Nach monatelanger Behinderung kann der Verkehr zwischen Reuterstraße und Paffrather Straße wieder frei fließen. Fotos: Redaktion

Die Ampeln am Kreisverkehr zwischen Reuterstraße, Paffrather Straße und Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße sind am Dienstagmorgen abgebaut worden – der wichtige Knotenpunkt ist nach sieben Monaten Bauzeit wieder frei passierbar. Auch die Verbindung zum S-Bahnhof soll in den nächsten Tagen geöffnet werden.

Die RheinNetz hat die Arbeiten am Wassernetz im Inneren des Kreisverkehrs am südlichen Ende der Reuterstraße vor einigen Tagen abgeschlossen. Nun wurden die Ampeln und umfangreichen Absperrungen entfernt.

Seit Mai hatte die RheinNetz im Kreisverkehr und in der Anbindung der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße gearbeitet, um drei undichte Wasserarmaturen auszutauschen. Zwar fehle noch immer ein wichtiges Bauteil, das derzeit nicht lieferbar sei, hatte die RheinNetz zuvor berichtet. Dieses Teil könne aber später im inneren Bereich des Kreisverkehrs eingebaut werden, ohne erneut den Verkehr zu behindern.

Die bereits im Januar gestarteten Bauarbeiten in der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße kommen im ersten Abschnitt nun ebenfalls voran. Der nördliche Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Einfahrt zum neuen Isotec-Campus ist weitgehend fertig, daher soll die gesamte Straße und damit auch die Zufahrt zum Bahnhof in den nächsten Tagen geöffnet werden.

Mitte Januar sollen die Arbeiten im unteren Teil der Straße fortgesetzt werden. Der Verkehr soll dann an der Baustelle vorbeigeführt werden. Damit bleibt die direkte Zufahrt zum S-Bahnhof, zur Jakobstraße, zum Theas Theater und zum Isotec-Gelände weiterhin möglich.

Noch ist die Einfahrt in die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße gesperrt.

Im nächsten Schritt will die Stadt die bereits 2023 geplante Umgestaltung der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße in Angriff nehmen. Dazu soll der Fußweg auf der östlichen Seite (stadtauswärts) um 2,5 Meter in Richtung der neuen Wohnbebauung verlegt werden. Damit macht er Platz für einen kombinierten Park- und Grünstreifen – hier sollen sich jeweils zwei Stellplätze und Grünflächen mit jeweils zwei Bäumen abwechseln.

Die massiv in die Länge gezogene Bauzeit – ursprünglich waren zwei Monate veranschlagt worden – gehen laut RheinNetz auf eine Kombination unerwarteter Problemen zurück. Nach der Öffnung der Straße seien weitere Schäden entdeckt worden. Zudem seien Bauteile nicht lieferbar gewesen, und Baufirmen hätten nur eingeschränkt zur Verfügung gestanden. Im Hintergrund sei stetig an der Baustelle gearbeitet worden – auch wenn das auf der Straße nicht immer erkennbar war.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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