein Brandbrief an den Bundeskanzler wird hier nötig, und wenn das so weitergeht kommt der Knall, und es werden Leute an die Regierung kommen was wir sicherlich nicht wollen.

  2. Guten Tag ich Muße ein Auto abmelden
    Kann ich Mittwoch vor Mitte kommen
    One Termin?
    Mit freundlichen Grüßen
    Rafael Diaw

  3. Das wäre ja back to the Root nndie gute alte Zeit, als man flexibel jeden Tag kommen konnte. Morgens um 7.15h vor die Tür, um 8 war man spätestens wieder raus. Die kundenunfreundliche Terminvergabe gehört komplett abgeschafft. Schließlich bezahlennwir viel Geld für eine Dienstleistung und nicht fürs Bittstellen. Von der elektronischen Zulassung hat der Kreis anscheinend auch noch nie gehört. Klappt in vielen Kreisen hervorragend. Schnell, problemlos und auch noch billiger. So leben wir eben weiterhin in der Steinzeit, schade.

  4. Witzig das als neu zu verkaufen, richtig innovativ! Steht denn eigentlich noch ein Security vor der Türe?
    Vermutlich werden dann bald an dem Mittwoch Vormittag 30% aller Anliegen bearbeitet, da man sofort den nächsten Kunden bedient anstelle 20 Minuten auf den nächsten Termin zu warten.

  5. Jetzt müsste das Bürgerbüro noch mit den alten Öffnungszeiten am Samstag nachziehen.
    Darf man dann gerne auch als “neu” verkaufen ;)

  6. Wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung.
    Ich stand zuletzt vor dem Problem, dass mein Auto nicht mehr fahrbereit war und ich mir kurzer Hand ein neues gekauft habe, um mobil zu sein. Haha… Rechnung ohne das Straßenverkehrsamt gemacht.
    4 Wochen Wartezeit bei der online Terminvergabe, wobei man z. B. im Bürgerbüro Rösrath direkt sein Auto anmelden kann – sofern man denn in Rösrath wohnt.
    Auf Nachfrage in Bergisch Gladbach und Schilderung meiner Situation wurde ich tatsächlich gefragt, ob ich nicht vorab geschaut hätte, wann der nächste Termin frei sei.
    Nein, denn diese Situation war mir nicht bekannt und der angemeldete Wagen sollte natürlich auch schnellstmöglich abgeholt werden. Abgesagte Termine würden morgens um sieben Uhr frei gegeben. Da könne ich die nächsten Tage ja mal schauen.
    Sollten nicht alle Einwohner Bergisch Gladbachs hier die gleichen Rechte haben, egal in welchem Stadtteil sie wohnen?
    Zum Glück konnte ich einen Termin von jemand anderen übernehmen. Wenn nicht, hätte ich eine geplante Fahrt zu meiner Tochter in Süddeutschland kurzfristig absagen müssen und die nächsten Wochen mit den Öffis zur Arbeit fahren müssen. Und immer öfter frag ich mich: Wo leben wir hier eigentlich?

    1. Rösrath ist kein Teil von Bergisch Gladbach. Die Stadt Rösrath organisiert ihre Abläufe unabhängig von denen in Bergisch Gladbach.

  7. Liebe ‚alte‘ Kollegen, nehmt es mir nicht übel- aber bei einem derart enormen Personalüberhang aus der A1-Blitzerzeit sollte die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeit kein Problem darstellen. Also: Türen auf und Service für den Bürger! Der zahlt schließlich Eure Gehälter!

  8. Das ist zu begrüßen, weil man mit der Terminvergabe zurzeit ca. 4 Wochen auf einen Termin warten muss.
    Aber: der Kreis verkauft uns ein auf einen Vormittag beschränktes old-school-Angebot als neuen Service. Der ist nicht neu. Vor Corona konnten man an jedem Wochentag ohne Terminvereinbarung zum Amt gehen.
    Wirklich bürgerfreundlich wäre es, wenn der Kreis endlich die vom Bund entwickelte internetbasierte Fahrzeugzulassung „i-Kfz” einführen würde. Mettmann, Rhein-Erft-Kreis, Neuss, Märkischer Kreis, Ennepe-Ruhr-Kreis, Dortmund, … bieten das bereits an.

  9. Flexibel und Bürgernah wäre es, wie vor Corona, jeden Tag ohne “Terminvereinbarungsdruck” zu öffnen. Ich persönlich warte lieber mal eine dreiviertel Stunde vor Ort um ein Auto anzumelden, statt einen Termin erst in drei Wochen zu ergattern.