Foto: privat

In dieser Wandergruppe sind manche Teilnehmer schon seit Jahrzehnten dabei. Doch jetzt hatte sich die Gruppe etwas besonderes vorgenommen: Eine herausfordernde Tour über den Meraner Höhenweg, bei dem Spenden für ein Gesundheitsprojekt der KAB in Nigeria gesammelt wurden. Und bei dem eine stattliche Summe zusammenkam.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Wandergruppe

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Vor einem Jahr wurde die Idee geboren, den Meraner Höhenweg zu erwandern. Mancher aus unserer Wandergruppe war sofort begeistert – elektrisiert! – und hat ohne Zögern zugesagt. Denn es war klar: So eine Gelegenheit ist einmalig. Eine Tour mit Freunden, die gut vorbereitet und geplant ist, kommt so schnell nicht wieder.

Komfortzonen konnten neu entdeckt werden, denn was es bedeutet, 15, 18 oder 20 Kilometer weit zu wandern, war schon klar. Was es aber kostet, 800 Höhenmeter hinauf- oder 1.200 Höhenmeter hinabzusteigen, war vor dieser Tour den meisten von uns nicht bewusst. Wir haben uns gegenseitig sehr gut unterstützt, die eigenen Komfortzonen zu verlassen und über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen. Es war ein Gemeinschafts“produkt“, dass alle die Tour so gut geschafft haben.

Die Wanderung hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen. Gute Planung, fantastisches Wetter, ein reibungsloser Ablauf, Akzeptanz von Verzicht, tolle Natur und eine wunderbare Stimmung in unserer kleinen Gruppe waren die Zutaten.

Highlights waren die teilweise urigen Bergbauernhöfe, auf denen wir übernachtet haben, der höchste Punkt mit dem Eisjöchl auf fast 3.000 Metern, die teilweise grandiose Natur, das Südtiroler Essen und und und.  Lowlights hingegen gab es keine.

95,7 km Wanderung, 5.000 Höhenmeter rauf und 5.000 Höhenmeter runter, durchschnittlich 15 Kilometer pro Tag, 3 bis 4 Liter Flüssigkeit nur während der Wanderung, insgesamt 260.000 Schritte für jeden auf den 7 Etappen.

Was am Ende übrig bleibt

Neben dem Spaß haben wir einen tieferen Sinn mitgenommen. Etwas sinnvolles tun, was quasi so mitläuft. Es wurde eine Charity Wanderung. Ziel sollte sein, mindestens 1.000 EUR zu erwandern, die in ein Gesundheitsprojekt fließen, welches die Katholische Arbeiterbewegung Bergisch Gladbach (KAB) bereitgestellt hat.

Damit werden in einem Dorf in Nigeria ein Jahr lang alle Kinder 4 x von einem Ärzteteam besucht, untersucht und geimpft, um die hohe Kindersterblichkeit herabzusetzen. 

Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:

PROJEKT HEIMAT – Nigeria
Spendenkonto: Katholische Arbeitnehmer-Bewegung St. Marien
IBAN: DE17 3705 0299 0311 0017 98
Stichwort: Gesundheit 

Der Gedanke – jeder sucht sich Sponsoren im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Diese spenden 0,10 EUR pro Kilometer (= 9,60 EUR = aufgerundet auf 10 EUR oder mehr). Jeder von uns verdoppelt die Summe der ersten 10 Spender.

Nun am Ende der Tour haben wir 1.900 Euro erwandert! Wir sind ganz beseelt von den Erlebnissen, Erfahrungen, Überwindungen, Gesprächen und auch von dem Ergebnis der Charity Aktion. Dank an alle, die uns unterstützt haben, in Gedanken bei uns waren und die uns den Rücken freigehalten haben.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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