Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete „wortspielGL“. Fotos: Philipp J. Bösel

Auf Einladung der Omas gegen Rechts Bergisch Gladbach gab es in der Stadtbücherei einen Nachmittag voller Informationen, Vorträge und Lesungen zum Thema Demokratie und offene Gesellschaft. 

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Omas gegen Rechts

Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete die Veranstaltung „WortspieGL“ und brachte dabei die Themen und das Anliegen der Veranstaltung der Omas gegen Rechts gleich auf den Punkt. In weiteren Beiträgen wurde an die Schrecken des Nationalsozialismus erinnert, die Radioansprachen von Thomas Mann und eine Rede von Margot Friedländer wurden vorgetragen sowie eigene Texte der Gruppe Wort und Kunst.

In die Zukunft gerichtet wurden die Thesen des Buches „Demokratie und Revolution“ dargestellt, in dem es darum geht, wie wichtig und stark Demokratie ist, um in einer gemeinsamen Anstrengung z. B. das Klima und damit das Leben der Menschen zu schützen. Diese Vorträge wurden von einer großen Anzahl interessierter Zuhörer:innen besucht und es ergaben sich weiterführende Fragen und Diskussionen. 

Fotos: Philipp J. Bösel

In den Pausen konnte man sich über verschiedene Organisationen informieren – z.B. Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt, Proud Moms and Dads – Eltern queerer Kinder, Initiative klimagerecht leben und Café Grenzenlos, die mit Infomaterial bereitstanden und mit den Besucher:innen ins Gespräch kamen. Auf Büchertischen wurde Literatur zu den Bereichen Demokratie, Vielfalt und Gleichberechtigung vorgestellt. 

Fotos: Philipp J. Bösel

Im Vorfeld waren mit der Unterstützung von Schülern Interviews mit Geflüchteten aufgezeichnet worden. Die Mitschnitte standen als Podcasts im Computerraum zur Verfügung und beeindruckten durch den Einblick in die Lebenswünsche und Vorstellungen der Interviewten. 

An einer Stellwand räumten Fotografien mit Vorurteilen auf. 

Zum Schluss wurden in einer von Georg Watzlawek (Bürgerportal Bergisch Gladbach) moderierten Vorstellungsrunde der beteiligten Organisationen die Ziele und unterschiedlichen Möglichkeiten des Engagements für Offenheit, Demokratie und Toleranz und für die freiheitlich demokratische Grundordnung erkennbar, was hoffentlich dazu beitragen konnte, den Blick wieder auf die gesellschaftliche, gemeinsame Arbeit zu lenken. 

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  1. Leider konnte ich nur die erste Stunde anwesend sein, aber selbst das war eindrucksvoll und gab mir reichlich Stoff zum Nachdenken. Dass Herr Kreutz bereits zum ‘Amtsantritt’ Zeit gefunden hat, spricht für ihn. Herr Vossebrecker stellte die These auf, wir alle sollten uns nicht fragen, wie hätten wir in der Zeit 33/45 gehandelt, sondern wie handeln wir jetzt. Zivilcourage kann jeder lernen, mit vielen kleinen Schritten. Die Omas gegen rechts und viele andere Gruppen und Personen tun es bereits.