Die Fraktion der CDU im Kreistag hat beschlossen die bisherige schwarz-grüne Zusammenarbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis zu beenden, berichten die Grünen. Sie bedauern die Absage und kündigen eine engagierte Oppositionsarbeit an.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Grünen

Die GRÜNE Kreistagsfraktion im Rheinisch-Bergischen Kreis bedauert die Entscheidung der CDU-Kreistagsfraktion, die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen Jahre nicht fortsetzen zu wollen. Das Ergebnis der Kreistagswahl am 14. September 2025 hätte eine Fortführung der Koalition mit einer verlässlichen Mehrheit ermöglicht – und damit die Chance, gemeinsam weiter an einer nachhaltigen und zukunftsfesten Entwicklung des Kreises zu arbeiten.

Ursula Ehren und Dagmar Keller-Bartel, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag. Foto: Grüne RBK

„In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam wichtige Weichen gestellt – für besseren Klimaschutz, für mehr Busse und Bahnen, für sicheren Radverkehr und für eine moderne, soziale und ökologische Kreispolitik“, erklärt Fraktionsvorsitzende Ursula Ehren. „Wir hätten diesen Weg gerne weiter beschritten, um den Rheinisch-Bergischen Kreis fit für die Zukunft zu machen. Zugleich wünschen wir der neuen Koalition eine erfolgreiche Arbeit für den Kreis – denn unabhängig von Wahlergebnissen bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Zukunft des Rheinisch-Bergischen Kreises verantwortungsvoll zu gestalten.“

Co-Fraktionsvorsitzende Dagmar Keller-Bartel ergänzt: „Politische Verantwortung heißt, Vertrauen zu bewahren und Verlässlichkeit zu zeigen – gerade dann, wenn es um die Zukunft des Kreises geht. Wer Klimaschutz, Mobilität und soziale Gerechtigkeit ernst meint, darf sich jetzt nicht wegducken. Wir werden genau hinschauen, ob die CDU ihren Worten Taten folgen lässt – und weiterhin daran arbeiten, dass Fortschritt im Rheinisch-Bergischen Kreis nicht ausgebremst wird.“

Die GRÜNE Kreistagsfraktion respektiert die Entscheidung der CDU, macht aber deutlich, dass Stillstand keine Option ist. Auch aus der Opposition heraus wollen die GRÜNEN kraftvoll, sachlich und mit klarer Haltung für ihre Ziele eintreten.

Ursula Ehren betont: „Wir werden eine wachsame und gestaltende Opposition sein. Wir bringen unsere Ideen ein, zeigen Alternativen auf und bleiben eine treibende Kraft für Klimaschutz, Mobilität und soziale Gerechtigkeit im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese Themen gehören auf die Tagesordnung – und wir werden dafür sorgen, dass sie dort bleiben. Unser Ziel bleibt, kritisch, lösungsorientiert und im Interesse einer lebenswerten Zukunft für alle Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis zu handeln.“


Hinweis der Redaktion: Die CDU hat zu dem Thema bisher nicht Stellung bezogen.

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